Cannabis - Ist es das beste, es zuzugeben, also dass es nicht das erste mal war?

11. März 2006 Thema abonnieren
 Von 
nono0512
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Cannabis - Ist es das beste, es zuzugeben, also dass es nicht das erste mal war?

ch habe mal ne frage:

ich bin mit nem kumpel nach holland gefahren um grass zu kaufen, wir hatten jeder 10 g dabei und wurden dann vom guten alten bundesgrenzschutz erwischt (Niedersachsen).

in zahlreichen foren habe ich gelesen, dass das verfahren evtl. eingestellt werden kann, oder ich eine geldbuße bekomme.

wir wurden jetzt aber zu einer anhörung bei der örtlichen polizeiinspektion eingeladen, und ich frag mich nun, was ich denen sagen soll.

Für mich gibt es 3 möglichkeiten:

1. Ich sage gar nix

2. Ich sage ich habe das schon desöfteren gemacht und erzähle denen, wie leid es mir tut und das ich daraus gelernt habe

3. ich sage es war das erste mal

wenn ich allerdings punkt 3 nehme, glauben die mir doch eh nicht bei 10 g oder? ich meine, wär fährt denn das erste mal rüber und holt sich 10 g.

wenn ich gar nix sage denken die sich doch auch ihren teil, also dachte ich es ist das beste, es zuzugeben, also dass es nich das erste mal war. aber dann hab ich angst das die mich auch noch belangen, da ich dann ja kein ersttäter mehr bin !?!

ich bin 24 und hab mir sonst auch noch nix zu schulden kommen lassen.

wäre nett, wenn ihr mir helfen könntet!

mfg

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Die Entscheidung können wir Dir nicht abnehmen. Und wir dürfen Dir auch nicht sagen, 'was Du am besten tun solltest'. Das ist in D lt. Rechtsberatungsgesetz untersagt.

Ich weiß ja nicht, inwieweit Ihr Euch schon vor Ort eingelassen habt. Offenbar wußte ja jeder von Euch beiden, daß der jeweils andere 10g 'auf Tasche' hat. Wenn das auch für die Polizei offensichlich war, kann/wird man Euch gemeinsamen(!) Einfuhrschmuggel von jeweils (!) 20g zur Last legen, d.h. Ihr bekommt jeder(!) die Gesamtmenge zugerechnet. und 20g sind in NDS nicht mehr einstellungsfähig.

Weiterhin kann man prinzipiell sagen, daß ein Geständnis sich immer(!) strafmildernd auswirkt. Ein Geständnis umfaßt in erster Line das Zugeben der vorgeworfenen(!) Tat. Was 'früher mal war' muß nicht unbedingt Teil des Geständnisses werden.

Man kann natürl. auch einen Anwalt mit Akteneinsichtnahme beauftragen, und dann mit diesem gemeinsam entscheiden, ob und inwieweit man sich einläßt.

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#2
 Von 
Thomasovic
Status:
Praktikant
(760 Beiträge, 172x hilfreich)

Ich persönlich würde nur Angaben zur Person machen!

Viel nützen wird es wahrscheinlich nicht wenn man denen die ganze Lebensgeschichte oder die Story vom wilden Hengst erzählt. Kann sogar schnell ins Gegenteil umschlagen wenn man sich mit irgendwas verplappert womit man sich unter Umständen noch weiter belastet. Singen lohnt sich eigentlich nur wenns um richtig kapitale Mengen geht. Also nur Personalien angeben und auf den Strafbefehl warten, gibt höchstwahrscheinlich eine Geldstrafe.

Ach ja und die eine ( wirklich nur die eine !!! ) Tat zugeben und bedauern kann man natürlich wie Bob vorgeschlagen hat, das ändert ja nichts an der Sache.

Gruss,
Tom

-- Editiert von thomasovic am 12.03.2006 22:57:48

-- Editiert von thomasovic am 12.03.2006 23:05:16

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