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Fahrerflucht Probezeit und Bewährung

 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)
Fahrerflucht Probezeit und Bewährung

Hallo,

als erstes bin ich neu hier, und hoffe auf zahlreiche Beiträge zum zu eventuell erwartenden Strafmaß.

Zum Vorfall,

meine Lebensgefährtin, eine Freundin von Ihr und ein Freund tranken gemeinsam zum vorglühen auf einen Karaokeabend in einer Bar etwas Alkohol. In diese Bar fuhren die drei genannten Personen mit einem Taxi. In der Bar angekommen verbrachte doe Personen sen Abend und es floss auch da in erheblichen Mengen, bis in die frühen Morgenstunden Alkohol. Nacht war vorbei, gemeinsam fuhren Sie mit dem Taxi zurück in unseren Stadtteil!

Ab jetzt wirds interessant,

die Freundin meiner Lebensgefährtin löste sich ab, und ging mach Hause. Übrig blieben der Kumpel und meine Partnerin! Unweit vom Ort, wo Sie sicj befanden Wohnte der Kumpel.

Sie beschlossen bei Ihm vor das Haus zu gehen (meine Partnerin und der Kumpel), da er im Auto (sein Fahrzeug) noch Alkoholische Getränke hatte die Sie im Auto noch zu sich nehmen wollten!

Gesagt getan,

Sie Tranken Havanna wie die ganze Nacht in der Bar auch schon Schnaps floss.

Meine Freundin auf dem Beifahrer- er auf dem Fahrersitz.

Irgenwann steckte er, volltrunken den Schlüssel in das Zündschloss und Startete das Auto. Mein Freundin sagte, er solle ja nicht fahren aufgrund seines Alkoholisierten zustands. Er fasste relativ klar, er wolle das Auto nur warmlaufen lassen da es sonst nicht anspringe bei der Kälte.

AUF EINMAL, setzte er das Fahrzeug in Bewegung. Meine Freundin hatte KEINE möglichkeit mehr dieses zu verlassen trotz das Sie es wollte. So fuhren Sie ca. 2km zu einer abgelegenen Straße, dort gab er Gas verlor und verlor bei ca. 60-65kmh die Kontrolle über das Fahrzeug, kam ins Schleudern und mähderte auf ca. 10-15m länge einen Zaun um (Drahtzaun) prallte danach dahinter gegen/zwischen 2 Bäume.

Fahrzeug Totalschaden, sämtliche Fenster gesprungen oder komplett zerfallen ect.

So, nach dem Unfall setzte er, (selbst Verletzt größere Platzwunde sowie Bruch des Schlüsselbeins) das Auto wieder in Bewegung und entfernte sich vom Ort. Ca. 2km fuhr das Fahrzeug wieder fast bis zu seinem Wohnort!

Meine Freundin ist bei dem VKU ebenfalls teilweise "erheblich Verletzt wurden"

Diagnose: Prellungen und Stauchungen der BWS, LWS, HWS sowie SHT Grad 1 lag sollte ca. 48 Stunden stationär behandelt werden.

Nun folgende frage, Sie wird Strafantrag stellen, da es um eine Fahrlässige KV handelt die auch nur so verfolgt wird.

Leider hat dieser Feigling, sich bis dato vor der Polizei versteckt es gibt keine handhabe mehr die FE einzuziehen oder?! (Wegen Alkohol)

Fakten:

→ Er ist in der Probezeit

→ Hat unter Alkoholeinfluss einen VKU mit Personen- und Sachschaden verursacht

→ Hat sich vom Unfallort unerlaubt entfernt

→ Wurde vor ca. 4 Monaten wegen "Vorsätzlicher Brandstiftung" zu 12 Monaten Freiheitsstrafe Verurteilt ausgesetzt auf 3 Jahre Bewährung. (Dazu muss er 100 Sozialstunden leisten.

Er ist 24 Jahre und wird nach Erwachsenem Strafrecht geführt.

Ich hoffe auf zahlreiche Antworten was da jetzt zu erwarten ist für Ihn, welche Zivilrechtliche Ansprüche meine Freundin eventuell hat?!

Grüße



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-- Editiert von Moderator am 03.11.2014 00:09

-- Thema wurde verschoben am 03.11.2014 00:09

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Polizei Auto erwarten Freundin


17 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
teador
Status:
Praktikant
(834 Beiträge, 604x hilfreich)


quote:
Leider hat dieser Feigling, sich bis dato vor der Polizei versteckt es gibt keine handhabe mehr die FE einzuziehen oder?! (Wegen Alkohol)

Natürlich gibt es die: Aussage der Freundin, ein Unfallort mit Spuren von seinem Auto und sein Auto mit Spuren vom Unfallort. Zusätzlich könnte die zuvor gegangene Freundin über seinen Alkoholgehalt aussagen.

Interessant ist, ob ihre Freundin deutlich machte, dass Sie aussteigen wollte?

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#2
 Von 
Hafenlärm
Status:
Lehrling
(1505 Beiträge, 1739x hilfreich)


quote:
Mein Freundin sagte, er solle ja nicht fahren aufgrund seines Alkoholisierten zustands. Er fasste relativ klar, er wolle das Auto nur warmlaufen lassen da es sonst nicht anspringe bei der Kälte.

Dabei zählt schon das Einschalten des Motors als "Führen" des Fahrzeugs. Und das nicht ganz ohne Grund. Verstehe auch nicht, warum er den Motor warm laufen lassen will, damit er besser anspringt, während er doch die ganzen nächsten Stunden über sowieso nicht fahren darf. Aber vielleicht sollte man auch nicht zu sehr auf die Rekonstruktion eines Gesprächs zwischen zwei Betrunkenen mitten in der Nacht hoffen.

quote:
Ich hoffe auf zahlreiche Antworten was da jetzt zu erwarten ist für Ihn, welche Zivilrechtliche Ansprüche meine Freundin eventuell hat?!

Da frage ich mich, an was die Freundin denn so denkt. Die Behandlungskosten sürften doch von der Krankenkasse übernommen worden sein, oder? Womöglich wird die KK diese Kosten wieder von dem Fahrer zurückholen wollen. Wenn das so sein sollte, hat die Freundin aber nichts damit zu tun. Ich vermute, dass vor allem auf ein Schmerzensgeld geschielt wird?

Zu solchen Fragen sollte die Freundin sich meiner Meinung nach direkt an einen Verkehrsrechtler wenden. Der kann dann mögliche Ansprüche prüfen und sie gelten machen, vor allem aber auch Forderungen an die Freundin abwehren. Wenn Sie sich denn für einen Anwalt entscheidet, so sollte Sie das meiner Meinung nach unbedingt vor einer Aussage bei der Polizei machen. Ich halte es nämlich nicht für unwahrscheinlich, dass sich auch nach Ihrer Schilderung eine zivilrechtliche oder auch strafrechtliche Verantwortung für die Freundin ergibt. Da könnte es dann sehr bedeutsam sein, welche Angaben gemacht werden und wozu geschwiegen wird.
Genau so gut halte ich es aber auch für möglich, dass der Tatverlauf anders rekonstruiert werden wird, als Sie ihn jetzt geschildert haben. Was dann dabei herauskommt und welche Verantwortung dann Ihrer Freundin zugeschoben wird, steht in den Sternen.

Möglichkeiten, den Mann wieder zu ergreifen, sind meiner Meinung nach aber problemlos gegeben. Früher oder später muss er ja irgendwo auftauchen und wird bis dahin per Haftbefehl ausgeschrieben. Ob er jetzt einen Führerschein vorzeigen kann oder nicht ist sowieso egal, wenn er bei der nächsten Kontrolle sofort verhaftet wird. Dann wird die Freundin auch die Möglichkeit haben, eventuelle Ansprüche gegen ihn zu stellen. Von den Ansprüchen wird sie allerdings erstmal wenig haben, wenn er im Knast sitzt.

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#3
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Sie wollte tatsächlich aussteigen, hat Ihn sogar mehrfach aufgefordert das Fahrzeug anzuhalten da Sie es verlassen möchte!

Desweiteren werden mehrere Leute bestätigen, dass er Alkoholisiert war. (Auch die besagte Freundin)

Was kommt da in Betracht, gerade auch das Sie aussteigen wollte?

Er wird ALLES abstreiten... :/

Grüße

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#4
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

@Hafendame

Es geht "vielleicht" auch um Zivilrechtliche Ansprüche, richtig.

Vielmehr geht es mir aber, um die Strafrechtliche Relevanz der ganzen sache. Da er ja wegen Vorsätzlicher Brandstiftung auf Bewährung ist!

Grüße

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#5
 Von 
Hafenlärm
Status:
Lehrling
(1505 Beiträge, 1739x hilfreich)

quote:
Was kommt da in Betracht, gerade auch das Sie aussteigen wollte?

Er wird ALLES abstreiten... :/

Dann kommt vor allem in Betracht, dass man Ihrer Freundin nicht glauben wird, zumal Sie ja nach eigenen Angaben selbe strak alkoholisiert war. Deswegen halte ich es für sehr sinnvoll, den Anwalt einzuschalten.

Wie sinnvoll das Bestreiten durch den Freund aber ist, wenn es einen Haufen Zeugen für den Alkoholpegel gibt, die Spuren an Zaun und Fahrzeug offensichtlich sein dürften und er nach der Tat "untergetaucht" ist, kann natürlich angezweifelt werden. Wenn überhaupt macht das nur Sinn, wenn er Ihre Freundin beschuldigt, gefahren zu sein. Spätestens dann empfiehlt sich der Anwalt.


Zitat:
Vielmehr geht es mir aber, um die Strafrechtliche Relevanz der ganzen sache. Da er ja wegen Vorsätzlicher Brandstiftung auf Bewährung ist!

Für ihn wird es mit ziemlicher Sicherheit auf eine neue Verurteilung rauslaufen, wegen der Vorbestrafung und dem denkbarst dummen Verhalten wohl wieder als Freiheitsstrafe. Dann kann entweder die alte Strafe erhöht und die Bewährungszeit verlängert werden. Oder es kann die Bewährung widerrufen und beide Strafen vollstreckt werden. Da er sich nach der Tat denkbarst ungeschickt verhalten hat (Fahrerflucht/Utertauchen), würde ich nicht mit einer Bewährung rechnen. Ohne Geständnis/Reue und mit unsinnigem Bestreiten der Tat erst recht nicht.

Wenn es vor allem um die strafrechtliche Seite gehen soll, könnte dieser Thread ja vielleicht in das Strafrecht-Forum verschoben werden. Dann kommen auch die "zahlreichen Antworten".

-- Editiert Hafendame am 02.11.2014 22:46

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#6
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Ja hauptsächlich geht es mir um die Strafrechtliche seite!

Meine Freundin war lt. Ihrer Aussage nicht annähernd so Betrunken wie er!

Anwalt haben wir Morgen Termin.

Gern ins Strafrecht verschieben, mir geht es hauptsächlich um eine saftige Verurteilung mit Gefängnis.

Aber hier dann bitte mal nen Link zum Thread Posten... bitte!

Grüße

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#7
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8056 Beiträge, 3934x hilfreich)

Hallo,

also wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist deine Freundin ein eZeit lang auf dem Beifahrersitz gesessen, obwohl der Motor schon lief oder? Auch war sie deutlich weniger stark alkoholisiert!?

Deine Freundin hätte mit den ihr zusteehenden Mittel versuchen müssen den anderen Freund vom Fahren bzuhalten, bzw den Motor wieder abzustellen. D deine Freundin aber wohl nichts gegen denlaufenden Motor unternommen hatte, würde ich hier schon sagen, dass sie eine Mitschuld trägt, zu wieviel % ist dnn nur noch die Frage, evtl sogar zu 50% oder mehr könnte dabei rauskommen...

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#8
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Hallo, dann hole ich mal meinen Thread nochmal hoch, mit ein paar fragen an xie Experten.

Nunmehr sind die aussagen bei der Polizei gemacht.

Ermittelt wird nun wegen,

- Trunkenheit im Verkehr (Nicht nachgewiesen nur durch Zeugen)

(Strafmaß bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe)

- Fahrlässige Körperverletzung (meine Freundin hat Strafantrag gestellt)

(Strafmaß bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe)

- Unerlaubtes entfernen vom Unfallort

(Strafmaß bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe)

So nun zu den fragen,

da der Typ (Unfallverursacher), vor ca. 4 Monaten zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr (ausgesetzt auf 3 Jahre Bewährung) wegen Vorsätzlicher Brandstiftung verurteilt wurde, womit kann man denn diesmal Rechnen auch bezüglich der Fahrerlaubnis, da er in der Probezeit war???

Ich hoffe doch mal, auf Gefängnisstrafe OHNE Bewährung bei den Vorwürfen... oder ist mit einer erneuten Bewährung zu Rechnen, weil man die alte Bewährung nicht anwenden kann, da es sich ja nicht erneut, um eine Brandstiftung handelt sondern um ein anderes Delikt.?!?!

Grüße

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#9
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29460 Beiträge, 9032x hilfreich)

Eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung wird das nicht geben.

Für Trunkenheit mit unerlaubtem Entfernen gibt es normalerweise (bei einem nicht vorbestraften) 60-70 Tagessätze Geldstrafe. Für die fahrl.(!!) KV kann man ein paar Tagessätze drauf rechnen, so dass man bei etwas über 90 TS landen würde, mit gutem Anwalt bei genau 90 TS.

Dies nur mal als Vergleich, was sowas im Normalfall "kostet". Durch die Vorstrafe mag es in diesem Fall zu einer erneuten, kurzen Bewährungsstrafe (Parallelbewährung) kommen, aber 100%ig ist auch das nicht gesagt. Ist aber wohl zieml. sicher anzunehmen.

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"Bitte um Verständnis,dass ich keine Rechtsfragen per PM beantworte.Das ist nicht Sinn des Forums"

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#10
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Hallo,

nunmehr liegt die Sache bei der Staatsanwaltschaft!

Der Oberstaatsanwalt meldete sich letzte Woche telefonisch, bei meiner Lebensgefährtin und wollte noch ein paar Informationen!

Er sprach teilweise sogar davon, dass sogar schon von einer Freiheitsberaubung ausgehen kann da Sie mit Nachdruck gesagt hatte, er solle anhalten da Sie das Fahrzeug verlassen möchte. (Fahrt dauerte damals ca. 5 Minuten bis zum VU) lt. Staatsanwaltschaft geht ab 2 Minuten die Freiheitsberaubung los!

Er hat auch gefragt, ob Sie den bestehenden Strafantrag weiter verfolgen will, dies hat Sie bejaht.

Der Staatsanwalt meinte auch, entweder kommt es zur Anklage oder es wird eingestellt!

Bitte was is denn das? Einstellen? Wieso?

Was sind so die Erfahrungswerte, bis da jetzt mal was kommt von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht, und kann meine Freundin da selber nochmal nachhaken was geschehen wird?

Ne Einstellung wäre ja ein Schlag ins Gesicht...

Also ich meine, kann Sie mal anrufen und einfach mal fragen bei der Staatsanwaltschaft, ob es vor Gericht geht?

Grüße

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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32992 Beiträge, 12853x hilfreich)

Mal zur Klarstellung:

1. Ein Oberstaatsanwalt ist ein Abteilungsleiter, der keine Ermittlungen persönlich führt, es sei denn er hat für besondere Aufgabenbereiche noch ein eigenes Dezernat. Seine Staatsanwälte (er wird 4-10 in seiner Abteilung haben) haben pro Jahr etwa 170 neue Verfahren pro Staatsanwalt. Schon deshalb wird sich der Oberstaatsanwalt eines solchen Killefitzverfahrens nicht annehmen. Kann er auch gar nicht, einfach, weil er es nicht kennt.

2. Er wird sich nicht telefonisch melden. Da gibt es auch so was wie Datenschutz. Demnächst meldet sich Frau Merkel wegen des Falles dort, und auch das wird geglaubt?

3. Schlussfolgerungen: entweder wir werden hier veräppelt, die Lady veräppelt ihren Lover, oder aber ein Freund veräppelt beide, indem er sich als Herr Oberstaatsanwalt Schlagmichtot ausgibt.

wirdwerden

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#12
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Nee nee, nix Veräppelt oder so!!!

Die Geschichte is echt und der Oberstaatsanwalt hat tatsächlich Angerufen!

Meine Lebensgefährtin sollte sogar den Raum verlassen, dass kein Unbeteiligter Mithören kann!

Es ging darum, dass Ihre Aussage bei der Polizei ziemlich larifari war und pikante Details der Staatsanwaltschaft fehlten!

Deaweiteren fragten Sie, ob Sie den Strafantrag weiter verfolgen möchte - was Sie auch bejaht hat!

Und das wie oben schon beschrieben, das es wohl auch an Freiheitsberaubung grenzt und man überlegen müsse ob man deswegen auch Anklage erhebt, da Sie mit Nachdruck gesagt hatte, er soll das Fahrzeug stoppen Sie möchte aussteigen!

Er sagte zum Schluss wohl zu Ihr, entweder es wird eingestellt oder es kommt zum Verfahren!

So was denkt Ihr????

Der Typ ist Vorbestraft wie im Ausgangspost beschrieben hat er Bewährung wegen Vorsätzlicher Brandstiftung... ca. 4 Monate nach Verurteilung passierte dann das.

Einstellen wäre ja wohl eine Frechheit!

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#13
 Von 
guest-12305.04.2015 21:25:24
Status:
Frischling
(49 Beiträge, 46x hilfreich)

quote:
Es ging darum, dass Ihre Aussage bei der Polizei ziemlich larifari war und pikante Details der Staatsanwaltschaft fehlten!


Welche Details fehlten denn so offensichtlich, dass sich ein "OberStA" darum bemüht, die Geschädigte anzurufen?

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#14
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Es ging unteranderem darum,

● wie viel Fahrtzeit vergang vom losfahren bis zum Unfall
● wie viel Alkohol Alkohol wurde vom Unfallverursacher Getrunken mit%
● wie schätzten Sie den Zustand des Fahrers ein (Angetrunken, Stark Angetrunken, lallte er schon, lief schon Schlangenlinien)

Waren noch weitere kleinigkeiten was er so wissen wollte!

Hätte da mal noch eine konkrete Frage, KANN also DARF meine Lebensgefährtin bei dem Staatsanwalt nochmal Anrufen und nachhaken ob Anklage erhoben wird oder nicht?

Immer lag es da nun schon auf dem Tisch und wurde bearbeitet von der Staatsanwaltschaft die müssten das doch dann schon wissen oder?

Gruß


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#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32992 Beiträge, 12853x hilfreich)

Wer immer sich als Oberstaatsanwalt ausgegeben hat, es war keiner. Außerdem fragt die Staatsanwaltschaft immer schriftlich nach oder gibt das Verfahren an die Polizei zurück mit klar formuliertem Ermittlungsbedarf.

Ah, die Freundin will jetzt nicht Herrn Oberstaatsanwalt anrufen (grins). Natürlich kann sie überall anrufen. Aber eine Auskunft wird sie nicht bekommen. Ich kann ja auch jederzeit bei Präsident Obama anrufen und behaupten, ich sei Frau Märkel, gelle?

wirdwerden

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#16
 Von 
rudi23
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Aber 100% war das der Oberstaatsanwalt!

Er hat sich Namentlich Vorgestellt (er ist in unserer Stadt kein Unbekannter und kam auch kam auch mit der Telefonnummer der Staatsanwaltschaft rein!

Keine Sorge, ich veräppel hier keinen!

Mir geht's nur darum das er was einer eventuellen Einstellung faselte und das kann es ja wo nicht sein!

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#17
 Von 
hiphappy
Status:
Master
(4933 Beiträge, 2322x hilfreich)

quote:
Keine Sorge, ich veräppel hier keinen!


Nein du nicht.

Aber deine Freundin wurde von jemandem veräppelt, der sich als der bekannte Oberstaatsanwalt ausgegeben hat.

Nummer des Anrufers fingieren ist ja nun auch kein so großes Problem.

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