Betrug, gelöschte GmbH

25. April 2005 Thema abonnieren
 Von 
Jörg B.
Status:
Beginner
(78 Beiträge, 5x hilfreich)
Betrug, gelöschte GmbH

Hab ne kniffelige Frage, vielleicht kennt jemand etwas vergleichbares:

Eine gelöschte GmbH bestellt Waren bei Dritten. WER von dieser "GmbH" die Bestellung telefonisch gemacht hat, ist unklar. Dann wird die Ware geliefert und der Namensgeber der "GmbH" unterschreibt den Lieferschein.

Liegt ein Betrug vor? Eine Täuschung könnte zu diesem Zeitpunkt (quasi eine logische Sekunde vor der entgültigen Vermögensverfügung) nur noch durch Unterlassen geschehen und müßte sich auf die vermeintliche Existenz einer GmbH erstrecken. Nur: Woraus soll die Garantenstellung folgen??? Aus der Geschäftsbeziehung? Aus einer bewußten Duldung der Namensverfendung (eine Art Ingerenz)?

Puh...

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1491x hilfreich)

Wieso Unterlassen? Wenn jemand im Namen einer nicht mehr existenten GmbH etwas bestellt, täuscht er doch in dem Moment den anderen über die Existenz der Bestellerin.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Jörg B.
Status:
Beginner
(78 Beiträge, 5x hilfreich)

Das ist ja das Problem. Man weiss nicht, wer die Bestelllungen innerhalb der angeblichen GmbH getätigt hat. Das könnte auch einer der "Mitarbeiter" gewesen sein. Der "Inhaber" hat lediglich einige der Lieferscheine bei Entgegennahme der Ware unterzeichnet :-/

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1491x hilfreich)

Also ein "normaler" Betrug, also aktive Täterschaft, fraglich ist halt nur durch wen. Was sagt denn der "Inhaber" dazu? Ahnungslos abgezeichnet?

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
ikarus02
Status:
Master
(4412 Beiträge, 1086x hilfreich)

Zunächst müsste man wissen, ob die Ware bezahlt wurde.
Gruß

-----------------
"behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest."

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Jörg B.
Status:
Beginner
(78 Beiträge, 5x hilfreich)

Der "Inhaber" sagt da gar nichts zu. Er hat halt unstreitig die Ware teilweise entgegengenommne. Zum Thema der Bestellung schweigt man sich aus bzw. streitet das ab. Bezahlt worden ist nichts, sonst wäre ja kein Vermögensschaden vorhanden ;-)

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1491x hilfreich)

Klingt nach einem Verfahren gegen Unbekannt, das mit einer Einstellung gem. § 170 II StPO enden wird.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.898 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.166 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen