Fahrraddiebstahl - Gibt es die Möglichkeit sich "außergerichtlich zu einigen"?

15. September 2009 Thema abonnieren
 Von 
Sonnenbrille
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Fahrraddiebstahl - Gibt es die Möglichkeit sich "außergerichtlich zu einigen"?

Guten Tag,

Ich habe vor einigen Woche mit einem Freund die vergangenen Klausuren gefeiert. Auf dem Heimweg ist jedoch mein Fahrrad Kaputt gegangen. Um nach Hause zu kommen haben wir kurzer Hand ein Fahrrad geknackt, da dieses jedoch genauso wenig fahrtauglich war, kurzerhand das zweite. (kein Werkzeug oder ähnliches)
Kurz danach kam uns die Polizei entgegen und forderte uns auf anzuhalten. Wir sind getürmt und wurden wenig später einzeln aufgegriffen und mit aufs Revier genommen. Hatten beide über 1,6 prom. haben aber nichts ausgesagt, sogar dass wir uns kennen haben wir abgestritten. Nun kam ein Brief dass ich im Verdacht stehen gem. §243 StGB "besonders schwerer Fall des Diebstahls von Fahrrädern" begangen zu haben. Mein Freund müsste einen ähnlichen Brief bekommen haben.

Wir sind beide bisher noch nicht in Erscheinung getreten. Soll ich mir einen Anwalt nehmen und äußern? Oder erst einmal nur Angaben zu meiner Person machen und abwarten. Gibt es die Möglichkeit sich "aussergerichtlich zu einigen" und somit einer Vorstrafe zu entgehen?
Meine größte Befürchtung ist, dass ich einen Eintrag ins Führungszeugnis bekomme.
Achja falls das von interesse ist, ich bin 22.

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Bewährungshelfer
Status:
Lehrling
(1938 Beiträge, 363x hilfreich)

Sie können von Glück sagen, daß es gegen Sie nicht noch ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gibt - über 1,6 o/oo sind fürs Fahrrad zu viel.
Was den Tatvorwurf angeht, reden wir hier über eine Mindeststrafe von 3 Monaten Freiheitsstrafe. Wenn Sie einen Eintrag im Führungszeugnis vermeiden wollen, wäre es sicherlich ganz sinnvoll, mal einen versierten Strafverteidiger zu Rate zu ziehen, bevor Sie sich zur Sache äußern. Wenn Sie das so tun wie hier, wirds eher nicht bei der Mindeststrafe bleiben....

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"Gruß
Jens Wilke
Bewährungshelfer"

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#2
 Von 
Sonnenbrille
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Es gibt (bisher) wohl kein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, da ich als ich aufgegriffen wurde nicht mehr auf dem Rad unterwegs war.

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33148 Beiträge, 17353x hilfreich)

Hi,

"außergerichtliche Einigung" können Sie vergessen - das ist ein Offizialdelikt, wo sowas wie "Anzeige zurückziehen" nicht drin ist. Den Anwalt müssen Sie selbst bezahlen - rechnen Sie mal mit ca. 600 Euro.

Gruß vom mümmel



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