Kauf -> Betrug -> Strafbefehl

26. Oktober 2011 Thema abonnieren
 Von 
mhausle
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Kauf -> Betrug -> Strafbefehl

Hallo,

ich habe per Internetanzeige von privat einen Artikel gekauft und per Überweisung bezahlt.
Die Ware ist jedoch nie bei mir eingegangen.
Nach mehreren Mahnungen habe ich Anzeige bei der Polizei erstattet. Viele Monate später habe ich auf Nachfrage von der Staatsanwaltschaft erfahren dass gegen den Verkäufer ein rechtskräftiger Strafbefehl ergangen ist, eine Geldstrafe vollstreckt wird und das Verfahren danach abgeschlossen ist.

Meine Frage:
Wie komme ich jetzt aber zu der Ware (sehr unwahrscheinlich) oder zu meinem Geld(!), klagen?

Gruß
mhausle

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12305.09.2012 14:45:22
Status:
Schüler
(432 Beiträge, 171x hilfreich)

Hallo, Sie können gegen den Betrüger zivilrechtlich vorgehen
d.h. das Geld einklagen- vorher kann man es noch mit einem Mahnbescheid versuchen (gibt es in jedem Schreibwarenhandel zu kaufen).

Wenn Sie einen Vollstreckungstitel haben dann bitte daran denken die Pfändungsgrenze aufgrund "unerlaubter Handlung" herabsetzen zu lassen.

Grüße!



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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Lenina Huxley
Status:
Praktikant
(969 Beiträge, 434x hilfreich)

quote:
erfahren dass gegen den Verkäufer ein rechtskräftiger Strafbefehl ergangen ist


Da muß sich der VK aber schon ziemlich dämlich angestellt haben. Wie wollte man denn Vorsatz beweisen, wenn er lediglich sagt "ich hab's abgeschickt, leider ohne Zeugen"? Wenn man dafür jedes mal wegen Betruges verurteilt werden würde, hätte ein Zehntel der Bevölkerung eine Vorstrafe.

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1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest-12305.09.2012 14:45:22
Status:
Schüler
(432 Beiträge, 171x hilfreich)

quote:
Da muß sich der VK aber schon ziemlich dämlich angestellt haben.


Nun, es gibt tatsächlich viele "dämliche" Betrüger/Verkäufer. ;-)

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