Nötigung durch Anwalt ?

29. Oktober 2002 Thema abonnieren
 Von 
Theodor
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 66x hilfreich)
Nötigung durch Anwalt ?

Bei Familienstreitigkeiten wird ja oft scharf geschossen, vor allem auch durch Anwälte. Wie ist dieses hier :
Ich habe als Vater den Betreuungs-Unterhalt gekürzt (wg. Erwerbsverpflichtung der geschiedenen Mutter und wg. Umgangsvereitelung). Der Mutter steht immer noch gut 600 Euro zur Verfügung, vorher gut 1000 Euro, plus unverändertem Kindesunterhalt.
Der Anwalt meiner geschieden Frau hat jetzt angedroht, mich wegen Verletzung der Unterhaltspflicht § 170 StGB anzuklagen.
Ich glaube nicht, dass ich mich strafbar mache, eher ist das was der Anwalt macht eine Nötigung, oder ?
Vielen Dank für Expertenwissen.
Theodor

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
funtours
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

hast du richtig gemacht...auch ich wurde vom Anwalt meiner Ex wie ein Schwerkrimineller behandelt...eine riesengrosse *******erei, gegen die es Mittel geben müsste sich zu wehren!
Er hat mich beschimpft ich würde Geld verprassen, mir absichtlich keine Arbeit suchen usw...
Davon dass sie im letzten Ehejahr mit mir nebenbei einen Freund hatte und mir die Kinder entzog als sie mit dem neuen auf und davon ist, davon will niemand was wissen...
Armes Deutschland und vor allem arme Männer !!!
Viel Glück!

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#2
 Von 
CCTV
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 19x hilfreich)

seit Ihr hier weitergekommen, evtl. die RAtin wegen Nötigung dranzubekommen?

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#3
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1493x hilfreich)

Er kann Sie nicht anklagen sondern nur anzeigen. Und wenn Sie sich rechtens verhalten haben, kann Ihnen die Anzeige egal sein.
Wenn der Unterhalt tituliert ist, und das ist ja der Regelfall, dürfen Sie ihn nicht eigenmächtig kürzen.
Wenn Sie ihn eigenmächtig kürzen ist der Hinweis, dass eine Anzeige erfolgt, wenn nicht gezahlt wird, keine Nötigung, weil Sie gegen den Unterhaltstitel verstoßen.

Der Beitrag von funtours ist ein Beispiel dafür, dass es sich um ein Laienforum handelt.

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#4
 Von 
CCTV
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 19x hilfreich)

dann stelle ich meine Frage gesondert in einem neuen Beitrag, da sich mein Fall anders darstellt.

Danke

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0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
CCTV
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 19x hilfreich)

dann stelle ich meine Frage gesondert in einem neuen Beitrag, da sich mein Fall anders darstellt.

Danke

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0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1493x hilfreich)

ann stelle ich meine Frage gesondert in einem neuen Beitrag
Das wäre nett. 2 Fälle in einem Thread gibt immer ein ziemliches Durcheinander.

0x Hilfreiche Antwort


#8
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1123x hilfreich)

quote:
Das Ankündigen der Ergreifung von rechtsstaatlichen Mitteln stellt regelmäßig keine Nötigung im Sinne des Strafgesetzbuches dar.


Ja, die Drohung mit einer Anzeige ist nur dann Nötigung, wenn dies zur Durchsetzung verwerflicher Ansprüche geschieht ("wenn du nicht mit mir schläfst, zeige ich den Betrug an, von dem ich weiß, daß du ihn begangen hast").

quote:
Sollte er allerdings tatsächlich gedroht haben, dich persönlich anzuklagen, spricht er ja nicht von einem in diesem Staat vorgesehen Mittel.


Das dürfte er kaum. Abgesehen davon wäre eine "persönliche Anklage", die es ja gar nicht gibt, kein "empfindliches Übel", sondern lediglich Gefasel - so wie "wenn du nicht ..., sage ich Gott, er soll dich nicht in den Himmel lassen".

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