Ladendiebstahl mit Waffen?

29. Juni 2004 Thema abonnieren
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)
Ladendiebstahl mit Waffen?

Hallo,

ich hatte beim Ladendiebstahl das kleinste Schweizer Messer an meinem Schlüsselanhänger. Um die Verpackung aufzumachen habe ich dieses Messer benutzt. Als ich dann erwischt wurde, und die Taschen leeren musste, sagte man mir ich hätte Ladendiebstahl mit Waffen begannen. Ich habe mit dem Messer keinem gedroht oder sonst was gemacht. Ausserdem hatte ich noch ein Kellnermesser ( Korkenzieher, kleines Messer und Flaschenöffner in einem) bei mir, welches ich vorher auf dem Flohmarkt gekauft hatte.
Die Polizei hat auf normalen Diebstahl plädiert und der Staatsanwalt hat ebenfalls den Diebstahl ohne Waffen gesehen und Antrag auf 60x30 Tagessätze gestellt. Und jetzt kommt der Punkt:
Der Staatsanwalt meinte, der Richter könnte das anders sehen. Er könnte auf Diebstahl mit Waffen plädieren. Würde ich dann ins Gefängnis kommen? Ich war noch nie Vorbestraft.

Gruß
Hellori

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37 Antworten
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#1
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Guten Tag,

der Richter ist in gewissem Maße frei in seiner Entscheidung und vor allem in seiner Rechtsauffassung. Da Sie keine Vorstrafen haben haben Sie einen "Ersttäterbonus". Eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung ist sehr unwahrscheinlich, sofern Ihr Sachverhalt zutrifft.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -


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#2
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort.

Könnte ich denn eine Freiheitsstrafe mit Bewährung bekommen?
Ich bin berufstätig, habe Familie. Ohne Bewährung wäre ich ein Sozialfall, müsste kündigen, Haus verkaufen, etc.
Spielen solche Argumente für den Richter eine Rolle, oder ist es ihm völlig egal in welchen sozialen Situationen man sich befindet?
Die Sache, die ich gestohlen hatte, hatte einen Wert von 250,- Euro. Mit 1800,- Euro Strafe bin ich genug gestraft, denke ich.
Natürlich ist mir das eine große Lehre!!

Und vor allem, habe ich das Messer gegen keinen angewand. Mit dem kleinen schweizer Messer könnte man denke ich keinen verletzen, da die Klinge 3-4 cm lang ist.

Noch was:
Ich leide unter Depressionen und bin auch in Behandlung. Ist sowas wichtig, dem Staatsanwalt das noch mal mitzuteilen? An dem Tag ging es mir nämlich auch nicht gut, ich stand einfach neben mir!

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Gruß
Hellori

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Die Mindesststrafe für "Diebstahl mit Waffen" ist 6 Monate.

Prinzipiell sind Freiheitsstrafen bis zu 24 Monaten "bewährungsfähig".

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#4
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

@Bob
ist denn das kleinste Schweizer Messer(Klinge,Schere;Zahnstoche;Pinzette) eine Waffe?
Danach müsste eine Nagelpfeile oder Nagelknippser auch eine Waffe sein, oder?

Ich kann schon gar nicht mehr schlafen!

Muss ich wirklich mit einer Bewährungsstrafe rechnen? Wird sich ein Richter gegen das Strafmaß des StA richten?

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#5
 Von 
belle
Status:
Praktikant
(826 Beiträge, 129x hilfreich)

(1) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer

1. einen Diebstahl begeht, bei dem er oder ein anderer Beteiligter
a) eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,
b) sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden,

....zu a)
das Mitführen begründet schon den Tatbestand, wobei sich der Richter im vorliegenden Fall die Entscheidung wohl vorbehalten wird,
dagegen zu b)
die Pinzette, Zahnstocher pp geeignet und eher i.S. des Satzes benutzt werden mußte, um hier den Tatbestand zu erfüllen.

mfg

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#6
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

ich habe einfach Angst ins Gefängnis zu gehen......
Ist denn ein kleines schweizer Messer wirklich eine Waffe?
Was wird das aller schlimmste sein, was ich bekommen könnte?
Strafe auf Bewährung oder noch härter?

Vielen Dank für die bisherigen Antworten

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#7
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Also, ich glaube nicht, daß hier eine Verurteilung wegen "Diebstahls m.W." erfolgen wird.

Natürl. sagen Polizei und StA, daß das Gericht letztendlich entscheidet, so ist es ja nun auch mal.

Eine "Waffe" iSd. StGB ist ein sog. "Schweizer Offiziersmesser" im Übrigen nicht [vgl. Tröndle/Fischer 50. S. 1437 Rn 3], allerdings kann es als "gefährliches Werkzeug" eingestuft werden. Aber wie gesagt, ich denke nicht, daß es es wird.

Die Frage :"Was kann ich im Höchstfall bekommen?" ist immer "lustig". Was soll man darauf antworten?

Im "Höchstfall" gibt es für Diebstahl mit Waffen 10 Jahre, für einfachen Diebstahl 5 Jahre.

Du wirst natürl. weder das eine noch das andere bekommen.

Bei § 242 wird wohl es eine Geldstrafe geben.

Bei § 244 würde es sicherlich eine Haftstrafe zur Bew. geben, da die Mindeststrafe ja schon 6 Monate sind.

Genaueres weiß nur der Richter (und nicht mal der zum jetzigen Zeitpunkt, sondern erst wenn er sich über Deinen Fall Gedanken macht). Im Strafrecht gibt es keinen "Bußgeldkatalog" wie bei OWi's, in dem steht: Geklaut für 250,-€ + Messer dabei gehabt = Strafe soundsoviel.

Laß Dich einfach überraschen. Ins Gefängsnis wirst Du sicherlich nicht müssen. Ich denke mal, daß das Gericht dem Antrag der StA entspricht und die 60 Tagessätze verhängen wird.

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#8
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke.
Also, im schlimmsten Fall eine Bew.strafe.
Und Du meinst, ich soll mir da keine Gedanken machen.

Würde in so einem Fall der Arbeitgeber was mitbekommen?
Bei einee Bew.strafe würde es sicher auch zu einer Eintragung kommen. Bleibt ide für immer drinnen oder erlischt die nach einiger Zeit?


Ist denn das Kellnermesser eine Waffe oder ein gefährlicher Gegenstand? Ich hatte die Sachen ja auch nur in der Tasche, habe keinen bedroht!! Oder das Messer gegen irgendwen gezückt....

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#9
 Von 
Bob.Vila
Status:
Student
(2644 Beiträge, 437x hilfreich)

"Ich hatte die Sachen ja auch nur in der Tasche, habe keinen bedroht!! Oder das Messer gegen irgendwen gezückt...."

Da es sich bei dem Messer mE um ein "anderes gefährliches Werkzeug" iSd § 244 I Nr. 1 lit a StGB handelt (vgl. auch T/F, 52. Aufl., § 244, Rn. 7a mwN), reicht zur TB-Verwirklichung bereits das "beisich-führen". Auf eine Verwendungsabsicht kommt es nur bei § 244 I Nr. 1 lit b StGB an.

-----------------
"fiat justitia et pereat mundus..."

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#10
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Das ist richtig. Das "Mitführen" reicht zur Erfüllung des Tatbestandes aus. Du mußt niemanden damit bedrohen oder es zücken. In der Praxis habe ich jedoch schon oft erlebt, daß die StA -trotz Taschenmesser in der Tasche- nur einfachen Diebstahl anklagt, und keinen mit Waffen.

Eine Eintragung ins Führungszeugnis würde bei dem zu erwartenden max. Strafmaß (Freiheitsstrafe bis 1 Jahr zur Bew.) 3 Jahre Bestand haben. Gleiches gilt für eine Geldstrafe über 90 Tagessätze.

Eine Geldstrafe bis 90 Tagessätze würde nicht ins Führungszeugnis eingetragen, sondern ins Bundeszentralregister (für 5 Jahre).

Ein "normaler" Arbeitgeber bekommt weder das eine noch das andere mit. (...oder mußt Du in regelmäßigen Abständen ein Führungszeugnis vorlegen?).

Falls Du Beamter bist, könnte es gut sein, daß der Arbeitgeber informiert wird.



-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

-- Editiert von !streetworker! am 30.06.2004 16:50:25

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#11
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin kein Beamter.
Die StA hat auch auf normalen Diebstahl angeklagt. Der StA hat auf den §242 plädiert. Meine bedenken sind nur, daß der Richter anderer Meinung ist. Und das ist meine ganze Angst, die ich habe.
Sind meine Depressionen, die ich zur Zeit habe entscheidend für den Richter?
Ich kann nur hoffen, daß der Richter dem Antrag des StA folgt.
Ich habe so ein besch...... Gefühl und habe angst, daß ich ins Gefängnis muss.
Ich habe mir zuvor nie was zu Schulde kommen lassen, nie.

Der Polizist der mich vernahm und der StA sagte, ich muss nicht ins Gefängnis.....aber die Angst bleibt totzdem bei mir.
Bald fahre ich in den Urlaub, da werde ich wohl nur noch grübeln. Meiner Familie tue ich natürlich keinen Gefallen damit.

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#12
 Von 
Hank
Status:
Praktikant
(918 Beiträge, 235x hilfreich)

StA hat Anklagemonopol. Richter selbst kann nicht noch irgendwelche anderen Straftatbestände anklagen.

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#13
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Wenn die StA § 242 angeklagt hat, wird das Gericht dem in der Sache auch folgen (auch wenn es das nicht muß --> §§ 206 , 264 StPO ).

Außerdem hat ja wohl die StA gar keine Anklage erhoben, sondern einen Strafbefehl beantragt (das sind 2 verschiedene Sachen).

Das Gericht kann den Strafbefehlsantrag der StA nicht einfach abändern. Daß heißt: Entweder erläßt es den SB wie von der StA beantragt, oder es "einigt" sich mit der StA z.B. auf ein höheres Strafmaß. Will die StA sich nicht "einigen" muß das Gericht den Erlaß des Strafbefehls ablehnen und ein Hauptverfahren eröffnen. Gleiches gilt, wenn es wegen einer anderen Tat verurteilen will, als von der StA im SB-Antrag beantragt. [vgl. §§ 407 ff. StPO ]

Ich kann mich nur wiederholen:

Ich sehe hier keinen Grund, warum das Gericht ein Hauptverfahren wg. § 244 eröffnen sollte, wenn die StA Dich wegen § 242 verurteilt sehen will. Vorstellbar wäre, daß das Gericht ein anderes Strafmaß verhängen möchte, als die beantragten 60 TS. Aber auch dafür sehe ich keine Veranlassung, da 60 TS m.E. angemessen für die Tat sind.



-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#14
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

@ Bob

Also, aus Deinem Verständnis wird es wohl bei § 242 bleiben. Sind das auch Deine Erfahrungswerte, daß der Richter dem beantragten Starfbefehl des StA's folgt?
Du bist mir wirklich eine sehr große Hilfe!

Was meinst Du? Wird der Richter dem zustimmen oder gibt es auch Ausnahmen in solchen Fällen? Kann ich guter Dinge sein und mit $ 242 rechnen? Oder wird sich der Richter die Mühe machen und einen drauflegen wollen?

Danke für eure Antworten

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Guten Tag,

man kann nicht prognostizieren, was der Richter machen wird. Den Umständen zu Folge können Sie jedoch mit einer Anklage bezüglich §242 StGB rechnen.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -


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#16
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Spielen die Depressionen, die ich noch habe, eine Rolle?
Ich habe dieses schon mit meinem Therapeuten besprochen.

@ BOBO
Was sagt Ihre Erfahrung aus? Gehen die meisten Richter der Aufforderung der StA nach?

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Bob.Vila
Status:
Student
(2644 Beiträge, 437x hilfreich)

"Gehen die meisten Richter der Aufforderung der StA nach?"

Da Richter tendenziell faul sind: Ja!

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Guten Abend,

normalerweise halten sich die Richter an die Anklage der Staatsanwaltschaft und bewerten diese dann rechtlich, je nachdem welche Erkenntnisse sich aus der Hauptverhandlung ergeben. Aber in Ihrem Fall ist ja keine Hauptverhandlung vorgesehen, sondern Ihr Fall wird in Form des Strafbefehls geahndet. Also auf schriftlichem Wege. Zwar kann das Taschenmesser als ein "gefährliches Werkzeug" qualifiziert werden. Ich denke jedoch nicht, dass es dazu kommt.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -


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#19
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Also, kann ich ruhigen Gewissens sein. §244 wird wohl dann nicht zum Zuge kommen.
Ich hoffe, der Richter hat einen guten Tag.

Nochmal die Frage: Sind Depressionen für den Richter bei der Urteilspfindung wichtig?
Wie würde sich das auswirken?

Soll ich schon einen RA einschalten oder damit warten?

Fakt ist ja schon mal, daß ich nicht ins Gefängnis komme.......das hoffe ich.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

"Depressionen" sind für die Strafzumessung eher unwichtig in diesem Fall.



-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Bob,

ich kann seit Tagen nicht schlafen. Denke immer, daß ich ins Gefängnis mus......Ich weiss, daß es nicht so kommen wird.hoffe ich. Aber Angst habe ich trotzdem.
Hoffentlich akzeptiert der Richter den SB vom StA.
Mensch, das ist mir so eine Lehre!!!! Nie wieder!!

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Guten Tag,

richtig, Depressionen sind in dieser Konstellation irrelevant.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -


0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Herr Roenner,

habe immer noch Angst, daß ich ins Gefängnis muss......
Aber ALLE haben ja gesgat, daß es nicht so kommen wird. Das hoffe ich für mich.
Sollte es beim SB bleiben, bleibt das irgendwo registriert?

Gruß
Hellori

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Strafbefehle bis zu 90 Tagessätzen kommen für 5 Jahre ins Bundeszentralregister. Ins Führungszeugnis kommen sie nicht, es sei denn, Du bist schon mal verurteilt worden, und diese Sache steht auch noch im BZR.

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
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0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Guten Tag "Hellori",

ich kann mich meinem Kollegen bezüglich der BZR-Regelungen anschliessen.

Ich kann Ihre Verunsicherung verstehen. Sofern Sie jedoch, wie Sie geschrieben haben, nicht vorbestraft sind, ist eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung sehr unwahrscheinlich.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -


0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Herr Roenner,

ich gehe von dem Strafbefehl nach §242 aus.
Ich denke mal nicht, daß §244 zum Zuge kommt. Ich war nie vorbestraft, habe mir nie was zu Schulden kommen lassen. Nur die Angst werde ich trotzdem nicht los. Ich steigere mich da wohl auch rein, habe ich das Gefühl.

Eine andere Frage:
Wie lange werden eigentlich Fingerabdrücke gespeichert?
Hat mit meinem Fall nichts zu tun.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Ich steigere mich da wohl auch rein, habe ich das Gefühl.

Das sieht fast so aus ;)


Wie lange werden eigentlich Fingerabdrücke gespeichert?


Kommt drauf an. Wenn sie vom Täter stammen (also nicht z.B. vom Geschädigten zum Abgleich zum Ausschluss der Täterschaft) mindestens 5 Jahre bei Erwachsenen.

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich glaube, ich sollte mich beruhigen :-)

Ich fahre bald in den Urlaub, wahrscheinlich werde ich keine ruhige Minute haben.....

Wie Lange werden Sie bei Jugendlichen, also unter 21 gespeichert?

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

in der Regel 3 jahre.

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
hellori
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 0x hilfreich)

Was sind denn eure/Ihre Erfahrungswerte, wie in meinem Fall?
Geht die Tendenz mehr in Richtung §242 oder mehr in §244? Also, laut Erfahrung.

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