Betrug nach §263 Abs.1 , 53 StGB

11. März 2007 Thema abonnieren
 Von 
mkeoma
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Betrug nach §263 Abs.1 , 53 StGB

Hallo zusammen,
Ich bin Angeklagt des Warenbetruges und habe daher folgende Frage.
Bis mai 2006 war Ich selbständig, alles lief soweit gut.
Im Janurar sollte Ich ein Rohrnetz in ein 1-Familienhaus einbauen.
Ich kaufte dabei Ware bei einem ansässigen Großhändler.
insgesamt bezog ich dort etwa 7 mal Material Im Jan. und Feb. 2006.
Als Ich während dieser Zeit mal wieder etwas Material benötigte, wurde mir gesagt das zuviel offen sei und Ich erst Zahlen müsse. das war an einem Samstag, Ich sagte ok fuhr los und holte 1500,- Euro.
diese Zahlte Ich dem Großhändler.
Im Februar blieben meine Einnahmen aus und Ich kam ins Schwimmen und konnte keine Rechnungen mehr Zahlen.
darauf kamen dann ab april Mahnungen etc.
Im April 2006 hatte Ich einen Herzinfarkt und somit ging alles den Bach hinunter.
im Nov. 2006 hatte Ixch noch ein Gespräch an einer Tankstelle mit dem Großhändler und Ich sagte Ich würde mal vorbei kommen um das zu klären, jedoch stieg mir alles zu diesem Zeitpunkt über den Kopf und ich wand die Vogelstrauß Theorie an.(leider)
mittlerweile habe Ich regelinsolvenzantrag beim Gericht eingereicht und beziehe Hartz4 und mache eine Fortbildungsmaßnahme. Ich habe einen Sohn aus erster Ehe der Bei mir lebt und 11 Jahre alt ist.
Bin auch wieder verheiratet. Die Mutter meines Sohnes ist Psychisch krank und nicht in der Lage sich um das Kind zu kümmern.
so nun meine fragen:
1. Mir wurde vorgeworfen Ich solle das Material mit der Absicht nicht zu bezahlen erworben haben, aber Ich habe doch die Zahlung in höhe von 1500,-€ geleistetauch wenn es nur eine Teilzahlung war.(die Zahlung wird auch nirgends in der Anklageschrift erwähnt. lediglich eine Gutschrift in höhe von 76,-€wird erwähnt.)
2. Womit muß Ich rechnen? möchte meinen Sohn nicht wieder verlieren er mußte schon 4Jahre im Heim leben bis er mir zugesprochen wurde.

Für eine Schnelle Antwort wäre Ich dankbar.
MfG,
mkeoma

Achso, gesamt schaden ist 4365,26€
jedoch wird da die zahlung nicht erwähnt.

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Sparafucile
Status:
Beginner
(144 Beiträge, 16x hilfreich)

Betrug setzt Vorsatz voraus. Wenn Sie in der Verhandlung die Zahlung der 1.500,00 Euro nachweisen, sowie nachweisen können, dass Sie, z.B. durch Zahlungsausfälle, die Forderung des Geschädigten nicht ausgleichen konnten, haben Sie gute Chancen das ein Verfahren eingestellt- oder Sie freigesprochen werden.
Hilfreich wäre auch, wenn Sie in der Historie der Zusammenarbeit mit dem Lieferanten der Sie angezeigt nachweisen, dass der vorangegangene Zahlungsverkehr immer korrekt abgewickelt wurde.
Gruß
Sparafucile

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