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Körperverletzung unter Freunden

 Von 
Hilfesuchend123mitglied
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Körperverletzung unter Freunden

Ich habe da zwei Fragen:

Vorfall:
Person A und Person B kennen sich gut und sind befreundet. Person A und B schlagen sich im Suff, dabei verletzt sich Person A an der Hand Person B hat eine lockere Krone.
Die Polizei wurde von dritten zum Vorfall gerufen und nahm mit Bildern die Verletzungen auf.
Der Alkoholpegel beider Personen lag bei 1.3. Promille.
Keiner der beiden hat vor Ort eine Anzeige gesstellt oder möchte Anzeige erstatten. Entstehende Kosten durch einen Zahnarzt werden sich beide Parteien teilen.
Person A ist selbstständig Person B ist im Ö_Dienst (Erzieher) tätig.

Wird es zwangsläufig zu einer Anklage kommen? Sollte ein Anwalt kontaktiert werden?

Vielen Dank im Voraus. Und ja es ist beiden Personen bewußt wie unnötig/dumm das ganze war.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Polizei Anwalt Aussage Anklage


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
PP9325
Status:
Praktikant
(941 Beiträge, 697x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Wird es zwangsläufig zu einer Anklage kommen? Sollte ein Anwalt kontaktiert werden?


Nein, sehr wahrscheinlich wird es nicht zu einer weiteren Verfolgung kommen. Siehe auch § 230 StGB . Die Staatsanwaltschaft wird in aller Regel kein Interesse daran haben, einen solchen "Hangover"-Blödsinn zu verfolgen, sofern keiner der beiden Täter auf Bewährung oder strafrechtlich arg vorbelastet ist.
Einen Anwalt benötigen Sie jedenfalls nicht bei diesem Sachverhalt.

Besonders Person B sollte sich schon einmal Gedanken um ihre Vorbildfunktion machen...


Grüße
PP

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#2
 Von 
Hilfesuchend123mitglied
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Beide sind sich bewußt wie dumm dieser Sachverhalt ist.

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#3
 Von 
Hilfesuchend123mitglied
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Nachtrag:
Person A und Person B haben per Email bzw. per Post eine Vorladung bezüglich einer wechselseitigen Körperverletzung der Polizei erhalten.

Laut Polizei gebe es eine Anzeige und beide Personen sollten sich zu einer Vernehmung einfinden.
Da keiner der beiden Parteien Anzeige erstattet hat, möchte auch keiner eine Aussage tätigen.
Dies wurde von beiden Personen der Polizei so mitgeteilt.

Kann eine Nichtaussage in dem unwahrscheinlichen Fall eines Verfahren negative Folgen haben?

Wieso spricht die Polizei von einer Anzeige wenn doch keiner eine Anzeige getellt hat?

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#4
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9338 Beiträge, 2947x hilfreich)

Zitat (von Hilfesuchend123mitglied):
Wieso spricht die Polizei von einer Anzeige wenn doch keiner eine Anzeige getellt hat?


Keiner von beiden, was aber nicht ausschließt, dass es ein Dritter oder gar die Polizei war.

Zitat (von Hilfesuchend123mitglied):
Kann eine Nichtaussage in dem unwahrscheinlichen Fall eines Verfahren negative Folgen haben?
Nein, zumindest offiziel nicht. Aber dann verzichtet man auch auf die Möglichkeit zu erklären, dass es ein einvernehmliches Kräftemessen war.

Berry

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#5
 Von 
Hilfesuchend123mitglied
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Dank erst einmal Berry.
Kann ein 3ter ausgenommen die Polizei bei einer einfachen KV Anzeige erstatten obwohl er gar nicht beteiligt war bzw. zu schaden kam?
Es wurde von einem Zeugen eine Aussage gemacht vor Ort, aber wieso sollte dieser eine Anzeige tätigen.
Hatte es bisher auch so verstanden wenn keiner der aktiv Beteiligten Anzeige erstattet ist ein Verfahren bei einer einfachen KV wahrscheinlich einzustellen.

Kann diese Darstellung eines kräftemessens nicht noch im späteren Verlauf stattfinden?

Was sollte nun getan werden bzw. wäre ratsam?

Akteneinsicht durch einen Anwalt?
Eine verspätete Aussage bei der Polizei?


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