Hilfe zum Thema

25. Juni 2017 Thema abonnieren
 Von 
fb468708-40
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Hilfe zum Thema

Täter A hat der Versicherung einen Schaden gemeldet(180 Euro) den ein Angehöriger,noch Minderjährig, vorsätzlich begangen hat. Die Versicherung hat den Schaden zur Hälfte beglichen. Nun will die Klägerin den Versicherungsbetrug anzeigen weil sie nicht alles bekommen hat. Sollte Täter A den Betrug selber melden oder auf die Forderung der Klägerin eingehen den rest zu begleichen, und wenn es doch zur Anzeige kommt mit welcher Strafe ist zu rechnen?

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32677 Beiträge, 17209x hilfreich)

und wenn es doch zur Anzeige kommt mit welcher Strafe ist zu rechnen? Keine Ahnung - es macht einen gewissen Unterschied, ob das ein 19jähriger Ersttäter oder ein 40jähriger mit 23 Vorstrafen ist...

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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fb468708-40 hat einen Anwalt dazugeholt. Die Antwort finden Sie unten in diesem Thread.

#3
 Von 
fb468708-40
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

47 ohne Vorstrafen und der Verursacher ist 16 und noch Schüler

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32677 Beiträge, 17209x hilfreich)

47 ohne Vorstrafen Eine kleinere Geldstrafe, evtl. auch eine Verfahrenseinstellung wg. Geringfügigkeit.
Sollte Täter A den Betrug selber melden oder auf die Forderung der Klägerin eingehen den rest zu begleichen Das muß er schon selbst wissen.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
fb468708-40
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke, und hat die Klägerin sich selbst auch Strafbar gemacht weil sie wusste das Täter A den Schaden über die Versicherung regulieren lassen will und Sie ja schon die Hälfte erstattet bekommen hat?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32677 Beiträge, 17209x hilfreich)

Nö. Das blanke Mitwissen ist nicht strafbar, die regelrechte Anstiftung ("Geh hin und drehe das bei Versicherung so, daß es Geld gibt") schon.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118428 Beiträge, 39571x hilfreich)

Zitat (von fb468708-40):
Nun will die Klägerin den Versicherungsbetrug anzeigen weil sie nicht alles bekommen hat.

Gibt es das von der Klägerin schriftlich / nachweisbar?

War es überhaupt ein Versicherungsbetrug?
Denn oft sind minderjährige Angehörige mitversichert, sollte man also mal prüfen.

Und es besteht nur Anspruch darauf, das der Schaden bezahlt wird, das ist oft der Zeitwert und nicht "alles".



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Zitat:
War es überhaupt ein Versicherungsbetrug?
Denn oft sind minderjährige Angehörige mitversichert, sollte man also mal prüfen.


Es liegt hier nicht an der Minderjährigkeit, sondern am Vorsatz (der garantiert verschwiegen wurde, denn sonst hätte die Haftpflicht gar nicht gezahlt)

Von daher soll sich Mama/Papa von dem Filius freuen, dass die Vers. zumindest 50% gezahlt hat. Eigentlich müssten sie (bzw. der Sohn) 100% zahlen.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Falls Sie des Versicherungsbetruges schuldig gesprochen werden sind Sie natürlich auch Ihre Versicherungen los. Eine andere werden Sie nur schwerlich bekommen. Versicherungsbetrüger will nämlich keine Versicherung haben.

-- Editiert von fb367463-2 am 26.06.2017 00:15

Signatur:

"Valar Morghulis"

0x Hilfreiche Antwort

Einschätzung von
Rechtsanwalt Jannis Geike
Northeim
dazugeholt von fb468708-40
#10

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ob Sie den Betrug selber melden sollten oder nicht, hängt davon ab ob mit Sicherheit mit einer Anzeige zu rechnen ist.

Eine Selbstanzeige kann ebenso wie eine frühzeitige geständige Einlassung als Beschuldigter, strafmildernd zu Ihren Gunsten berücksichtigt werden.

Der Strafrahmen von Betrug reicht von Geldstrafe bis zu Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren, der von Versicherungsmissbrauch von Geldstrafe bis zu Freiheitsstrafe von 3 Jahren.

Nach Ihrer Schilderung, (47, nicht vorbestraft, Schadenshöhe 90 €) ist hier nach meiner Einschätzung lediglich eine Geldstrafe zu erwarten, die auch 90 Tagessätze nicht überschreiten dürfte und somit nicht in Ihr Führungszeugnis eingetragen werden würde. Auch eine Einstellung kommt in Betracht.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie in dieser Sache Hilfe benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Gerne können sich bei Rückfragen in dieser Sache auch telefonisch unter 0511-12356736 erreichen. Meine Kanzlei wird bundesweit für Sie tätig, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen


Geike
Rechtsanwalt

0x Hilfreiche Antwort

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