Btmh schöffengericht

15. Mai 2022 Thema abonnieren
 Von 
guest-12312.04.2023 02:13:00
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Btmh schöffengericht

Hallo weist jemand zufällig mit welcher Strafe
Man rechnen kann wenn man in Bayern schon mal mit btmg vorbestraft war und einem vorgeworfenen wird mit 4K grün gedealt zu haben? Ich habe eine Anklageschrift bekommen das 3 leute gegen mich aussagen und die Aussagen mit den Verläufen auf meinem und deren Handys stimmen..
bei mir würde ein Durchsuchungsbefehl gemacht nichts gefunden außer ein crusher
Und paar Reste.
Der Durchsuchungsbefehl wurde gemacht weil die 3 Angeklagten meinten das ich einem
Ort und um eine Uhrzeit 4K grün verkauft haben sollte aber es leider nicht zum Verkauf gekommen ist weil wir noch keine Uhrzeit ausgemacht haben und an dem Tag wurde ich bis nachhause verfolgt und komplett Wohnung durchgesucht.
2 von den 3 Personen die Mitangeklagt sind schon in Haft/Uhaft
In meiner Anklageschrift wird mir vorgeworfen. Noch mit amphitamin zu dealen wo sie aber davon absehen weil es keine festen Beweise gibt aber sie hätten Fotos auf den Handys gefunden.
Im Brief steht auch das es ein Schöffengericht wird … und das die asservate
dna 2ablastungen
DNA Beutel
DNA Tasche
DNA chrusher 2
DNA Müllbeutel
1 versiegelter Karton mit btmg und rechts Medizin
Kann mir vielleicht jemand sagen was ungefähr auf mich zukommt ich habe mir auch einen Anwalt genommen.
Vielen Dank

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1909 Beiträge, 1138x hilfreich)

Was genau wirft die Staatsanwaltschaft Ihnen denn vor? Wenn "dealen" Handeltreiben oder Veräußern bedeuten soll, dann gibt es eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren. Und mindestens ein Jahr, wenn das gewerbsmäßig erfolgt sein soll. Ihnen wird nur dieser eine (gepaltze) Verkauf vorgeworfen, bei dem die 4000 auf einen Schlag verkauft werden sollten? Die anderen 3 Personen sollen alles Kunden und volljährig sein?

Welche genaue Vorschrift ist denn in der Anklageschrift genannt?

Da letztendlich offenbar (noch) nicht viel passiert ist und die Beweislage nicht ganz so klar zu sein scheint, ist mir auch nicht klar, von welchem Sachverhalt die Staatsanwaltschaft denn nun überzeugt ist.

Wie alt sind sie, wann war die letzte BtM-Sache, was genau wurde Ihnen damals vorgeworfen und wie genau war das Verfahren damals ausgegangen?

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32729 Beiträge, 17220x hilfreich)

Wenn "dealen" Handeltreiben oder Veräußern bedeuten soll, dann gibt es eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren. Nö. Wenn ich "4k Grün" korrekt mit "4 Kilo Marihuana" übersetze, hat man in jedem Fall eine nicht geringe Menge Btm besessen - das genügt für § 29a BtmG = 1 bis 15 Jahre Haft.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16348 Beiträge, 9248x hilfreich)

Wenn die Sache vor dem Schöffengericht stattfindet, können aber nicht mehr als 4 Jahre herauskommen.

Wenn die 4 Kilo beweisbar sind, dürfte es allerdings auch nicht viel weniger werden.
Mir wurde mal folgende Faustregel für Marihuana zugetragen: "pro Kilo ein Jahr".

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12312.04.2023 02:13:00
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Zuckerberg):
Wie alt sind sie, wann war die letzte BtM-Sache, was genau wurde Ihnen damals vorgeworfen und wie genau war das Verfahren damals ausgegangen?

22 bin ich
Das letzte war 2018 Besitz von Betäubungsmittel aber ich kann mich daran nicht mal erinnern wahrscheinlich etwas kleines.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest-12312.04.2023 02:13:00
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Zuckerberg):
Wie alt sind sie, wann war die letzte BtM-Sache, was genau wurde Ihnen damals vorgeworfen und wie genau war das Verfahren damals ausgegangen?

22 bin ich
Das letzte war 2018 Besitz von Betäubungsmittel aber ich kann mich daran nicht mal erinnern wahrscheinlich etwas kleines.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12312.04.2023 02:13:00
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Zuckerberg):
Welche genaue Vorschrift ist denn in der Anklageschrift genannt?

Da steht genau handeltreiben mit Marihuana
Und Amphetamine
Im Zeltraum von 19.10 bis zum 2.12 nachweislich die folgenden Tagen begangen noch steht auf einer anderen Seite

Strafbar als :
Unerlaubtes handeln in nicht geringer Menge in 2 Fällen davon in einem Fall unerlaubtes Besitz mit Betäubungsmittel in tatmehrheit mit unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmittel in 2 Fällen.

Noch wurde das Handy Genommen bei der Durchsuchung und in der Anklageschrift steht das die Es wirklich zu dieser Übergabe gekommen ist und das die Aussagen von den anderen bestätigt worden sind
Und der chatverlauf soll auch zeigen das Amphetamine und eventuell Ecstasy verkauft worden sind

Aber bei der Durchsuchung wurde nichts gefunden außer ein chrusher und kleine winzige Reste marihuana

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1909 Beiträge, 1138x hilfreich)

Natürlich wurde bei der Hausdurchsuchung nichts mehr gefunden, wenn die Übergabe zuvor erfolgt war. Wenn ich es richtig verstehe, dann wird die Übergabe gleich durch mehrere Personen (Mitangeklagte?) bezeugt und deren Schilderung zudem durch einen Handyverlauf gestützt. Die Verteidigung soll nun darin bestehen, dass die Übergabe nicht erfolgt sein könne, weil keine Uhrzeit hierfür vereinbart worden sei, sehr wohl aber Ort und Datum? Da habe ich gewisse Zweifel, ob das Gericht das für besonders plausibel halten wird. Insbesondere wenn die Handyverläufe sonst keinen Aufschluss darüber geben, dass die Übergabe an irgendetwas gescheitert ist.

Weshalb sind die anderen Personen denn angeklagt? Was wurde bei denen zu Hause so alles gefunden?

Die Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr gibt es für jede einzelne Tat (wenn denn jeweils solche großen Mengen im Raum stehen). Hier scheint es um mindestens zwei verschiedene Taten zu gehen, für welche die Staatsanwaltschaft aber Tatmehrheit angenommen hat. Damit liegt die zu erwartende Strafe auf jeden Fall deutlich über 1 Jahr. Das gilt umso mehr, wenn noch weitere Vorwürfe hinzukommen. Mir ist insbesondere nicht ganz klar, was nun aus dem Vorwurf mit dem Amphetamin geworden ist.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16348 Beiträge, 9248x hilfreich)

Zitat (von Mongo1):
Das letzte war 2018 Besitz von Betäubungsmittel aber ich kann mich daran nicht mal erinnern wahrscheinlich etwas kleines.

D.h. das der Fall für das Gericht wahrscheinlich noch sichtbar ist. Das Erziehungsregister, wo Maßnahmen nach dem Jugendrecht gespeichert werden, ist noch nicht gelöscht.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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