Hauptverfahren wurde eingestellt

20. August 2016 Thema abonnieren
 Von 
Alex88123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Hauptverfahren wurde eingestellt

Hallo,

während der Hauptverhandlung in einer Strafsache gegen mich wurde das Verfahren eingestellt.
Es wurde lediglich ausgemacht dass ich einen gewissen Betrag an die Geschädigten zahlen muss und deren Anwaltskosten übernehmen muss.

Die Kosten Meines Anwalts trägt aufgrund der Einstellung ja die Staatskasse.

Ich habe ganz am Anfang als ich mir den Anwalt genommen habe, an Ihn schon eine Vorauszahlung von 300 € für seine Arbeit bezahlt.

Wird diese auch von der Staatskasse übernommen und kann ich diese wieder bekommen von meinem Anwalt???

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38155 Beiträge, 13931x hilfreich)

Die Verfahrenskosten trägt bei Einstellung die Staatskasse. Die Kosten des eigenen Strafverteidigers nicht. Es sei denn, das ist so beschlossen worden.

wirdwerden

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#2
 Von 
Alex88123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Die Verfahrenskosten trägt bei Einstellung die Staatskasse. Die Kosten des eigenen Strafverteidigers nicht. Es sei denn, das ist so beschlossen worden.

wirdwerden


Als es darum ging dass das Verfahren eingestellt werden soll wenn ich quasi die "Schadensersatzsumme" bezahle sind wir mit dem Anwalt raus um uns zu beraten.
Er sagte das seine Kosten das Gericht bezahlt.

Beschluss war irgendwas mit 153 und 154...
Hab den Beschuss leider noch nicht da..

???

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#3
 Von 
Alex88123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Ist das definitiv so?
Gibt es noch eine andere Meinung?

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#4
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11821 Beiträge, 3199x hilfreich)

Wenn nach 153 eingestellt wurde ist es möglich, dass die Staatskasse auch die notwendigen Auslagen des Angeklagten übernimmt, bei 154 kenne ich das nicht. Warten SIe einfach mal den Beschluss ab.

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#5
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32712 Beiträge, 17215x hilfreich)

Er sagte das seine Kosten das Gericht bezahlt. Na, dann verlangen Sie doch einfach die 300 Euro zurück und berufen sich dabei auf seine eigenen Worte...
Was die Rechtslage anbelangt, so lese man den Paragraphen: Da steht durchaus drin, daß die Staatskasse die notwendigen Auslagen des Angeschuldigten trägt. In Absatz 4 gibt es aber ein kleines Hintertürchen, durch das man dem Angeschuldigten diese Kosten doch draufbraten kann, wovon reichlich Gebrauch gemacht wird: https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__467.html

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#6
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Es scheint sich ja um eine Einstellung gegen Auflage zu handeln, also Paragraf 153a. Dort werden die eigenen Anwaltskosten ausdrücklich nicht von der Staatskasse übernommen, Paragraph 467, Abs. 5 StPO. Auch nicht ausnahmsweise, wie es bei Paragraf 153 möglich wäre, 467, Abs.4

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32712 Beiträge, 17215x hilfreich)

Dann hat der Anwalt schlicht Quatsch erzählt...

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#8
 Von 
Alex88123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Das ist ja alles komisch....

Also einfach mal auf den Beschluss warten...
Wie lange dauert sowas in der Regel bis der Beschluss per Post da ist?

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#9
 Von 
Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 633x hilfreich)

3-7 Tage.

Kann es sein, dass der Kollege gesagt hat "Die Kosten des Verfahrens trägt dann die Staatskasse"? Der Anwalt ist davon, wie bereits geschrieben, nicht erfasst.

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