Diebstahl,Betrug, Urkundenfaelschung

17. März 2010 Thema abonnieren
 Von 
colombo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Diebstahl,Betrug, Urkundenfaelschung

Guten Tag,

mir wird vorgeworfen obige Delikte begangen zu haben. Die Tat sollte 2004 gewesen sein. Da ich mich seit 2006 im Ausland befinde konnte mich die Staatsanwalt nicht zur Tat befragen. Ich wurde aufgefordert dies ueber die deutsche Botschaft zu machen. Allerdings habe ich keine Lust dort evtl. verhaftet und nach Deutschland gebracht zu werden. Auch wurde eine Passbeschraenkende Massnahme gegen mich verhaengt ( das war der Grund warum ich ueberhaupt von der Sache erfahren habe). Ich habe dann die Botschaft angeschrieben mit dem Hinweis, dass diese Sache ja bereits verjaehrt ist und die sollen mir meinen Pass aushaendigen. Folgende Antwort habe ich bekommen.

quote:
Sehr geehrter Herr XXXXXXXXX,

laut Staatsanwaltschaft XXXXX kann das Verfahren erst abgeschlossen werden, wenn Sie sich zu dem Verfahren äußern. Dies kann auch schriftlich erfolgen. Bitte teilen Sie uns Ihre aktuelle postalische Anschrift mit, so dass wir Ihnen das entsprechende Schreiben zusenden können.

Die Sperre bzgl. Ihres Passes kann erst aufgehoben werden, wenn keine Vorwürfe mehr gegen Sie vorliegen und das Verfahren abgeschlossen werden konnte.


Ist dies so richtig und warum ist das Verfahren noch nicht wegen verjaehrung eingestellt?

Gruesse

P.S. Ich lebe in Kolumbien

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Bewährungshelfer
Status:
Lehrling
(1938 Beiträge, 362x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Ist dies so richtig und warum ist das Verfahren noch nicht wegen verjaehrung eingestellt? <hr size=1 noshade>

Was wird Ihnen denn konkret vorgeworfen? Und was macht Sie so sicher, daß die Tat(en) schon verjährt ist? Es gibt auch sogenannte "verjährungsunterbrechende Handlungen", die darin liegen können, daß die Staatsanwaltschaft eben die Ermittlungen aufgenommen hat. Dann beginnt die Verjährungsfrist wieder neu zu laufen und Sie wären von einer Verjährung noch meilenweit entfernt. Außerdem könnte die Verjährung nach § 78b Abs. 5 StGB auch ruhen.
Vor einer Inhaftierung müssen Sie vermutlich eher weniger Angst haben, das hängt aber auch von der Schadenshöhe ab. Es wäre sinnvoll, einen Rechtsanwalt in Deutschland zu beauftragen, Sie in der Sache zu vertreten.

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"Gruß
Jens Wilke
Bewährungshelfer"

-- Editiert am 17.03.2010 08:44

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
braveheart-sls
Status:
Beginner
(129 Beiträge, 134x hilfreich)

Im übrigen kenne ich das so, dass es Ihnen frei steht, sich zur Sache zu äußern.

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
colombo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Es geht um einen Betrag von 17.ooo euro. Es wurde ein Fax an eine Bank geschickt mit der Anweisung dieses Geld auf ein anderes Konto zu ueberweisen und zwar einen oder zwei tage nach dem Ableben der Kontoinhaberin. Die Staatsanwaltschaft hat lediglich diese Faxkopie in der Hand, original existiert scheinbar nicht. Mir wird vorgeworfen die Unterschrift auf dem Fax gefaelscht zu haben (Urkundenfaelschung und Betrug) die Bank hat dann das Geld auf das angegebene Konto - nicht mein Konto- ueberwiesen (Diebstahl).

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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Bewährungshelfer
Status:
Lehrling
(1938 Beiträge, 362x hilfreich)

Ein Diebstahl ist es nicht, aber das nur mal am Rande...
Vielleicht sollten Sie am Besten mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Deutschland Kontakt aufnehmen und dort überhaupt erst einmal sagen, ob Sie sich zur Sache einlassen wollen, oder erst nach Rücksprache mit einem Anwalt oder gar nicht. Und dann kann man diskutieren, wie das am besten vonstatten geht.
Aber sich einen Rechtsanwalt zu nehmen, wäre in Ihrer Situation vermutlich eh das Sinnigste.

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"Gruß
Jens Wilke
Bewährungshelfer"

0x Hilfreiche Antwort

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