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Polizei beschlagnahmt meine Fussball Tickets - Nötigung?

20.10.2019 Thema abonnieren
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)
Polizei beschlagnahmt meine Fussball Tickets - Nötigung?

Hallo allerseits,

ich habe den Beitrag nochmal neu bearbeitet und die alten Beiträge geschlossen.


Folgendes Problem:

Gestern beim Augsburg - Bayern Spiel soll ich auf den Stadionvorplatz versucht haben Tickets überteuert zu verkaufen, so der Vorwurf!

Angeblich liegt eine schriftliche Zeugenaussage vor.


Mich hat ein "Fan" bei der Security gemeldet und wurde sofort durch die Security abgeführt. Der Security habe ich meinen Perso gegeben, die Tickets wollten die auch. Habe mich geweigert die 2 Tickets rauszugeben.

Dann kam Polizei und drohten mit Polizeilicher Gewalt wenn ich nicht sofort die Tickets rausgebe! Ist das Nötigung?

Anschließend habe ich die Tickets der Polizei übergeben und ich war 1 Stunde in Polizei Gewahrsam. Wurde komplett durchfilzt.
Ergebnis: Nichts gefunden!

Beide Tickets wurden durch die Polizei beschlagnahmt und dem Verein übergeben. Wert der Tickets: 100 Euro

FC Augsburg hat mich mit Foto in die Schwarzmarkt Kartei eingefügt.

Tickets habe ich natürlich nicht zurück bekommen und habe für diesen Tag Stadionverbot kassiert!
Sicherstellungsprotokoll liegt vor.

Was kann ich jetzt tun um mein Geld zurück zu bekommen?

Ich fühle mich betrogen nachdem ich das gelesen habe:

https://www.lhr-law.de/magazin/sportrecht/schwarzmarkt-rechtliche-konsequenzen-beim-weiterverkauf-von-eintrittskarten





PS: Der Stadionvorplatz gehört zur Stadt Augsburg (also gleichbedeutend wie mit der Innenstadt), die Fussball Arena selbst gehört dem Verein.

PPS: Ich habe mich stets freundlich und sachlich verhalten! Zu keinem Zeitpunkt ging eine Bedrohung meinerseits aus.


-- Editiert von Moderator am 20.10.2019 16:22

-- Thema wurde verschoben am 20.10.2019 16:22

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24 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Habe mich geweigert die 2 Tickets rauszugeben.

Warum eigentlich geweigert? Hast du gewusst, was kommt?

Wollte nicht riskieren das die einfach auf Verdacht meine Tickets sperren. Und der FC Augsburg ist dafür bekannt Tickets zu sperren.



Dann kam Polizei und drohten mit Polizeilicher Gewalt wenn ich nicht sofort die Tickets rausgebe!

Wie denn? Was haben sie gesagt/gemacht

Die haben gesagt, wir haben jetzt genug mit Ihnen diskutiert. Sie rücken jetzt die Tickets raus oder wir müssen Gewalt anwenden und Sie mit Handschellen abführen.

Ich bin trotzdem cool geblieben und habe die Karten der Polizei gegeben

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#2
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Und die Polizei hat mich auch sofort überall abgetastet. Wie gesagt haben nichts gefunden.


Dann habe ich mit der Polizei 15 Minuten diskutiert und musste die Tickets rausrücken.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(73443 Beiträge, 32757x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
soll ich auf den Stadionvorplatz versucht haben Tickets überteuert zu verkaufen

Und der Vorwurf ist korrekt?



Zitat (von Toronto90):
Polizei beschlagnahmt meine Fussball Tickets, ist das legal?

Haben die beamten eine Rechtsgrundlage angegeben für die Beschlagnahme?

Ansosnten wird man wohl Aktenenisicht beantragen müssen, um nach zu lesen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Toronto90):
soll ich auf den Stadionvorplatz versucht haben Tickets überteuert zu verkaufen

Und der Vorwurf ist korrekt?


Aussage gegen Aussage. 2 Tickets habe ich insgesamt gehabt.
Ich habe damit argumentiert das er sich beim Kaufpreis verhört hat.

Alternativ könnte ich sagen ich habe mich versehentlich beim Kaufpreis versprochen.



Zitat (von Toronto90):
Polizei beschlagnahmt meine Fussball Tickets, ist das legal?

Haben die beamten eine Rechtsgrundlage angegeben für die Beschlagnahme?

Die haben nur gesagt Sie geben uns jetzt die 2 Tickets und dann sehen wir weiter. (Ziemlich schwammige Aussage von dem Polizist).

Einen Straftatbestand konnten Sie mir nicht sagen.

Die Polizei hat nach dem ich wieder entlassen wurde zu mir gesagt: Das ist lediglich zivilrechtlich relevant!



Ansosnten wird man wohl Aktenenisicht beantragen müssen, um nach zu lesen.







-- Editiert von Toronto90 am 20.10.2019 13:23

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(73443 Beiträge, 32757x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
Aussage gegen Aussage.

Gibt es nicht, ist nur ein Märchen.


Es gibt mehrere Aussagen, das Gericht würde dann die jeweiligen Glaubwürdigkeiten beurteilen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#6
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)
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#7
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich frage mich auch ob Nötigung durch die Polizei hier im Raum steht.

Die Polizei hat auch gesagt, nachdem alles geklärt war, das ist nur zivilrechtlich relevant.

Wo ich 15 Minuten mit der Polizei diskutiert habe (wo die Tickets noch in meiner Tasche waren) habe ich oft genug erwähnt das hier nur ein zivilrechtliches Vergehen vorliegt.
Also hatte ich Recht.

Trotzdem wurde ich in Gewahrsam genommen.

-- Editiert von Toronto90 am 20.10.2019 14:22

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#8
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Inwieweit macht es denn Sinn Anzeige gegen diese Polizisten wegen Nötigung zu erstatten? Und wenn ich zum Polizeirevier fahre kann ich vermutlich keine Rechtshilfe erwarten(in Hinsicht auf die beschlagnahmten Karten, die 100 Euro hätte ich gerne zurück).

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#9
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(27101 Beiträge, 7843x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
Inwieweit macht es denn Sinn Anzeige gegen diese Polizisten wegen Nötigung zu erstatten?

Wohl wenig... da vermutlich niemand außer Dir irgendwas von "Androhung unmittelbaren Zwangs" gehört haben wird :devil: Retourkutsche wäre wohl eine Anzeige gegen Dich wegen falscher Verdächtigung.

Eine Straftat Deinerseits liegt in der Tat nicht vor.

Allerdings kann die Poiizei auch zum "Schutz privater Rechte" tätig werden. Das wäre dann nicht StPO sondern BayPAG. Aber auch die Sicherstellungsvoraussetzungen nach BayPAG liegen hier eigentl. nicht vor. Wobei in Bayern weiß man das ja nie so genau...

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#10
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(535 Beiträge, 117x hilfreich)

In solchen Fällen wäre es interessant die Argumente der Polizei zu hören. Da könnte es sich dann ganz anders anhören.
Der FCA hat doch vor einigen Tagen etwas über den Verkauf von überteuerten Tickets auf der Vereinsseite geschrieben. Und gegen den Schwarzmarkt geht der Verein konsequent vor.

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#11
 Von 
ChrisC
Status:
Beginner
(134 Beiträge, 78x hilfreich)

Der von dir gesetzte Link behandelt die zivilrechtliche Seite des Sachverhalts. Wer aber Tickets zu einem höheren Preis verkauft als er sie gekauft hat der will Gewinn machen. Wer Gewinn machen will handelt gewerblich und damit greifen die Bestimmungen der Gewerbeordnung. Wer in der Öffentlichkeit Sachen verkaufen will braucht nach der Gewerbeordnung z.B. eine Reisegewerbekarte.

Der Polizei liegt eine Aussage vor, dass du die Karten zu einem überhöhten Preis verkaufen wolltest. Damit besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen die Gewerbeordnung und die Polizei hat die erforderlichen Befugnisse um so einen Verstoß zu verfolgen.

Im Übrigen hat die Polizei viel Geduld bewiesen als sie 15 Minuten mit dir diskutiert hat bevor sie dir die Durchsetzung ihrer Maßnahmen mit Zwang angedroht hat.

Hast dir einen schlechten Tag für die Sache ausgesucht, da der FCA an dem Tag eine Aktion gegen den Ticketschwarzmarkt laufen hatte.

Siehe hier: https://fcaugsburg.de/wns/fca-zeigt-ticket-schwarzmarkt-die-rote-karte-2/

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#12
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke schon mal für eure Antworten. Dann werde ich das mit der Anzeige besser sein lassen.

Wäre noch interessant zu wissen, wie hoch die Chancen stehen, dass ich die 100 Euro zurück bekomme? Soll ich mal morgen den Verein kontaktieren oder abwarten bis ich Post von denen bekomme?

-- Editiert von Toronto90 am 20.10.2019 19:18

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#13
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(535 Beiträge, 117x hilfreich)

Wieso das Geld zurückbekommen? Das Spiel war gestern und ist somit erledigt.

Und wer Karten teurer verlaufen will, muss das Risiko erwischt zu werden einkalkulieren.

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#14
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(27101 Beiträge, 7843x hilfreich)

Zitat:
Wer Gewinn machen will handelt gewerblich

Das ist nicht richtig. Ein Gewerbe muss "auf gewisse Dauer angelegt" sein. Ein einmaliger Verkauf ist kein "Gewerbetreiben". Wenn ich die Uhr, die mir Onkel Otto vor 30 Jahren für den Zwanni überlassen hat, heute für 400 verkaufen kann und will, betreibe ich kein Gewerbe. Wenn ich die beim Preisausschreiben gewonnene Waschmaschine per Kleinanzeige verkaufe auch nicht ...

Zitat:
Auf Dauer angelegt

Die Tätigkeit, der im Rahmen des Gewerbebetriebs nachgegangen wird, muss von einer Planmäßigkeit und gewissen Dauerhaftigkeit gekennzeichnet sein. Dies bedeutet, dass bloß gelegentliche oder gar einmalige Tätigkeiten nicht vom Gewerbebegriff erfasst werden. Die zeitliche Komponente der Dauerhaftigkeit meint, dass der Gewerbetreibende mit einer entsprechenden Absicht wiederholt und mit Regelmäßigkeit Geschäfte tätigt.

Regelmäßig bedeutet nicht notwendigerweise täglich, wöchentlich oder monatlich, sondern kann sich auch auf saisonbedingte Tätigkeiten beziehen, etwa der Betrieb eines Eiscafés im Sommer oder eines Lebkuchengeschäfts im Winter.


Quelle: https://www.juraforum.de/lexikon/gewerbe



Zitat:
Wer in der Öffentlichkeit Sachen verkaufen will braucht nach der Gewerbeordnung z.B. eine Reisegewerbekarte.


Ja, wenn er denn ein Gewerbe betreibt.

Zitat:
Der Polizei liegt eine Aussage vor, dass du die Karten zu einem überhöhten Preis verkaufen wolltest. Damit besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen die Gewerbeordnung


Was ja selbst die Polizei offenbar nicht so sieht:

Zitat:
Die Polizei hat auch gesagt, nachdem alles geklärt war, das ist nur zivilrechtlich relevant.


Eine Argumentation der Polizei in Richtung GewO wäre auch allenfalls eine "Hilfskrücke" um die Sache irgendwie zu rechtfertigen, wenn nicht die Zeugenaussage beinhaltet, dass der Verkäufer dort ständig oder zumindest schon mehrmals beim Verkauf beobachtet wurde.

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#15
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(27101 Beiträge, 7843x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
Wäre noch interessant zu wissen, wie hoch die Chancen stehen, dass ich die 100 Euro zurück bekomme?

Ohne gegen das Land Bayern zu klagen: 0,00
Und auch mit Klage realistisch betrachtet sehr schlecht.

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#16
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Kleine Info am Rande: Habe kein Gewerbe angemeldet.

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#17
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(27101 Beiträge, 7843x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
Kleine Info am Rande: Habe kein Gewerbe angemeldet.

Müsstest Du auch nur, wenn Du "auf gewisse Dauer angelegt" Dinge verkaufst.

Bei Fußballtickets würde das die DFL oder der DFB (oder wer immer da zuständig ist) aber auch schnell unterbinden, wenn der Preis höher ist als der originale.

-- Editiert von !!Streetworker!! am 20.10.2019 19:47

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#18
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Nehmen wir mal an ich verkaufe 2 Tickets über eBay zu einen überhöhten Preis verkauft, dann kann die Polizei nichts machen? Also wenn man pro Jahr nur 2 Tickets über eBay verkauft. Als Privatverkauf.


Übrigens: Ich bin an keine AGBs der 2 Tickets gebunden da die Tickets an der Abendkasse gekauft wurden und nicht über den Internet Shop.


-- Editiert von Toronto90 am 20.10.2019 19:47

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#19
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(27101 Beiträge, 7843x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
Nehmen wir mal an ich hätte diese 2 Tickets über eBay zu einen überhöhten Preis verkauft, dann kann die Polizei nichts machen? Also wenn man pro Jahr nur 2 Tickets über eBay verkauft. Als Privatverkauf.

Auch das (1 mal pro Jahr) dürfte m.E. für einen GewO-Verstoß noch nicht ausreichen.

Die zivilrechtliche Seite kann aber sehr viel unangenehmer und teurer werden, wenn ein Verein darauf aufmerksam wird. Soweit ich weiß haben alle Vereine mind. der 1. und 2. Liga eine Weiterverkaufsklausel (also Verbot) in ihren AGB, erst recht zu einem höheren als dem Originalpreis. Das heißt sie können Dich "strafbewehrt" anwaltlich abmahnen lassen. Die Anwaltskosten zahlst dann Du. Wirst Du dann trotz gültiger Abmahnung noch mal erwischt, wird es richtig teuer (meist 5stellig)

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#20
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Zitat (von Toronto90):
Nehmen wir mal an ich hätte diese 2 Tickets über eBay zu einen überhöhten Preis verkauft, dann kann die Polizei nichts machen? Also wenn man pro Jahr nur 2 Tickets über eBay verkauft. Als Privatverkauf.

Auch das (1 mal pro Jahr) dürfte m.E. für einen GewO-Verstoß noch nicht ausreichen.

Die zivilrechtliche Seite kann aber sehr viel unangenehmer und teurer werden, wenn ein Verein darauf aufmerksam wird. Soweit ich weiß haben alle Vereine mind. der 1. und 2. Liga eine Weiterverkaufsklausel (also Verbot) in ihren AGB, erst recht zu einem höheren als dem Originalpreis. Das heißt sie können Dich "strafbewehrt" anwaltlich abmahnen lassen. Die Anwaltskosten zahlst dann Du. Wirst Du dann trotz gültiger Abmahnung noch mal erwischt, wird es richtig teuer (meist 5stellig)

Ok perfekt Danke für die Infos.
Zum Glück bin ich bei den 2 Tickets an keine AGBs gebunden.

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#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(73443 Beiträge, 32757x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
Zum Glück bin ich bei den 2 Tickets an keine AGBs gebunden.

Zum einen ist die Abnahnung nicht davon abhängig ob man an AGB gebunden wäre.
Zum anderen könnte man sich da wohl täuschen, auch an der Abendkasse können AGB in die Verträge mit einbezogen werden.



Zitat (von Toronto90):
Soll ich mal morgen den Verein kontaktieren

Wie will man denn da argumentieren? "Tach, ich bin Schwarzmarkhändler und wurd hopsgenommen. Wann überweisen sie mir die 100 EUR, konnte die Karten ja nicht weiterverkaufen"
Mal ernsthaft, der Verein wird da 0,0 EUR zahlen müssen, dass ist alleine Dein unternehmerisches Risiko.



Zitat (von !!Streetworker!! ):
Und auch mit Klage realistisch betrachtet sehr schlecht.

Sehe ich auch so, die Zeitverzögerung bei der Aufklärung war ja nicht durch die Polizei verursacht.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#22
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

So ich bedanke mich nochmals für eure Hilfe.

Wenn es Neuigkeiten gibt, dann schreibe ich hier die Infos rein.

Schönen Abend euch noch!

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#23
 Von 
Toronto90
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)


Zitat (von Toronto90):
Soll ich mal morgen den Verein kontaktieren

Wie will man denn da argumentieren? "Tach, ich bin Schwarzmarkhändler und wurd hopsgenommen. Wann überweisen sie mir die 100 EUR, konnte die Karten ja nicht weiterverkaufen"
Mal ernsthaft, der Verein wird da 0,0 EUR zahlen müssen, dass ist alleine Dein unternehmerisches Risiko.


Naja nur weil einer behauptet ich verkaufe die Tickets teurer weiter zählt das aber nicht als Beweis.

Außer dieser Aussage haben die eh nichts in der Hand.

Und ich behaupte der Zeuge hat sich verhört.

Ist ein schwieriges Thema, i know.
Könnten da noch Stunden diskutieren. :-)

So jetzt packe ich es aber wirklich.

Gute Nacht euch.





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#24
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(73443 Beiträge, 32757x hilfreich)

Zitat (von Toronto90):
Naja nur weil einer behauptet ich verkaufe die Tickets teurer weiter zählt das aber nicht als Beweis.

Irrtum, Aussagen von Zeugen gelten vor den Gerichten durchaus als Beweis...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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