Ladendiebstahl - Vergehen vor 3 Jahren noch registriert? kann es mir jetzt negativ ausgelegt werden?

12. Februar 2006 Thema abonnieren
 Von 
tiffi05
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Ladendiebstahl - Vergehen vor 3 Jahren noch registriert? kann es mir jetzt negativ ausgelegt werden?

Ich will nicht lange um den heißen Brei reden. Ich bin 33 Jahre alt und vor genau 3 Jahren wurde ich als Ersttäter bei einem Ladendiebstahl erwischt. Ich mußte damals ein Bußgeld zahlen, die Höhe kann ich leider nicht mehr genau sagen. Am Samstag wurde ich zum 2. Mal bei einem Ladendiebstahl erwischt, Warenwert ca. 90,- Euro. Ich weiß, daß diese Tat völliger Bock-Mist war. Mit welchen Folgen muß ich jetzt rechnen? Komm ich mit einem Bußgeld davon? Ist mein Vergehen von vor 3 Jahren noch irgendwo registriert und kann es mir jetzt noch negativ ausgelegt werden?

-- Editiert von tiffi05 am 12.02.2006 22:15:29

-- Editiert von tiffi05 am 12.02.2006 22:28:09

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Guten Tag,

bitte lesen Sie sich meinen Rechtsartikel Diebstahl und seine Konsequenzen im Rechtsratgeber unter folgendem Link hier bei 123Recht.net durch:

<a href=http://www.123recht.net/article.asp?a=7417&f=ratgeber_strafrecht~-~besonderer~teil_ladendiebstahlroenner&p=1 >Diebstahl und seine Konsequenzen</a>

Durch eine erst kürzliche komplette Überarbeitung ist der Artikel mit vielen weiteren Informationen versehen worden, so dass dieser Sie umfassend informiert und alle wichtigen Fragen beantwortet.

An der rechten Seite finden Sie eine Seitenübersicht (1-15).



Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1492x hilfreich)

Ich war ja in Versuchung, es als Erster zu schreiben. Aber da ich übers Wochenende die Seite fast alleine bestritten habe war ich - wie immer - zurückhaltend und schüchtern :-))
Schönen Abend nach HH :)

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

quote:
Aber da ich übers Wochenende die Seite fast alleine bestritten habe war ich - wie immer - zurückhaltend und schüchtern :-))
Zurückhaltend und schüchtern? *hihi* Das ist völlig unglaubwürdig ;)

Dir auch einen schönen Abend!

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1492x hilfreich)

Sollte das der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung sein, der ja manchmal gravierend auseinanderfällt? *grins*
Guten Morgen und schönen Tag :)

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
T-Rex
Status:
Beginner
(132 Beiträge, 15x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
tiffi05
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, ich habe noch eine Frage. Ich habe jetzt einen Äußerungsbogen bezüglich meiner Straftat erhalten, den ich umgehend zurücksenden möchte. Wenn ich ankreuze, daß ich mit der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße einverstanden bin, sollte ich dann bei den freiwilligen Angaben auch mein Einkommen angeben. Hätte dies Vor- oder Nachteile? Und sollte ich mich auch noch persönlich äußern?

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Wenn Sie Ihr Einkommen nicht angeben, wird dieses geschätzt. Dieses kann sich nachteilig für Sie auswirken. Ob Sie sich persönlich äußern, müssen Sie selbst entscheiden.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -

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#8
 Von 
tiffi05
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Aber es sind doch trotzdem freiwillige Angaben, oder? Wird es dann aufgrund meines Berufes (Industriekauffrau) geschätzt.
Ist es besser wenn ich konsequent keine der freiwilligen Angaben mache, oder kann ich die Eine oder Andere Angabe machen. Würde natürlich nicht gern die Anschrift meiner Eltern und den Arbeitgeber angeben.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

quote:
Aber es sind doch trotzdem freiwillige Angaben, oder? Wird es dann aufgrund meines Berufes (Industriekauffrau) geschätzt.
Ihre Annahmen sind korrekt.

Wie bereits gesagt wird Ihr Einkommen bei Nicht-Angabe geschätzt. Es kann dann also auch ein höheres fiktives Einkommen herauskommen, was für Sie nachteilig wäre. Desweiteren sollten Sie beachten, dass für die Staatsanwaltschaft Ladendiebstähle Routine sind.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -

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