Ermittlungsverfahren wegen Betrug bzw. Hehlerei

28. November 2014 Thema abonnieren
 Von 
fb402882-8
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Ermittlungsverfahren wegen Betrug bzw. Hehlerei

Zur Sache:
Vor einer Woche bekam ich eine Vorladung zur Vernehmung als Zeuge in dem es um §263 StGB , Betrug ging. Bei dem Termin wurde mir erläutert, dass mein Handy nicht legal erworben wurden ist. Dazu sagte ich, dass mir das Handy geschenkt wurden ist und habe den Rest der Aussage verweigert. Ich musste eine Erklärung abgeben, dass ich das Handy weder verkaufen, beschädigen etc. darf.

Jetzt, eine Woche später bekam ich eine Anzeige wegen §259 StGB Hehlerei. ZU dem Zeitpunkt war mir nicht bekannt das dass Handy nicht legal erworben wurde und ich habe lediglich aus Schutz der Person, die mir das Handy schenkte, keine weitere Aussage getätigt.

Wie kann es jetzt weiter gehen? Da ich weder an der illegal erworbenen Handyaktion beteiligt war noch davon wusste.

Bitte um Rat!

-- Editiert fb402882-8 am 28.11.2014 17:30

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33082 Beiträge, 17337x hilfreich)

Wie kann es jetzt weiter gehen? Na, vermutlich mit einer Anklage.
ich habe lediglich aus Schutz der Person, die mir das Handy schenkte, keine weitere Aussage getätigt. Folglich wird diese Person Ihre Aussage nicht bestätigen - außerdem muß es da ja was zu "schützen" geben. Deswegen würde ich eher nicht mit einer Verfahrenseinstellung rechnen.

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
NinaONina
Status:
Lehrling
(1504 Beiträge, 1226x hilfreich)

quote:
ich habe lediglich aus Schutz der Person, die mir das Handy schenkte, keine weitere Aussage getätigt


Wenn die Person nicht mit dir verwandt war, wäre das kein berechtigter Grund für eine Aussageverweigerung.


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1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Scappler
Status:
Lehrling
(1176 Beiträge, 749x hilfreich)

quote:
Wenn die Person nicht mit dir verwandt war, wäre das kein berechtigter Grund für eine Aussageverweigerung.


Bei der Polizei schon, da muss man nämlich gar nichts sagen.
Falls es wirklich vor Gericht geht, dann wird man den Schenker aber nennen müssen, wenn es kein Verwandter ist.


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""

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33082 Beiträge, 17337x hilfreich)

Falls es wirklich vor Gericht geht, dann wird man den Schenker aber nennen müssen, wenn es kein Verwandter ist. Das kann man so absolut nicht sagen - wenn der TE als Beschuldigter vor Gericht kommt, muß er gar nichts sagen. Und damit er als Zeuge vor Gericht kommt, bedarf es erst mal eines Beschuldigten, den man vor Gericht bringen kann.

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