Besonders schwerer Diebstahl und der Grundwehrdienst

29. September 2008 Thema abonnieren
 Von 
Tu-Xe-Do
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Besonders schwerer Diebstahl und der Grundwehrdienst

Hallo,

eine Person begeht 3 Tage vor seinem Antritt beim Grundwehrdienst einen Fahrraddiebstahl bei dem er höchstwahrscheinlich für besonders schwere Diebstahl (da Schloss geknackt) verurteilt wird. Dazu wird auch ein Eintrag im Führungszeugnis kommen. Was passiert dann anschließend wenn das Urteil fest steht. Muss er den Grundwehrdienst beenden?

Mfg TuXeDo

P.S. "Ladendiebstahl von Soldaten" hab ich gelesen... aber hier geht es speziell um Grundwehrdienst und nicht Soldat auf Zeit.

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32727 Beiträge, 17218x hilfreich)

Hi,

geben Sie mal den Begriff Wehrpflichtgesetz in eine Suchmaschine ein und lesen da den § 10. Da steht exakt drin, wer vom Grundwehrdienst ausgeschlossen ist. Ein Jahr Knast werden Sie nicht kriegen, also sind Sie nicht vom Wehrdienst ausgeschlossen, und der Rest trifft auch nicht zu.
Falls Sie unter 21 sind, werden Sie evtl. nach dem Jugendgerichtsgesetz verarztet - das ändert nichts am Wehrdienst, erspart Ihnen aber den Eintrag ins Führungszeugnis.

Gruß vom mümmel

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#2
 Von 
Tu-Xe-Do
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin zwar nicht der Täter... :) aber Antwort hat geholfen.

Eine Frage anbei... das Fahrrad wurde aus einem der Person zugänglichen Gemeinschaftskeller entwendet, das Schloss wurde wie gesagt geknackt... der Täter ist bis jetzt nicht vorbestraft (Ersttäter)... ist 21 Jahre alt. Fahrrad hat der Geschädtigte zurück erhalten... Tat wurde ohne Umwege gestanden... Welche Strafe ist zu erwarten?
Der Täter hat soeben eine Ausbildung zum staatlich annerkannten Erzieher beendet. Eigentlich traurig das man da noch eine solche Tat begeht. Wird sich seine Berufung negativ auf das Strafmass auswirken?

Wie hoch is die Wahrscheinlichkeit das kein Eintrag im persönlichen Führungszeunis gemacht wird und wie lange würde der dann bestehen bleiben?

Mfg TuXe

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#3
 Von 
Bewährungshelfer
Status:
Lehrling
(1938 Beiträge, 362x hilfreich)

Da müßten Sie schon sehr viel Glück haben, wenns nicht ins Führungszeugnis kommt. Bei Diebstahl i.b.S. Fall ist die Mindeststrafe 3 Monate oder dann 90 Tagessätze. Ein Tag/Tagessatz mehr und es wird eingetragen. Sie können höchstens Glück haben, daß der Wert des Fahrrades auf weniger als 50,-€ geschätzt wird. Dann wärs nen geringer Wert und damit wieder ein normaler Diebstahl.

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""

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#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32727 Beiträge, 17218x hilfreich)

Hi,

vielleicht bleibt das Gericht ja netterweise bei der Mindesstrafe (die Höhe des Tagessatzes muß ja dann auch enorm niedrig sein, wenn die am Wehrsold bemessen wird). Wenn nicht, steht es drei Jahre im FZ.

Gruß vom mümmel

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#5
 Von 
Tu-Xe-Do
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Mein Freund war heute beim Anwalt... der sagte er rechnet mit einer milderen Strafe. Vielleicht sogar nur 50 Tagessätze. Jedoch wartn er auch vor der Laune des Stattsanwalts... wenn er einen schlechten Tag hat, dann können es auch 100 werden. Der Anwalt hat sich jetzt für 300 Euro als Verteidiger angeboten. Ab wann sollte ein Verteidiger eingeschaltet werden... und ob überhaupt?

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#6
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32727 Beiträge, 17218x hilfreich)

Hi,

na, die Tat ist doch unstrittig - mir scheint ein Anwalt da überflüssig.

Gruß vom mümmel

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