Polizei hat falsche Daten zum Besitz von Btmg angegeben

2. Juni 2023 Thema abonnieren
 Von 
go635492-93
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Polizei hat falsche Daten zum Besitz von Btmg angegeben

Guten tag,

Ich war gestern bei meiner vorladung wegen einem btmg verstoß im Zusammenhang mit cannabis. Mir wurde nachts das cannabis konfiziert und ich musste zum Revier bzgl. Blutabnahme.

In dee heutigen vorladung habe ich erfahren, dass die Polizei behauptet, dass man bei mir 18(!) Gramm (Netto) cannabis gefunden wurde. Das ist völliger Schwachsinn.
Ich weiß, dass es maximal drei gramm gewesen sein können. Ich bin schockiert, was mir die Polizei andrehen will. Zwischen 3 und 18 gram sind Welten.

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6220 Beiträge, 1491x hilfreich)

Zitat (von go635492-93):
Ich weiß, dass es maximal drei gramm gewesen sein können. Ich bin schockiert, was mir die Polizei andrehen will. Zwischen 3 und 18 gram sind Welten.

Dann hat entweder die Polizei falsch gewogen oder der Betreffende irrt sich.
Da das Cannabis asserviert worden ist, kann man es ja nachwiegen.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#2
 Von 
go635492-93
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Dann hat entweder die Polizei falsch gewogen



Kann ich den Polizisten diesbezüglich anzeigen, da dass extrem ist.

Und wer prüft die Menge nachträglich, erneut die Polizei? Ich habe kein Vertrauen mehr für die Polizei

-- Editiert von User am 2. Juni 2023 10:09

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38183 Beiträge, 13944x hilfreich)

Mein Gott, es kann auch ein einfacher Tippfehler sein. Wo immer gearbeitet wird, kann so etwas passieren. Wie wärs mal mit ner einfachen Anfrage?

wirdwerden

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#4
 Von 
go635492-93
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Wo immer gearbeitet wird, kann so etwas passieren. Wie wärs mal mit ner einfachen Anfrage


Bei der Polizei hat mir niemand geglaubt. Alle Polizisten verteidigen ihre Kollegen, als wären sie vor Ort gewesen.

Kann man eine Anfrage ohne Anwalt stellen, andernfalls muss ich den Fehler des Polizisten mit 500 Euro bezahlen

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#5
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6935 Beiträge, 1461x hilfreich)

Zitat (von go635492-93):
Kann man eine Anfrage ohne Anwalt stellen, andernfalls muss ich den Fehler des Polizisten mit 500 Euro bezahlen


Kann man, kann man nicht. Mit Anwalt hat man aber viel viel viel mehr Chancen dass die Anfrage auch bearbeitet wird.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#6
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(887 Beiträge, 157x hilfreich)

Also bei einer Verkehrskontrolle? Hat man im Auto eventuell doch noch mehr gefunden? Bzw. hat man behauptet "das gehört mir nicht" und diese Menge schon gedanklich abgezogen?

Gab es Mitfahrer? Von wie vielen Personen wurde die Kontrolle durchgeführt?

Zitat (von go635492-93):
Bei der Polizei hat mir niemand geglaubt. Alle Polizisten verteidigen ihre Kollegen, als wären sie vor Ort gewesen.

Naja, ist ja auch schwer zu glauben, irgendwo müssen die zusätzlichen 15 Gramm ja herkommen.

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#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38183 Beiträge, 13944x hilfreich)

Carsten, wenn sie denn da sind. Ich erinnere mich an einen Fall, in welchem einfach ein Komma verrutscht war.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118676 Beiträge, 39615x hilfreich)

Zitat (von go635492-93):
Kann ich den Polizisten diesbezüglich anzeigen, da dass extrem ist.

Klar kann man.
Um mal zu visualisieren, wie solche Anzeigen wirken




Zitat (von go635492-93):
Kann man eine Anfrage ohne Anwalt stellen,

Können kann man vieles, in Abhängigkeit der persönlichen Talente und des finanziellen Spielraumes.
Allerdings dürfte wegen dem hier
Zitat (von go635492-93):
Bei der Polizei hat mir niemand geglaubt.

diese Anfrage die gleiche Relevanz haben wie die Anzeige ...

Der Anwalt weis auch, wie man bei Ignoranz solcher Anzeigen zielführend vorgeht.



Zitat (von go635492-93):
andernfalls muss ich den Fehler des Polizisten mit 500 Euro bezahlen

Keine Ahnung woher der Optimismus kommt, das 15 Gramm mehr nur 500 EUR kosten würden ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#9
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(887 Beiträge, 157x hilfreich)

Die Vorladung war angeblich gestern, da hätte sich das Ganze dann allerdings aufklären müssen. Laut Eingangspost gab es jetzt (also heute) nochmals eine Vorladung, zudem angeblich eine Art "Angebot" von über 500 Euro.
Wo kam dieser Betrag bzw. dieses Angebot her, stand das auch in der Vorladung?

Insgesamt ist das Ganze sehr...naja...merkwürdig.

Zur konkreten Auffindesituation liest man komischerweise überhaupt nichts, wobei dies ja gerade das Interessante wäre.

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6220 Beiträge, 1491x hilfreich)

Zitat (von go635492-93):
Kann ich den Polizisten diesbezüglich anzeigen, da dass extrem ist.

Wenn der betreffende Beamte das absichtlich falsch gewogen hätte, hätte er sich strafbar gemacht.
Das ist aber extremst unwahrscheinlich - weil es ja jederzeit auffliegen kann.

Zitat:
Und wer prüft die Menge nachträglich, erneut die Polizei?

Ja. Wer sollte es auch sonst prüfen? Es ist allerdings unwahrscheinlich, daß es genau derselbe Beamte macht, der es beim ersten Mal gewogen hat.

Die statistische Wahrscheinlichkeit, daß der Beschuldigte - aus verständlichem Eigeninteresse oder aus Ahnungslosigkeit - etwas falsches behauptet, ist um ein vielfaches größer als die Wahrscheinlichkeit, daß man sich bei der Ermittlungsbehörde verwogen hat, zumal solche Wiegungen m.W. nicht von einem Polizeibeamten allein gemacht werden.
Und noch unwahrscheinlicher ist eine große Verschwörung bei der Polizei.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#11
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16338 Beiträge, 9244x hilfreich)

Die wahrscheinlichste Lösung ist, dass die Polizei sämtliches Verpackungsmaterial mitgewogen hat.
Das ist in meinem Bundesland nicht unüblich. Eine genaue Wiegung erfolgt oft erst, wenn es ein Strafbefehl oder eine Anklage geben soll. D.h. bei Fällen, die sowieso eingestellt werden, spart man sich die Arbeit.

Aber ich frage mich, wo die 500€ herkommen.
Die Tatsache, dass Blut abgezapft wurde, spricht dafür, dass der Fragesteller fahrend im Straßenverkehr angetroffen wurde.
500€ sind das Regelbußgeld für Fahren unter THC-Einfluss. Dafür kommt es aber auf den THC-Wert im Blut an, nicht auf das Gewicht des Cannabis, das man dabei hatte.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

1x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32729 Beiträge, 17219x hilfreich)

500 Euro sind die Kosten, die der TE seiner Schätzung nach für einen Anwalt zahlen müsste - keine Geldstrafe oder Bußgeld...

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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