Diebstahl und Hausfriedensbruch

3. März 2008 Thema abonnieren
 Von 
tomtom82
Status:
Schüler
(237 Beiträge, 14x hilfreich)
Diebstahl und Hausfriedensbruch

Hallo Zusammen,

was kann beiden Seiten passieren und wie könnte es am schlechtesten augehen?

Vermieterin wollte den Schlüssel zur Sicherheit beim Einzug vom Mieter haben. Der Mieter hatte Zahlungsschwierigkeiten nun sind 1200€ offen. Die Vermieterin meinte Selbstjustiz zu üben und ging in die Wohnung (mehrmals) der Mieter war auf Geschäftsreise und die Vermieterin entwendete einen Fernseher 650€ eine Fotokamera 300€ und ein vollgefedertes Fahrrad Wert 3200€ (als Pfand oder so).
Nun will die Vermieterin das restliche Geld und der Mieter will die Gegenstände und nicht bezahlen wegen den Hausfriedensbruch.
Was kann nun passieren was ist wenn der Mieter die Vermieterin anzeigt? Wo wäre es fair sich zu treffen damit beide mit einem blauen Auge davon kommen??

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"Wer einen Fehler begangen hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen weiteren Fehler."

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-2065
Status:
Lehrling
(1119 Beiträge, 250x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
tomtom82
Status:
Schüler
(237 Beiträge, 14x hilfreich)

Also das betrifft net mich und das Mietverhältnis ist nun beendet worden.

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"Wer einen Fehler begangen hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen weiteren Fehler."

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Wenn die Sachen als Pfand einbehalten wurden, dürfte tatbestandlich kein Diebstahl vorliegen, da die VMin ohne Zueignungsabsicht gehandelt hätte (die Sachen nicht dauerhaft behalten will).

Die VMin wird hier sicherlich das sog. 'Vermieterpfandrecht' [§§ 562 ff. BGB ] für sich geltend machen. Ich bin kein Experte für bürgerliches, bzw. Zivilrecht, aber gehe mal davon aus, dass die Art und Weise, wie die VMin das Vermieterpfandrecht hier ausübt, nicht rechtens ist.

Am einfachsten und fairsten wäre es sicherlich, wenn der Mieter die rückständigen Mieten zahlt, die VMin dabei auf Verzugszinsen sowie Forderungsnebenkosten (ggf. Inkasso- oder Anwaltskosten, sowie alle anderen in Zusammenhang mit der Forderung angefallenen Kosten) -nicht verwechseln mit Mietnebenkosten wie Wasser-, Heizungs- oder Müllabfuhrkosten- verzichtet und die Sachen des Mieters wieder herausgibt. Der Mieter seinerseits verzichtet auf eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Die andere Variante wäre, dass er die VM wegen Hausfriedensbruchs anzeigt, wobei das Verfahren sicherlich eingestellt würde und auf den Privatklageweg verwiesen würde, oder ggf. nach § 153a StPO gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt würde. Die Vmin Ihrerseits wird dann die Mietforderungen gerichtlich durchsetzen, wobei für den Mieter nicht unerhebliche Mehrkosten entstehen, da er sich im Verzug befindet. Neben den Verzugszinsen (5% über Basiszinssatz) kämen noch Gerichts-, Anwalts-/Inkassokosten dazu. Bei einem Streitwert von 1.200 € kann man da mit ca. 360,00 € zzgl. ggf. gerichtlicher Auslagen wie Zustellgebühren usw., und vor allem Kostenersatz (Fahrtkosten/Verdienstausfall) für ggf. zu ladene Zeugen (gerade letztes kann richtig teuer werden) rechnen, wenn die Sache letzlich vor Gericht im Rahmen eines sog. 'Vergleichs' entschieden würde, den das Gericht in solche einem Fall sicherlich anregen würde.

Bei einer aussgerichtlichen Einigung ohne Anwalt usw. würde der Mieter also min. rd. 450,00 € 'sparen' ggü. der Variante, es auf 'Konfrontationskurs' zu regeln.

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

-- Editiert von !streetworker! am 03.03.2008 21:23:39

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