Ladendiebstahl

8. Juli 2009 Thema abonnieren
 Von 
asiamekong
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Ladendiebstahl

1. Ladendiebstahl vor ca. 2 Jahre (12/2007). Verfahren eingestellt, weil ich Bußgeld bezahlt habe.

Heute (07/2009) angeblich sollte auch ein Diebstahl sein. Ich muss noch bei der Polizei erklären, dass es kein Diebstahl gewesen war.

Aber was wäre, wenn dies doch ein Diebstahlfall sein sollte. Was kommt auf mich zu? kann das Verfahren wieder eingestellt werden, wenn ich zustimme, Bußgeld zuzahlen.

Welche Einfluss hat der 1. Fall auf diesen 2.Fall?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
jackass77
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 5x hilfreich)

ich hab zwar vom rechtlichen keinen blassen schimmer, aber ich werde aus dem was du schreibst nicht schlau.

du hast vor 2 jahren schonmal was geklaut wobei du erwischt wurdest. dieses verfahren wurde gegen eine zahlung eines bußgeldes eingestellt. korrekt?

und so wie ich dich dann weiter verstehe wirst du verdächtigt einen diebstahl begangen zu haben, dies jedoch wird von dir abgestritten. war das heute auch ein ladendiebstahl? wie kommt es zu der unklaren sachlage (du sagst es war keiner - jemand unterstellt dir es wäre doch ein diebstahl)?


mit mehr details kann dir eher geholfen werden...

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#2
 Von 
guest-12325.07.2009 16:01:16
Status:
Schüler
(220 Beiträge, 53x hilfreich)

Ein Diebstahl, der keiner war, aber vielleicht, unter Umständen, doch einer gewesen sein könnte....? Irgendetwas sagt mir, es WAR ein Diebstahl..

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#3
 Von 
Richard Steenbeck
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Wenn die Polizei sagt, dass Du bei Zahlung eines Bußgeldes kein Strafverfahren bekommst, wird die StA das Vefahren einstellen. Wenn Du die Tat nicht zugibst, wird Dir ein Richter einen Strafbefehl zuschicken, den Du bezahlen kannst, und dann bekommst Du keine Verhandlung. Du wirst aber ein zweites Mal in die Straf-täterkartei eingetragen. Wenn Du den Strafbefehl nicht bezahlen willst oder weni-ger bezahlen willst, bekommst Du eine Verhandlung, in der Du deine Unschuld beweisen kannst oder die Höhe der Strafe als zu hoch vergandeln kannst.
Deine erste Eintragung wird auf die Einstellung des Verfahrens wahrscheinlich noch keinen Einfluss nehmen. Wenn Du drei Einträge hast, kannst Du fast ge-wiss mit einer Verhandlung rechnen.
Richard

Lass Dich besser nicht mehr erwischen.

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#4
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 2352x hilfreich)

Ich sage is ungern, aber ich muss meinem Vorredner in allen Punkten widersprechen.

1. Ob ein Verfahren eingestellt wird oder nicht, entscheidet nicht die polizei, sondern die Staatsanwaltschaft. Die Polizei kann einem viel erzählen.

2. Wenn Du die Tat nicht zugibst, dann muss die Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht die tat anders nachweisen. Ist das denn möglich (Zeugen, Ladendetektiv, Video, usw. Falls, ja wäre ein Geständnis sinnvoll, da es eh nichts zu leugnen gibt, denn das würde strafmildernd wirken.

3. Welche "Straftäterkartei" gemeint sein soll, ist nicht ersichtlich. Völlig egal, was bei der sache rauskommt, die Vorgänge sind beide im internen staatsanwaltscaftlichen Verfahrensregister vermerkt. Im Falle einer echten Verurteilung (z.B. Strafbefehl) wird dieses Urteil im Bundeszentralregister vermerkt. Das Verfahren aus 2007 steht dort aber nicht, weil es eben kein Urteil war. In einem Führungszeugnis wird auch im falle einer Verurteilung nichts stehen, da die Strafe geringer als 90 TS ausfallen wird.

Es ist gut möglich, dass auch beim 2. Mal noch eine Verfahrenseinstellung gegen Auflage drin ist. Es ist aber auch gut möglich, dass es diesmal ein Urteil gibt. Mit der Zahl "3" hat das gar nichts zu tun, sondern mit dem subjektiven Bauchgefühl des Staatsanwalts, ob er eine Verurteilung will oder nicht.



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