Betrug in 6 Fällen paragraph 263 Abs 1,

7. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
ip634240-63
Status:
Frischling
(46 Beiträge, 0x hilfreich)
Betrug in 6 Fällen paragraph 263 Abs 1,

Frage stellen.
Sind alle Angaben richtig?
Ihr Fall
Betrug in 6 Fällen paragraph 263 Abs 1, 53 StGB
Guten Tag ich bin Angeklagt wegen Betruges in 6 Fällen. Ich hatte mir vor einem Jahr von einem Bekannten 65000 Euro geborgt. Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir weder Höhe noch beginn der Rückzahlung vereinbart. Von dem Geld selbst hatte ich nichts.Ich habe es an meinen damaligen ex Partner weitergegeben weil dieser mir immer wieder das gefühl gab zu mir zurück zu kommen. Er kam holte Geld und sagte er braucht noch Zeit. Er kam natürlich nicht wieder zurück sondern sagte mir ich wäre nur der Sponsor gewesen. Mein bekannter hat mich angezeigt. Die Verhandlung ist im September beim Amtsgericht und beim Einzelrichter. Ich habe im Juni10000 Euro an den geschädigten überwiesen und ab Juli zahle ich 250 Euro Raten. Ich habe sehr große Angst das ich ins Gefängnis muss. Habe 2 kleine Kinder und Arbeit. Wie ist ihre Einschätzung dahingehend muss ich deshalb in haft. Und wäre es trotz begonnener Schadenswiedergutmachung möglich. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Ich bin bereits 2 mal vorbestraft auch wegen Betrug. Der Schaden war beide Male unter 200 Euro wurde ersetzt und die verhängte geldstrafe bezahlt. Mein Sohn hat Pflegestufe 2 . Bringt es etwas das vor Gericht zu bescheinigen?Nun wurde der Termin der am 1.09.23 stattfinden sollte wieder abgesagt und auf 22.11.23 verlegt. Der Termin wurde nun auch wieder abgesagt und auf den 28.02.24 verlegt. Mittlerweile war der geschädigte bei mir zuhause und er hat mit mir einen Darlehensvertrag unterschrieben in dem steht das wir zum Zeitpunkt der Auszahlung im Februar 2022 keinerlei Absprachen bzw. Vereinbarung getroffen haben über beginn Art und Höhe der Rückzahlung. In dem Darlehensvertrag steht das ich ab Oktober 400 Euro monatlich an ihn zurück zahle und wir uns dieses Jahr im Oktober einig geworden sind. Er hat auch geschrieben das er von einer weiteren strafverfolgung gegen mich absieht. Besteht denn dann überhaupt der Tatbestand betrug noch? Denn wir sind uns ja einig.

Mit freundlichen Grüßen

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16314 Beiträge, 9237x hilfreich)

Zitat (von ip634240-63):
Besteht denn dann überhaupt der Tatbestand betrug noch?

Ja - der Tatbestand verschwindet ja nicht dadurch, dass man sich nach der Tat auf eine Schadenswiedergutmachung einigt.
Allerdings gehe ich davon aus, dass der Anzeigeerstatter beim Gericht als Zeuge geladen wird - und da kann er dann ja bezeugen, dass Sie sich geeinigt haben und er keinen Wert mehr auf Strafverfolgung legt.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#2
 Von 
ip634240-63
Status:
Frischling
(46 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja er ist als Zeuge geladen. Er wollte ja damals schon als er mir das Geld gegeben hat nichts schriftliches. Weshalb ist es dann Betrug? Wir hatten ja keinerlei Absprachen.

Signatur:

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47286 Beiträge, 16752x hilfreich)

Zitat (von ip634240-63):
Weshalb ist es dann Betrug?


Es ist jedenfalls nicht offensichtlich, dass Betrug vorliegt. Bei geschickter Argumentation kann daher auch ein Freispruch dabei herauskommen. Eine Haftstrafe ohne Bewährung erwarte ich aber selbst bei einer Verurteilung nicht.

0x Hilfreiche Antwort

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