Mit Cannabis erwischt worden

18. November 2004 Thema abonnieren
 Von 
Eyehategod
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Mit Cannabis erwischt worden

Hallo,
ich wurde vor 4 Monaten in Düsseldorf mit einem Kumpel mit ca. 8g Gras erwischt worden, als wir gerade einen Joint drehten. Mein Kumpel hatte ein Tütchen mit ca. 3 g und ich hatte 2 Tütchen à 3g bei mir. Uns wurde das Zeug abgenommen und mussten Angaben zu Personalien etc. machen. Eigentlich sollten wir noch Briefe bekommen, in deren Antwort wir eine Stellungsnahme abgeben könnten. So ein Brief erschien bei mir bisher überhaupt nicht. Mein Freund hingegen erhielt einen Brief von der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren eingestellt sei. Nun habe ich heute eine Vorladung der Polizei erhalten "wegen Verstoß gegen BtMG - allgemeiner Verstoß - mit Cannabis einschließlich Zubereitungen" ..."ist ihre Vernehmung als Beschuldigter erforderlich" .
Ich habe bereits mehrfach gelesen, dass es weniger ratsam ist, zu dieser Vernehmung zu gehen. Nur frage ich mich halt, was jetzt auf mich zu kommt ? An sich hatte ich zwar die doppelte Menge als mein Kumpel dabei, aber im Land NRW fällt das immer noch unter die "geringe Menge" . Kann es sein, dass mir die 2 Tütchen , die ich bei mir hatte, aufgrund der Verdächtigung von Dealerei bzw. Verkauf angehängt werden können??

Vielen Dank und Gruß

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9530x hilfreich)

Evtl. steht bei Dir tatsächlich der Vorwurf des "Handeltreibens mit betäubungsmitteln" im Raum. Aber auch das müßte nachgewiesen werden. Ruhig Blut, nicht zur Aussage, abwarten.

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#2
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1432x hilfreich)

Hallo Bob,

mal ganz allgemein, ich denke, wir sollten uns hier mit konkreten Ratschlägen, wie sich die Beschuldigten genau verhalten sollen, um bei der Polizei usw. günstiger aus den Ermittlungen herauszukommen, etwas zurückhalten.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9530x hilfreich)

Hallo BOBO

Ich sehe nichts verwerfliches daran, jemanden auf sein Aussageverweigerungsrecht hinzuweisen, und auch kundzutun das ich es für besser halte, dieses in diesem oder jenem Fall in Anspruch zu nehmen.

Ich hätte vor "Aussage verweigern" natürl. noch "m.E." setzen können. Es sei mit dieses mal noch verziehen.

Tips dafür, wie eine konkrete Aussage zu gestalten wäre (die nicht = Geständis wäre) um "besser aus den Ermittlungen zu kommen" würde ich auch für bedenklich halten, aber -wie gesagt- keinen Hinweis darauf, daß ich es für besser halte die Aussage zu verweigern.

Aber ich gestehe Dir natürl. zu, daß Du das anders siehst.

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"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"



-- Editiert von !streetworker! am 19.11.2004 00:02:48

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#4
 Von 
frueda30
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Tag. Ich brauche dringend hilfe. Ich bin auslaendische Student in Deutschland. Mein Rucksack wuerde geklaut im Fan-Meile, vor 20 Tage, und jetzt bekomme ich ein Brief von polizei dass in meinem Rucksack Cannabis gefunden wuerde. Im 2 tage soll ich dahin gehen. Das Bloede ist, dass ich keine Anzeige gemacht habe, wegen des Ruecksacks. Was soll ich da sagen?

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