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24. Juni 2019 Thema abonnieren
 Von 
Urmel77
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Fake Anzeige


Hallo,

es geht hier um Einschätzung der rechtlichen Situation. Nicht um die moralische. A leidet genug.

So nun geht's los mit etwas längeren Geschichte.

Mal angenommen...

A meldet sich vor 2 Jahren auf einer partnerbörse mit einem frei erfundenen Namen an und einem Bild von Facebook von einem Schweizer. Hier lernte er B kennen. Man verstand sich auf Anhieb sehr gut und löschte dann die Profile und kommunizierte über WhatsApp ohne Profilfoto. Und es wurde eine "Beziehung" daraus. Dann hat A schnell heraus gefunden das mit B was nicht stimmt. Viele lügen unterbreiten z. B. Arbeitslos war statt zu arbeiten, alles anbaggerte, Angaben nicht stimmten. Da wurde A hellhörig und wollte im persönlichen seine Identität und sich zu erkennen geben und hat dann auch gefakte Freunde erfunden mit denen B auch schrieb. Ganz normal ohne böses. Auch mit Bildern aus der Schweiz. Das ging ein halbes Jahr. Man tauschte freiwillig Bilder auch nacktbilder. A stellte fest das B psychisch instabil war und wollte sich trennen. Daraufhin drohte B mit Selbstmord. A in Sorge um B. Seine Mutter informiert. Sie stritt ein Problem ihres Sohnes ab. Alles wieder gut. Lief normal weiter mit Geschichten beiderseits und zum Treffen kam es nie. A half B immer wieder mit seinen Problemen wie Schufa usw. Organisierte ihm einen Job wo er nun seit 1 1/2 Jahren nachgeht und nun ohne Schulden ist. Mit seinem Bruder einmal Kontakt bei der ersten Drohung. Seitdem nicht mehr. Vor einem Jahr wurde A dann von der Mutter von B in Kenntnis gesetzt per SMS die Person möchte mit ihr nicht mehr in Kontakt treten usw. A hält sich daran. B wird immer instabiler. B drängt ihn sich einer Psychologin vorzustellen, die ihn wegen akuter selbstgefährdung in die Klinik uberwies was er nie antrat. Wurde dann besser. Beide wieder nicht ehrlich usw. Vor einem 3/4 schickte dann B Bilder mit Messer am Arm. Jetzt ist es soweit. A hatte Angst. Schickte Die Bilder seiner Mutter die sie gelesen hat und nicht reagierte. B hat sich gefangen danach. Ging so weiter und A versuchte immer wieder auf ein Treffen zu drängen um es aufzuklären. Dann hat A beschlossen nachdem er selbst langsam Probleme bekam der ständige Terror von B es zu beenden und hat sich verabschiedet. Dann ging es mit Androhung zum Suizid weiter ein ganzes halbes Jahr. In Gesprächen wurde B beruhigt und dann war wieder etwas Ruhe. A ist inzwischen in Behandlung. Dann kam es Ende Mai zu einer ausserandersetzung wo er drohte er will nicht mehr leben usw. Dann kam ich brauch Zeit. Blockiert. Nummer beim Anbieter gesperrt. A hatte Panik und rief die Festnetznummer an. Die Mutter war dran und hat gleich aufgelegt. Daraufhin schreibt A ihr voller Wut welche sie Mutter doch ist und es jeder erfahren wird. A hatte nie den Gedanken mit anderen zu reden. Unabhängig davon wohnen sie 130 Kilometer weiter und kennt dort auch niemanden. Er schrieb B eine Mail ob es das war nun. B antwortete nein und meintr er meldet sich bald wieder. Dann kamen noch zwei Nachrichten er will nicht mehr leben und kann nicht mehr. A hat ihm Hilfe angeboten. Seitdem kein Kontakt. Dann vor einer Woche bekommt A ein Schreiben von der Polizei. Die Mutter hat Anzeige wegen nachstellung via Telefon. In der Anklage stand das ein gewisser A Kontakt hatte usw. Ihren Sohn angeblich manipuliert. Schlechtes über sie, ihren Mann und Sohn sagt ohne weitere Nachweise. Sie hat angeblich alles gelöscht und ihr Sohn extra das Telefon gesperrt hat. Freiwillig aber über Mail kommuniziert hat. A hat seit der WhatsApp wie zuvor keinen Kontakt zu ihr. Zum Schluss steht, sollte die Person ermittelt stellt sie hiermit Strafanzeigen.

Das ist die Vorgeschichte.
Nun zu den Fragen.
Wie seht ihr das rechtlich. Was erwartet A?
Allgemein.
Bilder aus der Schweiz wird verfolgt evtl.?
Geht es nur um Strafanzeige nachstellung?
Alles andere soll ein Jahr her sein ohne Beweise. A hat noch sämtliche chats.
A hat sämtlichen Kontakt abgebrochen und alles gesperrt. Möchte auch keinen mehr und ist froh wenn es vorbei ist.
Bitte um eure sachliche Einschätzung. Moralisch hat A mehr als dazu gelernt.
Hat sich A überhaupt strafbar gemacht? Bilder ausgenommen. Da ja.
A wollte B nie schaden und hat ihn auch nicht. Und geld floss nur von A an B in kleinmengen.
A hat nun auch Angst das seine Identität heraus kommt und die Angehörigen nun informiert werden seitens Mutter . Ist das dann rechtens?

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Zitat (von Andi977 ):
es geht hier um Einschätzung der rechtlichen Situation. Nicht um die moralische. A leidet genug.
dann sollte man nicht in einem Meinungsforum fragen - nur zur Info.

Unjuristisch: Jeglichen Kontakt zu allen, die mit B auch nur ansatzweise zu tun haben, komplett(!) und für immer einstellen. Sie sehen ja, wohin sowas führt. Und Leute wie B,, die permanent mit Suizid drohen sind - so nenne ich sie - "Ressourcenfresser". Die verlangen ständige Aufmerksamkeit, ohne etwas zurück geben zu wollen. Und Reisende soll man nicht aufhalten.

Sie können der Polizei ihre Sicht der Dinge sehr STARK GEKÜRZT und sachlich schriftlich mitteilen und die Chats beilegen. Aber da wird vermutlich eh nichts weiter passieren dann, die Staatsanwaltschaft hat wenig Interesse daran, die Beziehungskisten zweier Lügner (Sie sind ja offenbar auch nicht immer ehrlich in dieser komischen Verflechtung gewesen) und dazu noch Mutter, Bruder und wer weiß noch, aufzudröseln. Allenfalls gibt's einen Strafbefehl in geringer Höhe, würde ich denken.

Zitat (von Andi977 ):
A hat nun auch Angst das seine Identität heraus kommt und die Angehörigen nun informiert werden seitens Mutter

Warum lässt man sich denn dann eigentlich auf sowas ein? Ehrlich währt am längsten.

Wie alt ist A eigentlich?? Unter 21, würde ich mal vermuten? Dann geht's eh ins Jugendstrafrecht und da wird dann endgültig nichts passieren.


-- Editiert von fb367463-2 am 25.06.2019 01:32

Signatur:

"Valar Morghulis"

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Zumindest der Beschreibung nach ist der Tatbestand der Nachstellung nicht verwirklicht.

0x Hilfreiche Antwort

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