Falsche Angaben Arbeitgeber bei Kreditkartenantrag

18. Juni 2024 Thema abonnieren
 Von 
Joscha10955
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Falsche Angaben Arbeitgeber bei Kreditkartenantrag

Hi, mein Bruder ist 28 und hängt momentan ziemlich in der schei**. Er hat vor 2-3 Jahren x3 Kreditkarten aus dem Ausland, die aber auch deutschen Kundenservice haben (Lichtenstein, Luxemburg und ich glaube Malta) beantragt mit falschen Angaben bei Arbeitgeber. Er musste bei dem Antrag den Arbeitgeber angeben und Kontoauszüge schicken. Bei Arbeitgeber hat er meistens nur AB oder sowas angegeben, also irgendwas erfundenes und ganz normal die Kontoauszüge geschickt. Er war zu der Zeit arbeitslos und hat 1100€ arbeitslos bekommen.

Er ist jetzt wieder arbeitslos geworden und kann die Raten nicht mehr bezahlen. Die Forderungen wurden an Inkassounternehmen gegeben vor Monaten schon und die Ratenzahlung kann er jetzt auch nicht mehr einhalten, da er noch keine neue Arbeit gefunden hat und ich kann ihm auch nicht mehr helfen.

Er war bereits bei einer Schuldnerberatung und dort wurde ihm zu einer Insolvenz geraten, da er ca. 25.000€ Schulden hat. Die x3 Kreditkarten sind ca 10.000€ und der Rest sind Ratenzahlungen und sowas, wo er aber keine falsche Angaben gemacht hat.

Ich gehe davon aus, dass wenn er jetzt P-Insolvenz anmelden wird, dass es raus kommt, dass er falsche Angaben gemacht hat beim Arbeitgeber.

Mit welcher Strafe muss er rechnen?

Vielen Dank im voraus.



Liebe Grüße

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122525 Beiträge, 40148x hilfreich)

Zitat (von Joscha10955):
Mit welcher Strafe muss er rechnen?

Nun, zum einen wird er mit einer Insolvenz diese Schulden nicht loswerden.

Und bei einem Schaden von 25.000 EUR dürfte man sich auch von dem Gedanken an eine Geldstrafe verabschieden. Wobei ich da eine kleine Chance sehe, nämlich wenn es dem Täter besonders leicht gemacht wurde, weil man z.B. erkennbar völlig unsinnige Angaben akzeptiert hat.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2479 Beiträge, 729x hilfreich)

Zitat (von Joscha10955):
Mit welcher Strafe muss er rechnen?

Neben der Strafe kann er erwarten, dass der ein oder andere Gläubiger seine Forderung als vbuH (vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung) anmelden kann. Wehrst du dich nicht oder bescheidet ein Gericht für dich negativ so sind diese Forderungen nicht von der RSB erfasst.

Zitat (von Joscha10955):
der Rest sind Ratenzahlungen und sowas, wo er aber keine falsche Angaben gemacht hat.

Aber Verbindlichkeiten eingegangen als bereits klar war, dass du wirst diese nie bedienen können? Wenn ja dann greift das gleiche wie oben.

0x Hilfreiche Antwort

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