Ladendiebstahl nicht geringwertiger Sachen

14. November 2016 Thema abonnieren
 Von 
obreen123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Ladendiebstahl nicht geringwertiger Sachen

Mal angenommen, Person A hat in einem Drogeriemarkt Kosmetikartikel und Bekleidung im Wert von unter 70 Euro gestohlen und bei einem Kaufhaus Bekleidung im Wert von knapp 80 Euro. Die Tat wurde beim Erwischt werden zugegeben, sowie das Diebesgut freiwillig abgegeben.
Die Straftat lautet "Ladendiebstahl nicht geringwertiger Sachen (Paragraph 242 StGB) Versuch: nein

Angenommen es ist Person A's erste Tat und ist vorher noch niemals aufgefallen und hat sich niemals etwas zu Schulden kommen lassen.
Person A ist Student über 21 Jahre alt und bezieht kein Bafög.
Taschengeld bekommt er im Monat nicht mehr als 100 Euro.
Das sind alle finanziellen Mittel, die ihm zur Verfügung stehen.


Meine Fragen:
- Soll er den Äußerungsbogen als Beschuldigter ausfüllen? Oder könnte das gegen ihn verwendet werden?
-Wenn ja, was gilt es auszufüllen, um möglichst glimpflich davonzukommen? (Einstellung gegen Geldauflage, Tat zugeben, äußern?)
- Empfiehlt es sich, sich zu äußern und seine Reue zu zeigen und sich zu entschuldigen?
-Empfiehlt es sich, seine wirtschaftlichen Verhältnisse (100 Euro Taschengeld) anzugeben? Da er kein Bafög bezieht.
- Womit hat Person A zu rechnen?

Vielen Dank!


-- Editier von obreen123 am 14.11.2016 15:46

-- Editier von obreen123 am 14.11.2016 15:48

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9530x hilfreich)

Zitat:
Oder könnte das gegen ihn verwendet werden?


Wie sollte das denn noch signifikant "gegen ihn verwendet werden", wenn man sowiso direkt erwischt wurde und sowiso schon alles zugegeben wurde?!?

Zitat:
Die Tat wurde beim Erwischt werden zugegeben, sowie das Diebesgut freiwillig abgegeben.



Zitat:


-Wenn ja, was gilt es auszufüllen, um möglichst glimpflich davonzukommen? (Einstellung gegen Geldauflage, Tat zugeben, äußern?)


Ja.

Zitat:
Empfiehlt es sich, seine Reue zu zeigen und sich zu entschuldigen?


Ja.


Zitat:

Empfiehlt es sich, seine wirtschaftlichen Verhältnisse (100 Euro Taschengeld) anzugeben? Da er kein Bafög bezieht.


Kann er machen, aber zu hoffen, dass 100,00 EUR Grundlage der Geldstrafenbemessung werden, ist utopisch. Zu den 100,00 EUR wird er noch einige "geldwerten Vorteile" geniessen, die wie Einkommen berücksichtigt werden.


Zitat:
Womit hat Person A zu rechnen?


Mit Glück: Einstellung gegen Auflage

Mit weniger Glück: Geldstrafe um die 15-20 Tagessätze zu 10,00 bis 20,00 EUR, also grob 150,00 EUR bis 400,00 EUR

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