Computerbetrug - Was hab ich jetzt zu befürchten?

8. Juli 2004 Thema abonnieren
 Von 
Moogly
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Computerbetrug - Was hab ich jetzt zu befürchten?

Hallo ihr,

ich war in meinem Arbeitsverhältniss bis zum 16.04. angestellt.
zu meinen Aufgaben gehörte Personalwesen incl. Lohnbearbeitung und Auszahlung. Ich habe auch sonst alle Überweisungen die getätigt werden mussten durchgeführt.

Am 14.04 habe ich mir meinen letzten Lohn überwiesen (März u. April). Dies geschah von mir zu Hause aus. Ich habe desöfteren auch Heimarbeit geleistet.

Mein Arbeitgeber war es im nachhinein nicht recht das ich mir meinen letzten Lohn überwiesen habe und hat nun jetzt eine Anzeige gestarrtet. Er gibt vor das ich "nie " das Recht hatte überweisungen durchzuführen und nun wird mir "Computerbetrug" vorgeworfen.

Sie haben meine Wohnung durchsucht nach PIN/TAN Nummern.
Diese besitze ich natürlich schon längst nicht mehr, was sie mir zum Schluss auch geglaubt hatten.

Was hab ich jetzt zu befürchten?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Kasper22
Status:
Schüler
(358 Beiträge, 28x hilfreich)

Wieso war ihm das auf einmal nicht Recht? Hat er doch vorher auch geduldet. Oder hast Du zuviel ueberwiesen. Wenn nein, wuerde ich mir da keine Gedanken machen! Aus welchem Grund hat er Dich denn wegen Betrug angezeigt? Gibt's im Arbeitsvertrag nichts, wo Deine Heimarbeit geregelt ist, oder war das ein schweigendes Abkommen, dass Du Heimarbeit leisten durftest?
Wuerde mir da an Deiner Stelle nicht so nen Kopf machen, wenn Du alles rechtmaessig ueberwiesen hast.

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"Heute ist nicht aller Tage,
ich komm wieder,
keine Frage!"

-- Editiert von Kasper22 am 08.07.2004 17:34:38

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#2
 Von 
Moogly
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Wenn ich das wüsste warum es ihm nicht mehr recht war......
Ich weiß nur das es der Firma ziemlich ziemlich schlecht geht. Deswegen bin ich ja auch geflogen.
Zuviel Geld hab ich mir auch nicht überwiesen.
In meinem Arbeitsvertrag wurde auch nichts mit Heimarbeit festgelegt, aber ich hab 2 Jahre immer Heimarbeit geleistet.

Danke für deine Antwort, beruhigt mich schon sehr. Irgendwie weiß ich schon selber das ich nichts unrechtmäßiges getan habe, sondern nur meine Arbeit. Aber es ist immer gut andere Meinungen zu hören.

Grüße

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#3
 Von 
guest123-57
Status:
Lehrling
(1131 Beiträge, 271x hilfreich)

Tja, es gab schon Bankkassierer, die dafür bestraft wurden, daß sie sich liegengebliebene Arbeit mit nach Hause genommen haben.

Selbstverständlich darf man sich auch schon aus arbeitsvertraglichen Gründen (§ 181 BGB ) nicht sich selbst Gehalt überweisen.

Und ob es strafrechtlich Betrug, Unterschlagung oder Untreue ist, wird sich an der individuellen Beurteilung entscheiden. Raus kommt per Saldo das gleiche.

Wolfgang

-----------------
"Wirtschafts-Consult Gesundheitsberufe "

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#4
 Von 
Kasper22
Status:
Schüler
(358 Beiträge, 28x hilfreich)

Also, das normalerweise derjenige der die Anzahlung anordnet und derjenige der auszahlt verschiedene Personen sind, das sehe ich genauso.
Aber kann man hier nicht von Duldung durch den AG ausgehen?
Sollte ich falsch liegen, lasse ich mich gerne verbessern, da ich nur Laie bin! ;)

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"Heute ist nicht aller Tage,
ich komm wieder,
keine Frage!"

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#5
 Von 
guest123-57
Status:
Lehrling
(1131 Beiträge, 271x hilfreich)

Sicher kann zivilrechtlich von den Beschränkungen des § 181 befreit werden und das muß auch nicht schriftlich erfolgen. Wäre zum Beispiel zu überprüfen, ob ständig Firmenzahlungen allgemein, Lohnzahlungen und speziell eigene Lohnzahlungen vom Computer zu Hause geleistet wurden.

Wolfgang

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"Wirtschafts-Consult Gesundheitsberufe "

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#6
 Von 
Kasper22
Status:
Schüler
(358 Beiträge, 28x hilfreich)

Das war ja anscheinend der Fall (lt. Schilderung) und dann waere doch soweit nichts dagegen einzuwenden, oder?

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"Heute ist nicht aller Tage,
ich komm wieder,
keine Frage!"

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#7
 Von 
Moogly
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

aber es geht ja auch darum das ich für alle überweisungen berechtigt gewesen bin und vorher auch nicht fragen musste, sondern das alle zahlungen von mir eigenverantwortlich durchgeführt worden sind. (bankvollmacht wurde mir mündlich erteilt ist mir auch im einem zwischenzeugnis bestätigt worden, auch das ich eigenverantwortlich handle). Mein chef wollte nur im nachhinein wissen wieviel ich überwiesen habe und wieviel geld wir noch auf dem konto haben.

und die heimarbeit war ja auch in ordnung als ich 5 monate buchhaltung nacharbeiten musste (von meinem vorgänger) und das ich fast jeden wochenende an meiner arbeit hing, weil es für mich alleine zuviel war. Ich war in einem 20-mann betrieb die einzigste bürokauffrau mit einem lehrling den ich nebenbei auch noch ausbilden durfte.

am besten ich warte einfach ab was herauskommt. anwalt habe ich mittlerweile eingeschaltet, weil alleine möchte ich mich nicht verteitigen.

was ich im nachhinein von einem arbeitskollegen noch erfahren habe, wollte mir mein chef gar keine zahlungen mehr leisten. warum auch immer... und jetzt ist er stinksauer, obwohl ich ihm noch vorher mitgeteilt habe das ich mir meinen letzten lohn noch überweisen werde.

verzwickte sache. versteh das doch auch
nicht.

Danke auch weiterhin für Meinungen.

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