Beleidigung auf Arbeitsstelle

28. September 2017 Thema abonnieren
 Von 
wsunter112
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Beleidigung auf Arbeitsstelle

Hallo, ich habe heute auf der Arbeitsstelle, gelinde gesagt, emotional Gas gegeben, nachdem ich mich gestern darüber geärgert hatte, dass Kollegen Gegenstände wider meinen Willen im Müll entsorgt hatten.
Mein wortwörtlicher Wortlaut: "Nee, diese Sachen packt ihr mal schön im Lager zusammen, sonst landen die Dinger irgendwann auch noch im A**** eines verf****** Ar***l***s"
Jetzt will unser Vorarbeiter Anzeige gegen mich erstatten wegen vermeintlicher Beleidigung...ich meine, ich habe mir nichts dabei gedacht, weil ich nicht jemanden mit den o.g. Schimpfwörtern bezeichnet habe oder so.
Muss ich jetzt mit einem Prozess rechnen? Ich hoffe dies kann man ohne Einsatz (wie auf frag-einen-anwalt.de) klären... :/

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Osmos
Status:
Lehrling
(1745 Beiträge, 618x hilfreich)

Naja, die Frage ist ob der Vorarbeiter seine Drohung wahr macht, wie er den Ablauf und den Inhalt genau schildert, und was Polizei und Staatsanwaltschaft daraus machen. Aus Deiner Schilderung kann ich keine Beleidigung erkennen, wenn der Vorarbeiter allerdings erklärt er wäre von Dir als vA bezeichnet worden dann wäre es eine.

Aber tröste Doch: In der Regel hält sich die Motivation der StA bei solch pubertär-prolligem Gehabe in Grenzen, da man deutlich wichtigeres zu tun hat. Ausnahme: Anwendung dieses Wortschatzes in Bezug auf Amtspersonen.

Ich würde mir eher Sorgen wegen eventueller Konsequenzen im Betrieb sowie vor allem wegen möglicher Folgeschäden im Verhältnis zum Vorarbeiter machen. Und zumindest für eine Abmahnung reicht diese Wortwahl allemal.

Signatur:

Meine persönliche Meinung

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118832 Beiträge, 39635x hilfreich)

Zitat (von wsunter112):
dass Kollegen Gegenstände wider meinen Willen

Warum hätte Dein Wille hier irgendeine Relevanz haben sollen?



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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