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Eintragung im Impfpass gefälscht

 Von 
fb504320-14
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Eintragung im Impfpass gefälscht

Hallo, kurze Frage zu folgendem theoretischen Tatbestand:
A trägt eine nicht erfolgte Impfung im Impfpass eines Hundes ein und unterschreibt als ein fiktiver Tierarzt.
Der Hund wird verkauft, aufgrund fehlenden Stempels/Aufkleber fällt auf, dass etwas nicht stimmt.
A erhält Anzeige wegen Urkundenfälschung/ Betrug.
Ist dies haltbar? Schließlich ist der Pass, also die Urkunde, ja tatsächlich ein Original, nur einer der Einträge eben hinzugefügt worden.
Welches Strafmaß ist hier zu erwarten? A ist Student, Mitte 20, nicht vorbestraft, lebt von BaFöG und der Streitwert liegt bei etwa 2500€ (Preis der Tieres inkl. Futter-/TA-Kosten, die der neue Besitzer getragen hat seit Verkauf).
Über eine Einschätzung würde ich mich freuen!

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Strafmaß erwarten Tatbestand


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92623 Beiträge, 35872x hilfreich)

Zitat (von fb504320-14):
nur einer der Einträge eben hinzugefügt worden.

Womit es sich um eine gefälschte Urkunde handelt.



Zitat (von fb504320-14):
Welches Strafmaß ist hier zu erwarten? A ist Student, Mitte 20, nicht vorbestraft,

Dann würde ich mal mit einer Geldstrafe von 1-2 Monateinkommen rechnen.



Zitat (von fb504320-14):
der Streitwert liegt bei etwa 2500€ (Preis der Tieres inkl. Futter-/TA-Kosten, die der neue Besitzer getragen hat seit Verkauf).

Der ist nur für das zivilrechtliche relevant.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
drkabo
Status:
Philosoph
(12793 Beiträge, 8196x hilfreich)

Hier kommt ja neben der Urkundenfälschung (Veränderung einer echten Urkunde ist auch Urkundenfälschung) noch der Betrug dazu. Der Hundekäufer hätte ja wahrscheinlich den Hund nicht oder nur zu einem geringeren Preis gekauft, wenn der Käufer von der Fälschung gewusst hätte.

1 Monatseinkommen dürfte da wohl zu tief gegriffen sein.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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