Kosten bei Strafanzeige durch einen Rechstanwalt

12. Dezember 2014 Thema abonnieren
 Von 
ferni
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 75x hilfreich)
Kosten bei Strafanzeige durch einen Rechstanwalt

Eine Person wurde von Polizisten zu Unrecht angezeigt. Das ist Fakt. Er beschwert sich beim Innenminister, macht dort eine Dienstaufsichtsbeschwerde und wendet sich gleichzeitig an den Petitionsausschuss. Der Innenminister teilt mit dem er die Dienstaufsichtsbeschwerde erst einmal nicht bearbeitet, da der Petitionsausschuss tätig ist.
In der Zeit stellte auch die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn ein. Das war auch klar.

Nach einem Jahr erhält der Bürger eine völlig unbefriedigende Stellungnahme. Das Strafverfahren gegen die Polizeibeamten xxx (völlig falsche Jahreszahl, da gab es den Fall noch gar nicht!) wegen Untreue (völlig falsch) g gegen die Polizeibeamten (wer soll die angezeigt haben?) wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Man habe aber mit dem Polizeibeamten ein Kritikgespräch geführt.
Der Vorwurf gegen die Polizeibeamten lautete aber gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Nötigung, Verleumdung/ üble Nachrede und Falsche Verdächtigung (164). Letzteres weil die Polizeibeamten wussten Dienstvergehen begangen zu haben. Somit war die Beschwerde der Bürger völlig zu Recht, dennoch zeigten die Polizeibeamten diese Bürger deswegen an!
Der Bürger hatte nie die Akte gelesen, bekommen. Er weiß nur ungefähr, als man sie ihm bei der Polizei kurz vorgelegt hatte, was er gemacht haben soll. Fakt ist aber die Polizisten hatten nachweislich erhebliche Dienstvergehen begangen (mit Blaulicht Freunde gefahren, mit Blaulicht befreundete Hochzeitsgesellschaften durch die Stadt gefahren, dann die Beschwerdeführer beim Polizeipräsidenten verdeckt ermittelt und wegen xxx angezeigt. Und zuletzt im Wohnort denunziert.
Der Bürger ist sauer. Jetzt möchte er Akteneinsicht und die Namen der Polizeibeamte erfahren.
Hierzu benötigt er einen Rechtsanwalt. Dieser Rechtsanwalt, so stellte sich der Bürger vor, soll dann auch Anzeige gegen die o.a. Polizeibeamten einreichen. Der Bürger erhofft sich dadurch eine ernsthafte, neutralere, Bearbeitung.
Ist das sinnvoll? Was kämen dafür Kosten auf den Bürger zu?

Danke.


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20 Antworten
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#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9531x hilfreich)

quote:
Was kämen dafür Kosten auf den Bürger zu?


Das läßt sich so nicht sagen. Anwaltshonorare sind mehr oder weniger frei verhandelbar. In sehr einfachen Sachen (z.B. Bürger wurde von Polizeibematen während einer Verkehrskontrolle beleidigt) kann man von einem unteren bis mittleren 3stelligen Betrag ausgehen, wobei auch der "untere Betrag" sicherlich keine "1" als erste Ziffer hätte.

In einem Fall wie dem geschilderten, der sich dann durchaus etwas komplizierter anhört und in dem schon einige Dinge "passiert sind", die geprüft/nachvollzogen werden müssen, dürfte mit einem höheren 3stelligen bis zu mittlerem 4 stelligen Betrag zu rechnen sein. Das ist aber wie gesagt eine sehr grobe Schätzung.

Am einfachsten ist es, wenn man sich einige Kostenvoranschläge bei Anwälten einholt, also z.B. per e-mail verschiedenen RAen den Sachverhalt -kurz- schildert und um Übersendung einer möglichst verbindlichen/genauen Honorarvorstellung bittet.

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"Bitte um Verständnis,dass ich keine Rechtsfragen per PM beantworte.Das ist nicht Sinn des Forums"

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9571 Beiträge, 2358x hilfreich)

Zu diesem Beitrag kann man gar nichts sagen, weil er sehr verworren klingt und keinerlei klarer Sachverhalt deutlich wird. Es hilft auch nichts, wenn Laien mit Paragraphen um sich werfen und meinen, irgendwelche Tatbestände aus dem StGB würden passen. So einfach ist es nicht.

Sie sollten sich daher darauf beschränken, einfach die Geschichte detailliert zu erzählen, welche Sie mit den fraglichen Personen erlebt haben.

Dann kann man auch vernünftig bewerten, ob irgendwo Straftaten begangen wurden oder nicht.

quote:
Eine Person wurde von Polizisten zu Unrecht angezeigt. Das ist Fakt.


Das sind so typische Sätze hier im Forum, die bei mir alle Alarmglocken der Skepsis aufschreiben lassen. Ein Fakt ist nicht deshalb ein Fakt, weil es so genannt wird. Einen Fakt haben wir nur dann, wenn ALLE Beteiligten dies einheitlich so sehen und es darüber keinen Streit gibt.

Eine Anzeige erfolgt übrigens nicht deshalb zu unrecht, weil sich im Nachhinein die Unschuld herausstellt. Eine falsche Verdächtigung liegt nur dan vor, wenn die Polizisten absichtlich und wider besseren Wissens eine Anzeige erstattet hätten. Das kommt üblicherweise nicht vor. Was viel häufiger vorkommt ist, dass Polizisten einen Verdacht haben, der sich dann am Ende nicht bewahrheitet. Das ist aber keine falsche Verdächtigung.

Es würde jetzt zu lange dauern, auf jeden Satz Ihres Postings einzugehen.

Aber ich empfehle eindeutig, sich auf die Schiderung des Sachverhalts zu konzentrieren und die rechtliche Bewertung nicht selbst vorzunehmen.




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"justice"

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
NinaONina
Status:
Lehrling
(1504 Beiträge, 1226x hilfreich)

quote:
Dieser Rechtsanwalt, so stellte sich der Bürger vor, soll dann auch Anzeige gegen die o.a. Polizeibeamten einreichen.


Das ist doch schon geschehen. Anzeige = den Behörden eine Straftat zur Kenntnis bringen. Das hast du doch offenbar schon mehrfach getan, nur sieht es eben keiner so wie du. Da kann ein Anwalt auch nicht mehr erreichen. Da müßte man dann schon über Klageerzwingung und solche Sachen reden, da brauchst du einen Anwalt, der sowas regelmäßig macht.

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1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9571 Beiträge, 2358x hilfreich)

oh, mein Beitrag hat sich mit Streetworker überschnitten. Sorry...

Ich bin ziemlich skeptisch, dass hier eine Investition in einen Anwalt Sinn macht.



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"justice"

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38987 Beiträge, 14083x hilfreich)

Ein Verfahren ist ja zumindest durch Einstellung seitens der Staatsanwaltschaft erledigt. Was im Disziplinarverfahren rausgekommen ist, das wird der Bürger nicht erfahren, ist auch nicht Teil der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakte. Und der Petitionsausschuss ist kein oberstes Gericht. Er wird immer abwarten, was die Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft bringen.

Gegen wen soll denn jetzt noch Strafanzeige erstattet werden? Das Verfahren gegen den "bösen" Polizisten ist doch erledigt.

Strafverteidiger rechnen normalerweise auf Stundenbasis ab. Bei uns auf der Kante liegen die Preise so zwischen 100 € und 500 € die Stunde. Je nach Fall und auch Bekanntheitsgrad des Anwalts.

wirdwerden

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1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
ferni
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 75x hilfreich)

Story:

Vier Freunde fahren mit ihrem Auto durch eine kleine Stadt. Plötzlich hören sie ein Martinshorn und sehen Blaulicht. Von hinten kommen zwei Polizeimotorräder. Alles fährt auf die Seite, auch bei Rot über die Ampel um Platz zu machen. Ein Fahrzeug beschädigt sich bei der Flucht eine Felge.
Die Motorräder passieren die Stelle, dahinter eine Hochzeitsgesellschaft mit klappernden Dosen am Auspuff, etc.
Über mehrere Straßen geht es weiter, es entsteht ein kleines Verkehrschaos auf der Strecke.
Ein Mitfahrer nimmt das per Video auf.
Ein Jahr später erhält der Fahrer des Fahrzeuges eine Vorladung, unter einer falschen Beschreibung (Beleidigung) wird er in das Präsidium gelockt (vorher mit dem KHK noch telefoniert).
Vor Ort schlägt der Ton rapide um. Druck machen, drohen, etc.. Der Fahrer des Wagens darf nur kurz in die Akte sehen, will nichts unterschreiben, fliegt mehr oder weniger danach – unter Drohungen – aus dem Präsidium.
Er konnte der Akte nur entnehmen das jemand die Polizisten angezeigt hatte und das Video dabei gefelgt hatte. Es war einer der Mitfahrer, der das später kleinlaut zugab.
Die Polizei hat anhand der vielen Hochzeitsfotos (es waren ja Freunde der Polizisten) das aus ihrer Sicht zutreffende Fahrzeug ermittelt und gegen den Fahrer ein Verfahren wegen Falsche Verdächtigung (164). … eingeleitet. Dann kam die Vorladung.
Voller Empörung wandte sich der Fahrer mittels Dienstaufsichtsbeschwerde an den Innenminister, dazu an den Petitionsausschuss.
Zeitgleich stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer ein.
In der Zwischenzeit wurde der Fahrer von Mitbewohnern seines Ortes angesprochen, dass er ja ganz schön Stress mit der Polizei hätte….die Polizei verkehrt auch privat in dem Ort.

Das ist die Situation.




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1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Hafenlärm
Status:
Lehrling
(1505 Beiträge, 1743x hilfreich)


Die Fahrzeugsinsassen vermuten also ein Fehlverhalten, hier ein Verkehrsdelikt, durch die Polizisten und einer von ihnen erstattet Strafanzeige, schildert den Vorfall dabei wahrheitsgetreu.

Die Staatsanwaltschaftstellt jedoch das Verfahren gegen die Polizisten ein, das Dienstaufsichtsverfahren versickert wie üblich in der Wüste.

Dann erstatten jedoch die Polizisten Strafanzeige gegen die Fahrzeuginsassen wegen Falscher Verdächtigung, jedenfalls gegen einen davon. Erwartungsgemäß stellt jedoch die Staatsanwaltschaft auch dieses Verfahren ein.

Nun will der Fahrzeuginsasse aber, das wiederum die Anzeigenerstattung durch den Polizisten als Falsche Verdächtigung verfolgt wird, korrekt?
Sehr fraglich, wie aussichtsreich das sein kann.
Für eine falsche Verdächtigung ist es notwnedig, dass der Polizist wissentlich falsche Angaben gemacht hat, um eine Strafverfolgung der Fahrzeuginsassen zu erreichen. Aus Ihrem Sachverhalt geht schon nicht eindeutig hervor, das dem so war. Weiterhin ist problematisch, dass die Polizisten zu dem Zeitpunkt Beschuldigte in dem von den Fahrzeuginsassen angeleiertem Strafverfahren waren. Als Beschuldigte dürfen die aber weitgehend lügen, bis sich die Balken biegen. Die Grenze ist erst dort erreicht, wo es zu einer FV kommt. Pikanterweise besteht der Anfangsverdacht der FV gegen die Fahrzeuginsassen aber schon, wenn die Polizisten das von den Fahrzeuginsassen angezeigte Fehlverhalten als wahrheitswidrig abstreiten. Das dürfen die meiner Meinung aber als Beschuldigte auch noch unter dem Gesichtspunkt, dass die Zeugen dann mit dem Vorwurf der FV konfrontiert werden.

Ihren Sachverhalt schätze ich also so ein:
Es gab ein Fehlverhalten durch die Polizei, eine Chance auf Verurteilung der Polizisten wegen Falscher Verdächtigung ist aber nicht gegeben.

Und es ist ja nichtmals auszuschließen, dass der damals anzeigende Mitfahrer nicht doch eine Falsche Verdächtigung begangen hat. Der Fahrer weiß ja nicht, wie genau dessen Aussage lautete. Er hat ja offenbar auch erst viel später und auf Nachfrage davon erfahren.

Wie das mit den anderen Vorwürfen gegen die Polizisten ist, kann eigentlich offen bleiben. Staatsanwaltschaft und Innenministerium haben offenbar kein Interesse an einer (weiteren) Vefolgung. Sie als Bürger sitzen da am kürzesten Hebel. Im großen und ganzen lässt sich meiner Meinung nach tatsächlich sagen, dass keinem Berufsstand so viel durchgehen gelasen wird, wie Polizisten.
Sie könnten natürlich versuchen, einen Anwalt das alles nochmals sauber formulieren zu lassen, der dann Ihre Interessen optimal wahrt, womöglich auch durch Klageerwingungsverfahren. Ich halte die Aussichten aber für sehr mau und würde mir das sparen.
Die zu erwartenden Kosten dafür bringen Sie bei Interesse aber am besten in Erfahrung, wenn Sie den Tipps oben folgen.

Wegen der unverständlichen Bescheides können Sie ja einfach mal dahin schreiben und um kruze Stellungnahme zu den sich für Sie ergebenden Fragen bitten.

Was ist mit der Felge? Wurde der Schaden bezahlt?

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122362 Beiträge, 40129x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Dieser Rechtsanwalt, so stellte sich der Bürger vor, soll dann auch Anzeige gegen die o.a. Polizeibeamten einreichen. Der Bürger erhofft sich dadurch eine ernsthafte, neutralere, Bearbeitung. <hr size=1 noshade>

Angesichts der Tatsache, das die Anzeige durch die selbe Staatsanwaltschaft bearbeitete wird, die sie auch schon vohrher bearbeitet hat, halte sich das für sehr optimistisch ...





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Blaki
Status:
Praktikant
(861 Beiträge, 753x hilfreich)

Guten Abend,

ich kann nach Ihrer Schilderung von Sachverhalten Ihren Rochus verstehen.

Es geht Ihnen offenbar darum, dass die Beamten einer Strafe zugeführt werden. Aber für welche Straftat? Was kann tatsächlich "bewiesen" werden?

Wollten Sie die Sache weiter verfolgen, sind Sie im Begriff Geld für Nichts auszugeben. Bestenfalls für noch mehr Frust, den Sie anschließend schieben.


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1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
ferni
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 75x hilfreich)

Tja, das ist schon frustrierend, was sich die Polizei immer erlauben kann und darf.
Und es gab hierzu ein Video, auf dem alles zu sehen ist (ich bekam es später zu sehen).
Und ein "frisches" Schreiben aus dem Innenministerium, laut dem es Polizeieskorten ausschließlich für Staatsgäste etc. gibt. Das war hier nicht gegeben.....auch wenn sich der eine oder andere vielleicht so vorkommt.

Die Frage wegen "neuer" angedachter Anzeigen gingen in Richtung "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" - Sonderrechte ohne Genehmigung und zu privaten Zwecken, "Nötigung" andere Autofahrer wurden beiseite gedrängt, "Üble Nachrede o.ä." wegen Denunzierung im Ort. Die Staatsanwaltschaft ermittelte seinerzeit nur wegen "Untreue".

Die Felge wurde nicht bezahlt. Wie soll man denn bei so einem Fall gegen die Polizei beweisen können, dass die Felge deswegen kaputt ging (es wurde in der Tat eine neue gekauft).

Vielleicht lässt man es wirklich, wird wohl nicht viel bringen. Außer das die Polizei weitere Freunde gewonnen hat....

Danke!!



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1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122362 Beiträge, 40129x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Und es gab hierzu ein Video, auf dem alles zu sehen ist (ich bekam es später zu sehen). <hr size=1 noshade>

Vermutlich eben nicht "alles". Denn die Polizisten trugen wohl einen Helm auf dem Motorrad?



quote:<hr size=1 noshade>gingen in Richtung "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" - Sonderrechte ohne Genehmigung und zu privaten Zwecken, <hr size=1 noshade>

Das ist aber kein "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" ...

Deshalb ja auch der gutgemeinte Rat eines Users hier, das Laien keine solchen Zuordnungen vornahmen sollten.





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

1x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
ferni
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 75x hilfreich)

"Vermutlich eben nicht "alles". Denn die Polizisten trugen wohl einen Helm auf dem Motorrad?"

Doch, sie drehten und kamen entgegen, als der Koros vorbei war. Es waren offene Helme.

Die Gesichter waren fantastisch zu erkennen, die guckten sogar in die Kamera :-)

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-- Editiert ferni am 12.12.2014 23:32

1x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38987 Beiträge, 14083x hilfreich)

Ja, und welcher Straftatbestand soll erfüllt sein? Durch Motorradfahren?

wirdwerden

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1x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
ferni
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 75x hilfreich)

Lies dir erst einmal den Anfangsthread durch, bvor du hier mitredest.

Wenn du nach dem Straftatbestand bei Polizeibemanten fragst, die im Dienst ungenehmigt mit ihren Polizeimotorrädern mit Blaulicht und Martinshorn Freunde zu Hauptgeschäftszeiten durch euine Stadt führen, dabei rote Ampeln überfahren und andere Verekhrsteilnehmer von der Fahrbahn jagen,und die dann noch Anzeigen gegen sich beschwerende Bürger in die Wege leiten, kannst du aus meiner Sicht auch nur Polizist sein.

Eine Klientel, die zum großen Teil völlig den Bezug zur Realität und dem Bürgertum verloren hat.
Und die deswegen mittlerweile auch in allen Gesellschaftsschichten ganz besondere Sympathie genießt.

Na, danke für Eure, ausser deine, Antworten.



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1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38987 Beiträge, 14083x hilfreich)

Hey, ich kann nicht nur schreiben und lesen, ich tue es auch regelmässig. Nur, ich erkenne keinen Straftatbestand. Ein Dienstvergehen, okay. Aber, das ist eine andere Schiene.

Aber, hier ging es doch um die Kosten. Und der Rahmen wurde dir aufgezeigt. Wenn es dir das Wert ist, okay, dann beauftragst du halt einen Anwalt.

wirdwerden

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1x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Dirrly
Status:
Student
(2085 Beiträge, 546x hilfreich)

quote:
Die Frage wegen "neuer" angedachter Anzeigen gingen in Richtung "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" - Sonderrechte ohne Genehmigung und zu privaten Zwecken, "Nötigung" andere Autofahrer wurden beiseite gedrängt, "Üble Nachrede o.ä." wegen Denunzierung im Ort. Die Staatsanwaltschaft ermittelte seinerzeit nur wegen "Untreue".


Vielleicht sollte man nochmal drauf hinweisen, dass das nicht ganz so funktioniert.

Die Staatsanwaltschaft entscheidet - anhand des Sachverhaltes - selbst wegen was sie ermittelt. Es ist völlig egal, was ich bei der Anzeige als Straftat nenne.

Das heisst wenn Anzeige erstattet war und die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat, bringt es nicht wirklich was wegen eines anderen Straftatbestandes nochmals Anzeige zu erstatten. Da wie gesagt nicht wegen dem ermittel wird, was als Straftatbestand in der Anzeige vorgebracht wird, sondern wegen dem was die Staatsanwaltschaft im Sachverhalt sieht. ;-)

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1x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9571 Beiträge, 2358x hilfreich)

Ich schließe mich wirdwerden und harry an. Es tut mir leid, wenn dem Fragesteller die Antworten nicht passen, aber das ändert nun mal nichts an der Rechtslage.

Wenn ich mir als Privatperson ein Blaulicht aufs Dach setze und durch die Stadt heize, dann ist das auch keine Straftat, sondern nur eine Ordnungswidrigkeit. Dafür muss ich Bußgeld zahlen und riskiere auch ein Fahrverbot und einige Punkte inFlensburg. Aber den Staatsanwalt interessiert das herzlich wenig, solange nichs passiert.

Die Beamten haben - sofern der Fall stimmt - zusätzlich diszipinare Konsequenzen zu tragen. Aber das geht den Bürger nichts an, denn Diszilinarverfahren sind eine interne Angelegenheit.

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"justice"

-- Editiert justice005 am 13.12.2014 12:21

1x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
ferni
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 75x hilfreich)

`Habe Euch doch gar nicht widersprochen.

Aufgrund Eurer Tipps und Ratschläge hatte ich mich enstchieden das Thema für mich zu beenden.....

Das war schon in Ordnung.

Vielleicht lasse ich mir noch über einen RA, der das günstig macht, die Akte zusenden, nachdem er sie angefordert hat. Mehr nicht, das soll es ja schon für kleines Geld geben.

Mich würden einfach die Namen der Polizeibematen interessieren und was da so im Hintergrund abging.
Einen "Gegenangriff" wird es aber nciht mehr geben!

Schönes Wochenende



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1x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38987 Beiträge, 14083x hilfreich)

Eine sehr vernünftige Entscheidung. Nochmals: nicht jede Unregelmässigkeit ist auch strafbar. Und, was dienstrechtlich geschehen ist, das erfährst Du sowieso nicht. Dort dürfte aber der Schwerpunkt liegen.

wirdwerden

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1x Hilfreiche Antwort


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