Kreditkartenbetrug und mittäterschaft

6. Oktober 2007 Thema abonnieren
 Von 
Maestro666
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Kreditkartenbetrug und mittäterschaft

Hallo,
ich habe mich hier registriert um mal gleich ein paar Infos zu bekommen. Es geht um folgendes:


was ist, wenn bei einer Hausdurchsuchung Elektronikartikel mitgenommen werden, auf denen rechtswidrige Inhalte zu finden sind. Zu ungenau? Stimmt, deshalb einbisschen genauer:

WAS passiert, wenn man, bei einem mitgenommenem Elektroartikel (nicht auf dem PC) Daten von Kreditkarten, Shops bei denen man mit Kreditkarte bezahlen kann findet (also das Bundeskriminalamt)?

Undzwar ist es aber so, dass der vermeintliche Täter, bei dem die hausdurchsuchung stattgefunden hat, die daten NICHT benutzt hat, also auf keinen Fall diese Daten IRGENDWO gebraucht hat, sondern sie nur auf einem seiner Datenträger gespeichert sind?

Es kann vorkommen, dass die Daten benutzt wurden, aber nicht von dem "Täter" da die Daten im Internet frei verfügbar sind.

Was kann passieren, wenn jemand mit diesen Daten Ware bestellt und sie verkauft, dabei aber bei seiner Festnahme den Namen meines Freundes verrät, der sie aber auf einem seiner elektrowaren hat, aber sie KEINESWEGS benutzt hat?

Droht da das Jugendgefängnis? Mit welchen Strafen kann ein minderjähriger (17 jahre alt), der noch nie vorbestraft wurde, rechnen?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9531x hilfreich)

da die Daten im Internet frei verfügbar sind.

Die Daten von Kreditkarten sind frei im Internet verfügbar (incl. der Prüfziffer, die man zum online-Einkaufen braucht) oder wie soll man das verstehen?

Was kann passieren, wenn jemand mit diesen Daten Ware bestellt und sie verkauft, dabei aber bei seiner Festnahme den Namen meines Freundes verrät, der sie aber auf einem seiner elektrowaren hat, aber sie KEINESWEGS benutzt hat?

Dann wird die Polizei ermitteln, wie Ihr Freund zu den Daten kam, usw.

Droht da das Jugendgefängnis? Mit welchen Strafen kann ein minderjähriger (17 jahre alt), der noch nie vorbestraft wurde, rechnen?

Kann man nicht vorhersagen. Käme drauf an, welche Tatbestände letztlich nachgewiesen werden können, und wie hoch der entstandene Schaden ist.

Ich selbst hatte vor einiger Zeit einen Fall eines 18jährigen, der mit vielfachem Betrug einen Schaden von rd. 45.000 € verursacht hat. Der bekam 2 Jahre und 3 Monate Jugendstrafe (ebenfalls nicht vorbestraft).

Es gilt also nicht immer die Maxime, dass ein Ersttäter zunächst immer mal Bewährung bekommt. Es kann theo. auch sofort hinter Gitter gehen, auch wenn es 'normalerweise' beim ersten Mal Bewährung gibt.

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#2
 Von 
Maestro666
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

"Die Daten von Kreditkarten sind frei im Internet verfügbar (incl. der Prüfziffer, die man zum online-Einkaufen braucht) oder wie soll man das verstehen?"

Richtig, man kann die ganzen Daten aus dem Netz herunterladen.

"Dann wird die Polizei ermitteln, wie Ihr Freund zu den Daten kam, usw."

Ja wie er daran kam wird sich nicht so leicht aufklären lassen, da die Daten vor vielen Monaten im Internet verfügbar waren, ich glaube kaum das er sich auch noch die Seite aufgeschrieben hat...

"Kann man nicht vorhersagen. Käme drauf an, welche Tatbestände letztlich nachgewiesen werden können, und wie hoch der entstandene Schaden ist."

Dieser ******betrüger, der jetzt die Sachen meinem Freund anhängen will, hat was-weiß-ich was bestellt, aber ich denke der Gesamtwert des Betrugs schätzt mein Freund ein auf 3000 - 5000 Euro.


Das wohl große Problem ist doch: Was passiert eben, wenn man auf einem der Elektrodatenträger auch noch eine Liste an Onlineshops findet, die Kreditkarten akzeptieren und noch eine Datei namens "Kreditkarten benutzt" auffindet? Die Sache ist nämlich, dass die Daten von dem recjhtmäßigem Datenträgerinhaber (meinem Freund jetzt) wirklich nicht benutzt wurden, sondern so wie sie abgespeichert sind im internet verfügbar wwaren, so würde doch die polizei sicher denkekn, dass ER den ganzen Betrug begangen hat, auch wenn sie das nicht direkt nachweisen können, weil ER war es ja nicht und der andere Betrüger es war, jedoch war der so klug, um seine IP irgendwie durch irgendwelche Tricks zu schützen, sodass die Polizei nicht darauf kommen wird, wer der beiden es war, somit werden sie es meinem freund in die schuhe schieben und er sit dann am arsch!

Was meint ihr dazu`?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9531x hilfreich)

Richtig, man kann die ganzen Daten aus dem Netz herunterladen.

Die Seite würde mich auch brennend interessieren...

somit werden sie es meinem freund in die schuhe schieben und er sit dann am arsch!

Was meint ihr dazu`?


Wie schon gesagt, da kann man nicht viel zu sagen. Die Polizei wird entsprechend ermitteln, und je nach Ermittlungsergebnis wird die Staatsanwaltschaft Anklage erheben oder auch nicht.

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#4
 Von 
Maestro666
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, ich bins wieder.

ja es ist so, bei meinem Kumpel hat die Polizei, oer das BKA (was auhc immer) vor ca. einandhalb wochen angerufen, und ihm wurde gesagt, dass er wohl noch einmal vorgeladen wird, weil auf seinem Datenträger rechtwidrige MAterialen sichergestellt wurden

beim ersten mal hat er ausgesagt, dass er nicht wusste, das das, was auf seinem Datenträger war, kreditkarten sind.

Nun wurden die Kreditkartendaten gefunden, ein paar "ältere" Bestellungen,die auf illegalem Wege erfolgt sind, wurden auch herausgefunden...die zahl der bestellungen (rund 9-10 mal) wurden ebenbfalls herausgefunden, einige der Waren gingen in die Stadt meines Kumpels....

Aber die Sache ist: Er hat wirklich NICHT die Bestellungen getätigt, aber die Polizisten wollen ihm das anscheinend anhängen, weil er eben die Kreditkarten auf einem seiner Datenträger hatte, sowie eine Liste an Shops, bei denen bestellt werden sollte..

Wie gesagt, der Betrüger war so klug und hat die Bestellungen so getätigt, dass sie eine IP nicht herausbekommen können, deswegen scheint das viel warscheinlicher, dass mein Freund und nich der richtige Btrüger die illegalen Bestellungen tätigte, weil er schon alles gelöscht hatte etc.

Was soll er tun?`Er kann doch nix gestehen, was er nicht getan hat...

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Maestro666
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

achja nochwas, droht ihm, bei Anklage (wenn sie ihn trotz seiner Unschuld anklagen), Jugendgefängnis??

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