Beleidigung - wie haben Einspruch eingelegt und brauchen eine Begründung

24. März 2009 Thema abonnieren
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cincinplayer
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Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Beleidigung - wie haben Einspruch eingelegt und brauchen eine Begründung

Sehr geehrten Damen und Herren
Einspruch gegen das Strafbefehl vom 17.02.2009
Am 18.11.2008 um 17:15 Uhr wurde ich beim Arbeitsweg in der Berlinerstrasse von Polizeibeamten Kontrolliert.
Am 19.11.2008 um 00:15 Uhr wurde ich nach meinem Feierabend beim Heimweg das 2. Mal Kontrolliert und dies geschieh so:
Ich fuhr Richtung Handschuhsheim von der Czernybrücke und ich sah das Polizeiauto der in die Entgegenrichtung fuhr und als ich beim Mariot Hotel gegenüber war und rechts in die Vangerowstrasse abbiegen wollte sah ich die Polizei- Blaulicht und fuhr gleich rechts rann.
Es waren 2 Polizeibeamten einer war sehr jung und der Andere Älter und der Ältere Herr Beamter kam raus und sagte höflich und ganz nett das Sie übliche Kontrolle machen und hat von mir das Fahrzeugschein und Führerschein verlang und ich habe sofort das Fahrzeugschein gegeben aber mein Führerschein war in meiner Hose unter meiner Latzhose bzw. Motorradhose und da es regnete habe ich höflich gefragt das ich schon beim Arbeitsweg Kontrolliert wurde und das es in meiner Hose ist und ich vieles untereinander angezogen habe und vielleicht man im Interesse allen wegen dem regen es man uns sparen könnte das Führerschein anzugucken. Der Polizeibeamter sagte das um so schneller ich es heraus hole um so schneller wird es gehen und ich zog meine Sachen aus und gab es schnell wie möglich und dann hat man wie üblich gefunkt und so weiter. Danach hat man von mir meinen Ausweis bzw. Passport verlangt, und ich hatte leider dehn nicht dabei und Herr Polizeibeamter war so gut und hat mir erklärt das ich es mit führen soll und ich erzählte das ich das normaler weise nur bei der Urlaubsreise mit nehme und ansonsten wird es bei täglicher Mitführung geknickt und zerrissen was zu Problemen bei dehn Grenzen führt und Herr Polizeibeamter hörte mir zu und verabschiedete sich ganz nett und stiegen in Ihr Auto und da Herr Polizeibeamter so nett war und im Gegensatz zu anderen Polizisten die mir schon mal Hinterher gefahren sind um mein Passport zuhause zu sehen habe ich mich gefreut das Herr Polizist nicht so darauf bestand und wollte mich bedanken und auch als abschied oder Tschüss Zeichen wie man auch normalerweise in allgemeinen sich begrüßt habe ich mein Hand innen Seite hoch gehalten als Sie beim abbiegen in die Vangerowstrasse waren und ich mit meinem Roller Starten wollte. Plötzlich fuhren Sie zurück und Herr Beamter fragte mich ganz überraschend ob ich Sie beleidigen würde und ich habe gesagt das ich als Begrüßung bzw. Tschüß mein hand hoch gehalten habe und habe es vorgemacht beim sprechen und Sie sagten gar nichts und fuhren weiter. Es war sehr dunkel und als ich Tschüss Zeichen gemacht hatte waren Sie beim abbiegen und wegen dem Autoglas habe ich Sie sowieso nicht gesehen aber einfach nur mein Hand hoch gehalten deswegen weil ich mein Respekt und Dank zeigen wollte, weil man nicht so auf das Passport bestand wie andere Kollegen die mir schon mal richtig ärger gemacht haben. Ich würde niemals so eine Beleidigung machen ich hatte sowieso mein dickes Handschuh an und im Dunkeln hat vielleicht Herr Beamter sich versehen aber mir hat man nur gefragt ob ich Sie Beleidigen würde und man hat nicht gesagt das ich Stinkefinger gezeigt hätte, ich habe mich genauso wie die beamten ganz normal verhalten und warum sollte ich so etwas machen und damit mich belasten. Ich könnte auf Koran und Bibel schwören das ich nicht so etwas gemacht habe und für mich ist Koran und Bibel etwas sehr Heiliges und Gottes Wegweisender Buch worauf ich ganz bestimmt nicht lügend mein Hand drauf lege. Ich bin sicher das die Polizei sich beim abbiegen versehen hat denn es war wirklich sehr dunkel und ich hatte ein dickes dunkles Handschuh an und deswegen auch haben Sie weil Sie es nicht genau gesehen haben zurück gefahren und mich gefragt was ich gemacht habe und ob dies eine Beleidigung war.

Mit freundlichen Grüßen
Heidelberg den, 25.02.2009


Hallo,

wegen dieser Sache ist mein Vater verurteilt zu 50 tagessätzen zu je 20 Euro insgesamt 1000 Euro Geldstrafe.
Im Gerich sagten die Polizisten das nur einer angeblich einen Stinke finger gesehen haben soll und das ist der jenige wo mit meinem Vater garnicht gesprochen hatte und naürlich glaubte der Herr Richter den Polizisten.
Es gab keinen grund die Polizisten zu beleidigen und mein Vater gibt auch zu das er so bisschen gemuckt hat aber niemals eine beleidigung wie Stinkefinger zeigen gemacht hat.
Das Tschüss zeichen mit winkendem Hand könnte schon etwas sein wie : Tschüss Ihr konntet mir ja doch nicht an tun hahahaha - also kein Strafzettel oder so verpassen , weil wir habe schon einiges von der Polizei abbekommen.
Wie können wir hier vorgehen - wir haben jetzt Einspruch eingelegt und brauchen eine begründung.

Vielen Dank im voruas

Ercan

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
CvD
Status:
Praktikant
(951 Beiträge, 352x hilfreich)

> wir haben jetzt Einspruch eingelegt und brauchen eine begründung

Vor allem braucht ihr mal eine ganze Menge Satzzeichen, wenn sich jemand euren Einspruch überhaupt durchlesen soll. ;-P

Widerspruch gegen einen Strafbefehl könnt ihr auch ohne Begründung einlegen. Und eine Strategie für die Gerichtsverhandlung kann euch hier keiner geben. Wenn der Polizist Stein und Bein schwört, daß er sicher ist, eine beleidigende Geste gesehen zu haben, kann dein Vater gerne auf alle heiligen Schriften der Erde schwören, man wird dann sicher dem Polizisten glauben, der keinen Grund hat, jemanden falsch zu beschuldigen und damit seine Pension zu riskieren.

Solange ihr also nicht noch einen Gutachter einschalten wollt, der für noch viel mehr Geld dann ganz vielleicht sagen kann, daß man bei den Lichtverhältnissen nichts hätte sehen können, bleibt euch also nur die Hoffnung, die Strafe vielleicht reduzieren zu können.

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#2
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9554 Beiträge, 2351x hilfreich)

Ich schließe mich an. Es dürfte schwierig werden, wenn die Polizisten bei Ihrer Darstellung bleiben.

Ein erfahrener Anwalt kann vielleicht die Polizisten etwas verunsichern, wenn er ein paar geschikte fragen zu den Lichtverhältnissen etc stellt. Da kann es schon mal klappen, dass sich die Polizisten auf einmal gar nicht mehr so sicher sind.

Aber ein Anwalt kostet Geld und die Erfolgschancen sind dennoch nur vage,.

Trotzdem würde ich den Einspruch gegen den Strafbefehl weiterverfolgen und mal abwarten, was in der Hauptverhandlung bei raus kommt.

Ein Anwalt wäre aber - Kosten hin oder her - sicher ein guter Rat.


0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
cincinplayer
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

Danke für die Hilfen

Mein Einspruch sieht so aus dem ich gleich dem Gericht abgeben werde.




Sehr geehrten Damen und Herren

Betreff: Einspruch

Hiermit lege ich … Einspruch gegen das Urteil vom 19.3.2009 ein.

Begründung:

Als ich von den 2 Polizeibeamten kontrolliert wurde hatte ich nur mit Herr Bürgermeister (dem Älteren Beamten) gesprochen und auch nur er hat mich kontrolliert.
Der jüngere Polizist soll die angebliche Beleidigung gesehen haben aber warum hätte ich so etwas hinter den Polizei beamten machen sollen? Wenn einer Nötig hätte dies Beleidigung unbedingt zu machen durch angeblicher Aggression, dann hätte jeder es nicht hinterher gemacht denn wer so nicht normal ist und Polizisten beleidigt der könnte auch alles mögliche direkt und sofort machen und nicht bis zum ende ganz normal sich kontrollieren lassen.
Ich weis wie man sich anständig verhält und wie man mit Polizeibeamten zu sprechen hat.
Ich bin Schwerhörig und hatte an diesem Abend mein Hörgerät nicht dabei und deswegen habe ich auch ganz bestimmt mit meinem lautem reden die Beamten verärgert und auch habe ich im Gericht den Beamten bei allem Recht gegeben was Sie erzählt haben aber der jüngere Beamte hat mein Hand mit dem dicken Handschuhen Falsch gesehen und Sie habe auch gesagt das Sie laut reden und aggressiv reden unterscheiden können und ich stimme Ihnen zu aber Sie kennen mich nicht und in mein Privat leben rede ich immer so und obwohl ich mir mühe gebe es den anderen nicht diesen Anschein geben will passiert es trotzdem und das macht mich schuldig.
Herr Richter Will hat gesagt: Ich kenne die Gegend, es ist belichtet mit Laternen und hat dem Polizisten geglaubt ohne das es ein Zeugen brauchte oder Beweisstück und daher beantrage Ich ……. das ein Gutachter die Stelle und dies verfahren begutachtet denn meine Fotos das ich sogar mit Blitzlicht geschossen habe hat man nicht mal betrachtet weil man nimmt an das ein Digitales Fotogerät der mit seinem Blitz sogar die ganze Gegend erhellt trotzdem alles ganz schwarz zeigt obwohl auf den Bildern alles ganz EINDEUTIG zu sehen ist.
Ich habe auch Unterschriften von Arbeitskollegen gesammelt dehnen ich am nächsten Tag alles beim Arbeitsplatz Pausen Unterhaltung nur so erzählt hatte und der Punkt ist das ich alles mit der Wahrheit erzählt hatte ohne das ein Strafbefehl oder sonst etwas kam am 19.11.2008.
Ein Polizist der Herr Nonnenmacher beleidigt und droht mein Sohn und er Zeichnet es auf und das Gericht hört wie Herr Nonnenmacher mein Sohn droht und sagt du kannst mich mal am L.M.A.A. und trotzdem wird er nicht mal darauf angesprochen oder gewarnt und wenn mein Sohn Strafantrag stellt hat man schon etwas … und man sagt man kann gegen die Polizei nichts machen weil es sei 3 Monate vorbei und mein Sohn hätte nach 3 Monaten die Anzeige erstattet.
Aber das Gericht hatte es viel früher gehört und auch die Staatsanwaltschaft aber hier hat sich keiner Automatisch an die Straftat rann gemacht.
Wenn nur ein Polizist sagen würde das ich jemanden getötet hätte, würde ich auch dann verurteilt werden? Das alles finde ich muss Gerechter laufen denn zuerst war sich der Polizist nicht so sicher und als Herr Richter dann Direkt fragte: was denn nun sind Sie sich Sicher oder …
Mit freundlichen Grüßen

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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12311.10.2014 11:33:25
Status:
Junior-Partner
(5997 Beiträge, 1938x hilfreich)

Um es kurz zu machen: Dieser Einspruch dient allenfalls der Belustigung der Justiz, ist aber keinesfalls zielführend.

Entweder Du lässt Dir bei der Formulierung des Einsruchs helfen oder Du legst unbegründeten Einspruch ein um den Sachverhalt vor Gericht klären zu lassen.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
cincinplayer
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Könnten Sie mir Bitte Helfen bei der Formulierung des Einsruchs oder besser gesagt vielleicht könnten Sie es für mich schreiben.
Ich schreibe alles so aus dem Herz wie es kommt ohne kenntnisse oder sonst etwas und deswegen mache ich mich wohl lächerlich.

Gruß

ercan

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0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12311.10.2014 11:33:25
Status:
Junior-Partner
(5997 Beiträge, 1938x hilfreich)

Nein, ich werde den Einspruch sicherlich nicht formulieren. Nur soviel: Ich würde den Einspruch auf das Wesentliche reduzieren. Also darauf, dass offensichtlich ein Abschiedsgruß in der Dunkelheit falsch gedeutet wurde, obwohl man sich ja nur dafür bedanken wollte, dass es nicht zu Unannehmlichkeiten wegen des nicht mitgeführten Ausweises kam.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
CvD
Status:
Praktikant
(951 Beiträge, 352x hilfreich)

> Hiermit lege ich … Einspruch gegen das Urteil vom 19.3.2009 ein.

Hä? Ich dachte, es geht um einen Strafbefehl vom 17.2.2009. Wo kommt auf einmal ein Urteil her?

> Herr Richter Will hat gesagt: Ich kenne die Gegend, es ist belichtet mit Laternen und hat dem Polizisten geglaubt

Wo hat ein Richter denn was gesagt? Ich dachte, es gab bisher nur einen Strafbefehl und kein Urteil?

Wenn es schon ein Urteil gab, wird ein "Einspruch" gar nichts bringen, da müßte man schon durch einen Anwalt Berufung einlegen lassen.

> Ein Polizist der Herr N.

Keine Realnamen im Forum!!!

> beleidigt und droht mein Sohn und er Zeichnet es auf

... und macht sich damit auch noch strafbar. Sehr intelligent.

> Wenn nur ein Polizist sagen würde das ich jemanden getötet hätte, würde ich auch dann verurteilt werden?

Bei einem Mord gibt es immer eine Leiche. Was gibt es denn bei einer Beleidigung außer Zeugenaussagen?

> warum hätte ich so etwas hinter den Polizei beamten machen sollen?

"Ja, hohes Gericht, warum hätte ich im Laden klauen sollen, ich habe doch ein reguläres Einkommen."
"Ja, hohes Gericht, warum hätte ich meine Frau umbringen sollen, die kocht doch so gut."
Was soll das denn für eine Argumentation sein?

Im übrigen ist es gerade typisch, den Stinkefinger den Betreffenden "in den Rücken" zu zeigen, weil man sich in deren Gesicht nicht traut...

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