Diebstahl - Was ist zu erwarten Strafbefehl oder Gerichtsverfahren?

14. September 2005 Thema abonnieren
 Von 
Kittelschürze
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Diebstahl - Was ist zu erwarten Strafbefehl oder Gerichtsverfahren?

Guten Tag,
vor zwei Monaten wurde auf einer Hochzeitsfeier Geld entwendet. Die Kripo ermittelte einen Monat später einen Täter, dieser gestand die Tat, gab das Geld zurück und entschuldigte sich bei den Geschädigten (Blumenstrauss...). Der Kommisar sagte er schließt den Fall ab und gibt die Akte dem Staatsanwalt. Nun wurde der Täter vor drei Jahren für ein Vergehen zu 80 Tagessätzen a Euro 20 verurteilt.
Was ist zu erwarten Strafbefehl oder Gerichtsverfahren?

Mit freundlichem Gruß.

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Wenn der Täter ermittelt wurde, und die Tat nicht bestreitet, wird es sicherlich einen Strafbefehl geben.

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#2
 Von 
Kittelschürze
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Dankeschön, also würde sich die vorangegangene Verurteilung dann "nur" auf die Höhe der Strafe auswirken?

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Genau.

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#4
 Von 
Bob.Vila
Status:
Student
(2644 Beiträge, 437x hilfreich)

Das sehe ich auch so wie mein Namensvetter.

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"fiat justitia et pereat mundus..."

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#5
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1491x hilfreich)

Und ich sehe es ebenso :)

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#6
 Von 
Kittelschürze
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Tag,
der Täter ist vor ca 6 Wochen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 15 Euro verurteilt worden. Der Strafbefehl war noch nicht rechtskräftig und man konnte noch Einspruch einlegen. Das wurde nicht getan. Jedoch wurde keine Bankverbindung angegeben oder ein Überweisungsträger beigefügt. Wollen die das Geld nicht?

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#7
 Von 
Don Carlo123
Status:
Schüler
(446 Beiträge, 82x hilfreich)

Nach Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung geht das Verfahren zurück an die zuständige Vollstreckungsbehörde (Staatsanwaltschaft). Von dort erhält man dann nach einiger Zeit eine Kostenrechnung (Verfahrenskosten + Geldstrafe) unter Angabe der Kontoverbindung. Erst dann muss die Geldstrafe gezahlt werden.

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#8
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1491x hilfreich)

So ist es. Und wenn nicht gezahlt wird zeigt sich ganz schnell, dass "die" das Geld sehr wohl haben wollen.

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#9
 Von 
Kittelschürze
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Abend,
es sollte nicht der Anschein erweckt werden, dass die Absicht besteht, den Strafbefehl zu ignorieren. Merkwürdig ist nur, dass schon so viel Zeit (ca. 3 Monate) verstrichen ist.
Mit freundlichem Gruß.

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#10
 Von 
Smasher
Status:
Beginner
(51 Beiträge, 3x hilfreich)

wie hoch sind denn verfahrenskosten ?

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Don Carlo123
Status:
Schüler
(446 Beiträge, 82x hilfreich)

Eine Frist von 3 Monaten bis zum Eingang der Zahlungsaufforderung ist je nach Bundesland und Behörde durchaus noch im Bereich des Üblichen.

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#12
 Von 
Kittelschürze
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

@ smasher
zur Höhe der Verfahrenskosten wurden bisher keine Angaben gemacht. Vermutlich die Kosten für die Ausfertigung des Strafbefehls ~20 Euro.

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#13
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Die Kosten müssen im Strafbefehl (letztes Blatt) genannt sein. bei einem Strafbefehl über 30 Tagessätze (bis 180 TS) betragen sie 60,00 € + ca. 6 € Zustellgebühr [vgl. Anlage 1 GKG]

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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