Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Verstoßes gegen das BTMG

25. September 2023 Thema abonnieren
 Von 
mangostine
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Verstoßes gegen das BTMG

Guten Tag, ich hoffe mir kann jemand helfen!

Ich war gerade 2 Monate im Urlaub, kurz davor gab es eine angebliche Sendung von Haschisch (3g brutto) und Marihuana (2,8g brutto), die ich im Internet bestellt aus den Niederlanden bestellt haben soll, was ich allerdings nicht getan habe.
In dem Brief des Zollamtes ist zum Einen mein Vorname Falsch geschrieben und zum Anderen wurden während des genannten Zeitraumes mein Hausflur saniert, wobei die Haustür an eine Hauptstraße tagsüber offen stand und, zuvor waren (auch zum Tatzeitpunkt) die Briefkästen offen zugänglich und kaputt waren. Außerdem befindet sich im Hinterhaus ein Hostel und ich habe mein Zimmer bereits über Airbnb und Bekannte mehrfach untervermietet. Weiterhin wohne ich in einer 5er-Wohngemeinschaft mit einer fluktuierenden Bewohnerzahl.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft habe ich jetzt die Möglichkeit dazu Stellung zu beziehen. Jetzt zu meiner Frage, sollte ich Stellung beziehen und falls ja, sollte ich die oben genannten Faktoren nennen?

Vielen Dank im Voraus!!

-- Editiert von User am 25. September 2023 00:09

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
DeusExMachina
Status:
Lehrling
(1364 Beiträge, 273x hilfreich)

Zitat (von mangostine):
Ich war gerade 2 Monate im Urlaub
Und ich bin neidisch.. bitte um PM dahingehend, wie man das praktisch bewerkstelligt.

Zitat (von mangostine):
sollte ich Stellung beziehen
Ja.

Zitat (von mangostine):
sollte ich die oben genannten Faktoren nennen?
Ja. Zzgl. aller weiterer Faktoren, die einem einfallen. Nach den bisherigen Schilderungen könnte man realistisch in Erwägung ziehen, dass Baumaßnahmen und längere Abwesenheit genutzt wurden, um den Briefkasten (mit zumindest zutreffendem Nachnamen) für den Sendungserhalt zu nutzen. Ausnahmsweise würde ich demnach eine Einlassung empfehlen können.

Signatur:

Wahrheit ist Verhandlungssache.

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#2
 Von 
mangostine
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von DeusExMachina):
Ja. Zzgl. aller weiterer Faktoren, die einem einfallen


Danke schön!
Ich habe auch einen Personalbogen erhalten, den ich ausfüllen soll. Ein Punkt darin beinhaltet die Frage: "Sind Sie mit der formlosen Einziehung der beschlagnahmten Tatgegenstände einverstanden?". Bedeutet dies lediglich, ob diese die Bestellung behalten dürfen?

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#3
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16348 Beiträge, 9248x hilfreich)

Das bedeutet:
"Sind Sie mit der entschädigungslosen Vernichtung der Drogen einverstanden?"

Es ist nicht geschickt "nein" anzukreuzen.
Man kann jetzt trefflich diskutieren, ob man "ja" ankreuzen sollte, oder ob man durch das Ankreuzen von "ja" zugeben würde, dass einem die Drogen gehören.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#4
 Von 
mojo187
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Man kann jetzt trefflich diskutieren, ob man "ja" ankreuzen sollte, oder ob man durch das Ankreuzen von "ja" zugeben würde, dass einem die Drogen gehören.


Sollte demnach am besten garkeine Antwort gegeben werden, auch kein Ausfüllen eines "Fragebogens"?

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#5
 Von 
DeusExMachina
Status:
Lehrling
(1364 Beiträge, 273x hilfreich)

Zitat (von mangostine):
Ich habe auch einen Personalbogen erhalten, den ich ausfüllen soll.
Darauf würde ich verzichten. Man kann in seiner Einlassung ja höflich darauf hinweisen, dass man für weiteren Nachtrag (sofern erforderlich) zur Verfügung steht. Das ist wesentlich zielführender als unter genormten Textblöcken Häkchen zu setzen.

Zitat (von drkabo):
Man kann jetzt trefflich diskutieren, ob man "ja" ankreuzen sollte, oder ob man durch das Ankreuzen von "ja" zugeben würde, dass einem die Drogen gehören.
Oder gehören sollten. Oder zumindest der Überzeugung ist, man könne (aus welchen Gründen auch immer) als Nicht-Tatbeteiligter der Einziehung zustimmen.

Signatur:

Wahrheit ist Verhandlungssache.

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