Frage nach Bewertung von Aussagen

25. Januar 2024 Thema abonnieren
 Von 
HaschM
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)
Frage nach Bewertung von Aussagen

Hallo:
Gibt in diesem Satz eine Androhung? Gibt es hier eine Drohung?
Dieser Satz wird jetzt als Drohung durch eine Beamtin zur Anzeige gebracht.
das ist eine Beamtin, könnte Sie das als Nötigung verstanden haben oder als Druck?
Der Satz lautet:
" Für all das was Sie mir angetan haben, werden wir Sie zur Verantwortung ziehen.
Selbst wenn Sie sterben sollten, würden wir Sie exhumieren um Sie Ihrer Verantwortung zu stellen.
"
Die Beamtin schreibt in ihrer E-Mail nach dem Satz und als Antwort auf den Satz:
Ihre Androhung werde ich umgehend zur Anzeige bringen.

Das heißt, der Satz heißt. dass wenn die Aufarbeitung auch lange dauern sollte und sie bis dahin gestorben sein sollte, würde sie trotzdem zur Verantwortung gezogen.
der Satz heißt langes Dauern, anders in dem Satz gesprochen, der Satz ist nicht gut, die Frau wird ihn zur Anzeige bringen, hat sie gedroht. Die Frau ist Beamtin.
Sie hat immer wieder Anträge einer Betroffenen Frau abgelehnt.
Durch das Verhalten der Beamtin sind schwere Diagnosen entstanden:
von PTBS normal, dann PTBS schwer dann zu PTBS komplex. Das ist keine Rechtfertigung für den Satz, sondern hier für Aufklärung des Forums und der Experten.
Danke

-- Editiert von User am 25. Januar 2024 16:43

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7515 Beiträge, 1562x hilfreich)

Ich lasse das Kauderwelsch drumherum mal weg. Für mich ist die komplette Aussage eine Drohung.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
HaschM
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja, kann als Drohung verstanden werden.
Eigentlich aus einer anderen Kultur hier ausgesprochen, bedeutet der Satz. wenn es wie auch eine Ewigkeit dauern sollte.
Vorher ging an die Beamtin eine E-Mail, dass man sein Schweigen wegen das was sie der betroffenen Frau angetan hat, brechen wird. Das ist eigentlich die eigentliche Drohung, das Schweigen brechen.
Muss sich die Frau einen Anwalt suchen? Es kann sehr wohl eine Anzeige erstattet worden sein, das Ganze hat sich heute abgespielt.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
metttwurstkneckebrot
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 297x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Für mich ist die komplette Aussage eine Drohung.

Da schließe ich mich nicht an. Unbeschadet dessen, dass der § 241 StGB in 2021 verschärft wurde, setzt er immer noch die Androhung einer rechtswidrigen Tat voraus, nämlich "gegen die sexuelle Selbstbestimmung, die körperliche Unversehrtheit, die persönliche Freiheit oder gegen eine Sache von bedeutendem Wert".

Das wiederum kann ich der Sachverhaltsschilderung nicht entnehmen.

-- Editiert von User am 25. Januar 2024 19:14

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
metttwurstkneckebrot
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 297x hilfreich)

Zitat (von HaschM):
Muss sich die Frau einen Anwalt suchen?

Suchen, vielleicht. Kostenpflichtig beauftragen nicht, das wäre verfrüht. Wenn die Frau jetzt einen Anwalt beauftragt, und die Behörden diese angebliche "Androhung" [sic!] aber nicht weiter verfolgen, dann hat die Frau ihr Geld verschwendet ohne einen Nutzen zu haben.

Der Anwalt kann beauftragt werden, wenn klar ist, dass ein Gerichtsverfahren eröffnet wird.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
HaschM
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von metttwurstkneckebrot):
Suchen, vielleicht. Kostenpflichtig beauftragen nicht, das wäre verfrüht. Wenn die Frau jetzt einen Anwalt beauftragt, und die Behörden diese angebliche "Androhung" [sic!] aber nicht weiter verfolgen, dann hat die Frau ihr Geld verschwendet ohne einen Nutzen zu haben.

Der Anwalt kann beauftragt werden, wenn klar ist, dass ein Gerichtsverfahren eröffnet wird.

Danke für Ihre beiden Nachrichten.
Die Beamtin hat immer wieder die Anträge der Betroffenen abgelehnt. Dadurch sind für die Frau schwere Schäden entstanden, gesundheitlich:
Schwere depressive Ströung wurde chronisch
die normale PTBS wurde zu schwerer und jetzt zu komplexer PTBS, dies sind in 2 Attesten und in 2 gutachten festgeschrieben.
Die frau hat der Beamtin immer wieder geschrieben, dass die Beamtin schwere Verantwortung auf sich geladen hat, sie und ihre Behörde.
Vor dieser E-Mail mit "Drohung" schrieb 2 oder 2,5 Stunden vorher die Betroffene an die Beamtin, dass sie sie dazu zwingt über all das das Schweigen zu brechen. ist das eine Drohung nach Strafgesetz? Zitat genau: Sie zwingen mich mein Schweigen zu brechen" Zitat Ende und Ende der E-Mail.
In der Sache ist das eigentlich wichtig.
Die Betroffene, die Verfasserin der E-Mail, hat die Beamtin niemals gesehen und niemals getroffen, sie war niemals bei der Behörde, weil sie nicht zu Behörden kann, die Unterlagen und Bescheide wurden per E-Mail hin und her geschickt,

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
metttwurstkneckebrot
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 297x hilfreich)

Zitat (von HaschM):
Die Beamtin hat immer wieder die Anträge der Betroffenen abgelehnt.

Daraus allein folgt doch aber nicht, dass die Beamtin ihre Pflicht verletzt hat. Wenn die Frau solche Anträge stellt, die die Beamtin gar nicht genehmigen darf, dann bleibt der Beamtin nichts anderes übrig, als die Anträge der Betroffenen abzulehnen.

Zitat (von HaschM):
Die frau hat der Beamtin immer wieder geschrieben, dass die Beamtin schwere Verantwortung auf sich geladen hat, sie und ihre Behörde.

Es ist nicht überraschend, dass das keinen Erfolg hatte.

Zitat (von HaschM):
ist das eine Drohung nach Strafgesetz? Zitat genau: Sie zwingen mich mein Schweigen zu brechen"

Das kann man anhand der bereitgestellten Informationen nicht beurteilen. Vielleicht sollten Sie sich so oder so rechtlichen Rat einholen, schon allein um Hilfe mit den Anträgen zu erhalten, die bis jetzt immer wieder abgelehnt worden sind.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38828 Beiträge, 14063x hilfreich)

Gegen abgelehnte Anträge gibt es einen Rechtsbehelf. Der ist einzulegen und das wars. Ergibt sich in der Regel auch aus der Rechtsmittelbelehrung am Ende des Bescheids.

Im übrigen muss sich die Beamte auch nicht mit der Bedeutung eindeutiger Formulierungen in einer fremden Kultur befassen.

wirdwerden

-- Editiert von User am 26. Januar 2024 08:28

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
HaschM
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
wirdwerden

Wir werden Dankeschön.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32849 Beiträge, 5750x hilfreich)

Evtl. musste die Beamtin aufgrund der Rechtslage so ablehnend bescheiden?
Die tun das iaR nicht, um Antragsteller zu demütigen oder krank zu machen. Um chronisch depressiv zu werden, genügt es iaR nicht, dass Anträge (welche auch immer) abgelehnt werden.
Gegen abgelehnte Anträge von Behörden (wo Beamte tätig sind), kann man rechtlich vorgehen. Das steht iaR in jedem Ablehnungsbescheid.

Zitat (von HaschM):
Die frau hat der Beamtin immer wieder geschrieben,
Das war vermutlich vollkommen sinnlos. Die Frau hätte sich Unterstützung bei Experten suchen sollen, um gute und evtl. erfolgreiche Anträge zu stellen.
Zitat (von HaschM):
In der Sache ist das eigentlich wichtig.
Oder auch nicht. Ob die beiden sich jemals persönlich trafen, ist unwichtig.
Zitat (von HaschM):
Ihre Androhung werde ich umgehend zur Anzeige bringen.
Man kann also auch hier abwarten, was aus der Absicht der Beamtin wurde.
Eine Anzeige hat dann Folgen--- die Betroffene erhält später davon Kenntnis.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
HaschM
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Eine Anzeige hat dann Folgen


welche Folgen ?

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32849 Beiträge, 5750x hilfreich)

Zitat (von HaschM):
welche Folgen ?
Das kommt darauf an. Jetzt weiß niemand, ob die Beamtin diese Anzeige tatsächlich stellt und was genau sie anzeigt. Darüber braucht man ---jetzt--- nicht spekulieren.
Deshalb: Abwarten.
Die Frau wird dann beizeiten Kenntnis darüber erhalten, denn sie wird Post bekommen wegen einer Anzeige.
Dort wird zu lesen sein, was ihr vorgeworfen wird...

Dann kannst du hier den *Tatvorwurf* herschreiben und evtl. fragen, was die Frau tun kann. Also ---später--.

Vorstellbar ist hier auch, dass der Beamtin bei der ABH nun endlich mal der sog. Geduldsfaden gerissen ist und sie deshalb diesen *Anzeige-Warnschuss* abgab... und keine Anzeige aufgibt.
Man wird auf jeden Fall abwarten müssen.

Die Beamtin hat der Frau gar nichts angetan, sondern einfach nach Aufenthaltsgesetz den NE-Antrag ablehnen müssen. Die hat sich an Gesetze zu halten.
Manch Antragsteller versteht das leider nicht.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
HaschM
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)

es ist nie von Aufenthalt oder ähnliches die Rede gewesen.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32849 Beiträge, 5750x hilfreich)

Zitat (von HaschM):
es ist nie von Aufenthalt oder ähnliches die Rede gewesen.
Und um welche Frau mit *Drohung* an eine Beamtin geht es hier ?

Zitat (von HaschM):
Die Frau mit der ausgesprochenen "Drohung" per E-Mail hat auch einen Antrag auf unbefristeten Aufenthalt gestellt, nennt sich glaube ich Niederlassungserlaubnis oder ähnlich.
Ist das eine andere Frau? Das war dein #7 in diesem Thread:
https://www.123recht.de/forum/standesrecht-anwalts-und-verfahrenskosten/Frage-wegen-mehrerer-B-Scheine-__f618368.html

Es ist aber egal--- diejenigen, die einer Beamtin *gedroht* haben, müssten auch abwarten, was sich später ergibt.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 271.161 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
109.588 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen