Ist das Betrug ?? Bin verunsichert

4. Dezember 2016 Thema abonnieren
 Von 
Patrick1129
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Ist das Betrug ?? Bin verunsichert

Hallo ich bin neu hier:)
Mich beschäftigt seit ein paar Tagen eine Frage.
Ich hatte 2013 mit einer Frau eine Affäre. Wir haben auch öfter was unternommen zusammen. Ich bin aktuell 25, ich war damals Azubi und sie hat mich öftere male mal zum Shopping eingeladen.
Dann sind wir im Streit auseinander gegangen. Soweit so gut,
Ich traff Sie vor kurzem das aller erste mal wieder in einem Möbelhaus durch Zufall.
Sie sagte zu mir sie bekomme von mir noch einen größeren Geldbetrag wenn ich ihn ihr nicht gebe werde Sie mich wegen Betruges anzeigen.
Ich versteh nur nicht wirklich was daran Betrug sein soll ??
Ich habe nun etwas Angst denn ich wurde 2007 mal wegen Betruges zu 120 Tagessätze verurteilt.
War damals eine dumme Aktion von mir. Aber seitdem habe ich mir nichts mehr zu schulden kommen lassen.. Nun eben meine Angst weil die Verurteilung eben 2017 endlich aus dem BZR getilgt werden würde.

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121751 Beiträge, 40057x hilfreich)

Nun, wenn das auc 2013 oder davor sein sollte, dann wäre das zum 01.01.2017 verjährt.


Und das strafrechtliche, nun da wird man dann warten müssen, ob tatsächlich eine Anzeige kommt (die wenigsten die davon reden erstatten dann auch Anzeige) und was genau da der Betrug sein soll.

Das man irgendwem Geld schuldet, ist jedenfalls kein Betrug.



In übrigen sollte man jeden Kontakt mit der Dame meiden.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Rechtschreibung
Status:
Lehrling
(1107 Beiträge, 1210x hilfreich)

Zitat:
Ich habe nun etwas Angst denn ich wurde 2007 mal wegen Betruges zu 120 Tagessätze verurteilt.
Schwer vorstellbar, wenn Sie heute 25 sind und 2007 bereits die Verurteilung, mithin die Tat ebenfalls 2017 oder davor war.

Zitat:
Ich versteh nur nicht wirklich was daran Betrug sein soll ??
Ich auch nicht, weil ich nicht weiß, was die Dame bei der Polizei alles angeben würde, insbesondere in Bezug auf vorgegebene Rückzahlungsabsichten und ähnliches. Selbstverständlich ist ein Betrug unter diesen Rahmenbedingungen möglich.

Ich würde aber meinen, dass die Frau geblufft hat und sowieso keine Anzeige erstatten wird. Wenn doch, dass dürfte der Staatsanwalt wohl zu der Erkenntnis gelangen, dass jedenfalls ohne vorlegbaren Schriftverkehr ein Betrug (wenn denn einer vorgelegen haben sollte) sich unmöglich oder nur noch unverhältnismäßig schwierig aufklären lassen dürfte. Zudem dürfte man sich fragen, wie glaubwürdig eine Geschädigte ist, die sich erst viele Jahre später meldet. Dementsprechend würde ich meinen, dass die Sache sowieso eingestellt werden wird. Ich würde mir also keine Gedanken mehr darüber machen.

Zitat:
Nun, wenn das auc 2013 oder davor sein sollte, dann wäre das zum 01.01.2017 verjährt.
Wie errechnet sich das?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9530x hilfreich)

Zitat:
Schwer vorstellbar, wenn Sie heute 25 sind und 2007 bereits die Verurteilung


Das wäre nicht nur schwer vorstellbar, sondern unmöglich, da er 2007 noch unter 18 war und daher gar keine Geldstrafe in Tagessätzen verhängt werden konnte.

Zitat:
mithin die Tat ebenfalls 2017 oder davor war.


Die Tat soll 2017 gewesen sein? Aktuell haben wir 2016. Er sprach davon, dass die die Verurteilung zu 120 Tagessätzen aus 2007 in 2017 aus dem BZR gelöscht würde, was insoweit auch vollkommen richtig ist (wenn man mal außer acht läßt, dass er heute nicht 25 sein kann, wenn das so hinkommen soll)

Zitat:
Wie errechnet sich das?


Harry meint die normale zivilrechtliche Verjährung zum 31.12.16 / 24:00 Uhr.

Zitat:
ch versteh nur nicht wirklich was daran Betrug sein soll ??


Betrug könnte nur dann vorliegen, wenn es ein Rückzahlungsversprechen gab, dass von Anfang an nicht geplant war einzuhalten oder bei -salopp gesagt- "Heiratsschwindel", also wenn die Dame das shopping nur aus dem Grund finanziert hat, weil Sie ihr eine längerfristige gemeinsame Zukunft vorgekaukelt haben, die Sie aber nie im Sinn hatten, sondern nur das Zeug abgreifen wollten. Alles das müßte dann auch noch bewiesen werden.

Ergo: Es wird nicht mehr als heiße Luft sein, was da abgesondert wird.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Patrick1129
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Sorry ich hab mit Smartphpne geschrieben ich bin natürlich nicht 25 sondern 29..
Nein eine schriftliche Rückzahlungsvereinbarung gibt es natürlich nicht. Zeugen gibt es ebenfalls nicht.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Patrick1129
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Vorfall ereignete sich in NRW sofern es von Bedeutung ist
es wurde niemals drüber gesprochen das Sie irgendwas zurück haben will

0x Hilfreiche Antwort


#7
 Von 
Patrick1129
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich hab niemals mit irgendwelcher Absicht Dinge gesagt / getan...

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 271.388 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
109.645 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen