Diebstahl - kommt es auch drauf an, wie hoch der Wert war?

25. November 2005 Thema abonnieren
 Von 
pech gehabt
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Diebstahl - kommt es auch drauf an, wie hoch der Wert war?

hallo!!!
ich habe einen großen Bockmist gebaut und bei meiner Arbeitsstelle gekaut.Natürlich wurde ich erwischt.ich weis auch nicht,was mir da durch den Kopf gegangen ist.ich wurde von der Kripo vernommen und die sagten mir,ich werde wegen Diebstahl und Hellerei angezeigt,denn ich hab das gekaute zeug im internet verkauft.Mit was muß ich den rechnen,was auf mich zukommt???kann mir da jemand weiterhelfen?Kommt es auch drauf an,wie hoch der wert war?War nämlich schon ne menge....so 9500.-€ ungefähr......bitte bitte,ich hoffe,es kann mir jemand helfen....

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mister XYZ
Status:
Schüler
(206 Beiträge, 31x hilfreich)

Zunächst wird die Arbeiststätte wohl eine fristlose Kündigung aussprechen, soweit noch nicht geschehen. Als Straftat sehe ich hier einen "Besonders schweren Fall des Diebstahls" (gewerbsmäßig), welcher mit Freiheitsstrafe zwischen 3 Monaten und 10 Jahren geahndet werden kann. Es werden wohl die persönlichen Lebensumstände (Verhalten; vorbestraft?; Wiedergutmachung des Schadens pp.) eine Rolle spielen.
Da sich der Schaden weit über der Geringfügigkeitsgrenze (BGH = 25 €) befindet, rate ich dazu, ganz schnell einen Anwalt aufzusuchen, um dann nach erfolgter Akteneinsicht die weitere Vorgehensweise zu beraten.
Und: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!

Gruß
mister xyz

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#2
 Von 
pech gehabt
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Nun,ich hab mich mit meinem Arbeitgeber so geeinigt,das ich selbst gekündigt habe,und den Schaden zurückzahle.Er will auch nicht gegen mich klagen.das ist ja schon mal nicht schlecht,oder?ich bin auch noch nie wegen irgentwas aufgefallen oder so,kann ich auch nur mit einer geldstrafe rechnen??

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#3
 Von 
Mister XYZ
Status:
Schüler
(206 Beiträge, 31x hilfreich)

Nach meiner laienhaften Einschätzung kommt es hier darauf an, ob der Richter in dem Verhalten einen gewerbsmäßigen Diebstahl (wegen Verkauf über Internet) sieht oder nicht.
Wenn ja, sieht das Gesetz in § 243 StGB eine Geldstrafe nicht vor, so dass meines Erachtens angesichts Ihrer bisherigen Unbescholtenheit und dem Bemühen, den Schaden wiedergutzumachen, eine Bewährungsstrafe möglich wäre.
Die Frage, die sich mir hier nebenbei noch so stellt, ist, warum die Polizei Hehlerei beanzeigen will. Nach meinem Verständnis ist man ein Hehler nur dann, wenn man Sachen kauft o.ä., die ein ANDERER gestohlen hat. Haben Sie nebenbei noch andere Sachen im Internet verkauft, die auch nicht ganz sauber waren?
Weiterhin bleibt mein Rat aber immer noch: Anwalt aufsuchen.
Und: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!

Gruß
mister xyz

-- Editiert von mister xyz am 25.11.2005 13:58:03

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#4
 Von 
pech gehabt
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

nein,ich hab nur die Sachen verkauft,die ich gestohlen habe.
Ich habe auserdem bei der Polizei gleich angegeben,das ich keinen Anwalt will und es wurde so aufgenommen.Und die bei der Polizei haben mal so angedeutet,das es vielleicht nur zur einer Geldstrafe kommt,da ich ja gleich alles gestanden habe und so.....

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#5
 Von 
Mister XYZ
Status:
Schüler
(206 Beiträge, 31x hilfreich)

Na, wenn die Polizei meint, dass es vielleicht nur zu einer Geldstrafe kommt, kann man ja einigermaßen guter Hoffnung sein. Die werden es ja wohl bei reuigen Sündern aus vielfältiger Erfahrung wissen.
Würde trotzdem sicherheitshalber einen Anwalt aufsuchen, wenn auch nur zur Beratung. Kostet nicht die Welt. Ich glaube, Erstberatung darf max. 180 € kosten.
Sicher ist sicher. Oder Sie posten Ihre Fragen für kleines Geld bei FEA hier auf dieser Homepage. Mir wäre in dieser Situation schon wichtig zu wissen, was mit mir passieren kann.
Also, ruhig noch einmal darüber nachdenken.
Und: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!

Gruß
mister xyz

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#6
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32729 Beiträge, 17220x hilfreich)

Hi,

Freiheitsstrafen unter 6 Monaten können durch Geldstrafen ersetzt werden, auch wenn das jeweilige Gesetz das nicht konkret androht. Beim § 243 wären das 90 Tagessätze statt drei Monaten Haft als Mindeststrafe. Andererseits sind 9500 Euro auch nicht gerade wenig. Insofern weiß ich nicht, ob das hier noch mit einer Geldstrafe abgeht - eine Bewährungsstrafe scheint mir wahrscheinlicher.

Gruß vom mümmel

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