Diebstahl Falschangabe, Rechtliche Schritte?

2. September 2011 Thema abonnieren
 Von 
MS79
Status:
Beginner
(62 Beiträge, 9x hilfreich)
Diebstahl Falschangabe, Rechtliche Schritte?

Hallo,

geht darum, dass jemandem eine Geldbörse gestohlen wurde. Aussage bei der Versicherung (Versicherungsmakler riet dazu) war, dass Handtasche an der Schulter war und daraus die Geldbörse entwendet wurde.

Vorher bei der Polizei wurde angegeben, dass die Tasche im Einkaufswagen stand und in einem unaufmerksamen Augenblick, die Geldbörse daraus entwendet wurde.

Versichrung hat Akteneinsicht genommen und prangert die "Falschaussage" an, man würde sich rechtliche Schritte vorenthalten / wären möglich.

Hat der Betroffene etwas zu befürchten, wenn ja, was?

Gruß!

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"MfG,

MS79"

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7 Antworten
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#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Möglicherweise ein Verfahren wegen versuchtem (Versicherungs-)betrug.

Es ist natürlich auch relativ "geschickt" in der Schadensmeldung etwas anderes anzugeben als bei der Polizei....

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"Bitte um Verständnis,dass ich keine Rechtsfragen per PM beantworte.Das ist nicht Sinn des Forums"

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#2
 Von 
MS79
Status:
Beginner
(62 Beiträge, 9x hilfreich)

Hallo,

das stimmt allerdings, wie sieht das aus, es geht wohl um ca. 300,-€ max. die erstattet werden sollten. Geen Versicherungen da drauf los, oder lassen Diese es auf sich beruhen, i.d.R.?

Wie siehts denn da aus, was würde einem unbescholtenen (in der Vergangenheit) Bürger drohen, falls die Versicherung da gegen vorgeht?

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"MfG,

MS79"

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Geen Versicherungen da drauf los, oder lassen Diese es auf sich beruhen, i.d.R.? <hr size=1 noshade>


Das kann man nicht pauschal beantworten. Kommt auf die "Politik"/Vorgaben der jeweiligen Vers.-Gesellschaft in solchen Fällen an. Und es kommt auch drauf an, ob die Gesellschaft einen als Kunden behalten will, oder nicht. Wenn ich da bloß eine Hausratversicherung für 23,50 € im Jahr habe, läßt man mich eher ziehen, als wenn ich dort alle meine Versicherungen incl. KFZ und Vermögensbildung dort habe und tausende Euro an Beiträgen/Prämien pro Jahr zahle.

quote:<hr size=1 noshade>
Wie siehts denn da aus, was würde einem unbescholtenen (in der Vergangenheit) Bürger drohen, falls die Versicherung da gegen vorgeht? <hr size=1 noshade>


Kleinere Geldstrafe um die 30 Tagessätze oder vielleicht eine Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage in 3stelliger Höhe nach § 153a StPO .

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"Bitte um Verständnis,dass ich keine Rechtsfragen per PM beantworte.Das ist nicht Sinn des Forums"

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#4
 Von 
MS79
Status:
Beginner
(62 Beiträge, 9x hilfreich)

Was bedeutet den "Tagessatz"? Sorry, kenn mich da nicht so aus. Was wenn er sagt, dass er so aufgeregt war und bei der Polizei die Angabe gemacht hat und danach bei der Versicherung halt eine Andere Aussage, oder besser alles zugeben, vielleicht VORAB schon mit der Versicherung besprechen und sich entschuldigen?

Wie verhält er sich am Besten?

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"MfG,

MS79"

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#6
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

quote:
Das klingt doch deutlich vernünftiger.


Richtig.

quote:
Was bedeutet den "Tagessatz"?


1 Tagessatz ist das Monatsnettoeinkommen geteilt durch 30 (weil 1 Monat = 30 Tage, kaufm.), also quasi das Einkommen eines Tages. 30 Tagessätze wären somit, wie Nick19 schon schrieb, = 1 Monatsnettoeinkommen.

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