Hallo zusammen, vielleicht kann mir hier jemand helfen. Am gestrigen Tag war die Polizei mit einem Beschluss bei mir (ich bin 27 Jahre alt und Berufstätig mit einem Gehalt in Höhe von 3200€ Brutto), da ich eine Anzeige wegen schweren Betruges in 5 Vergehen mit einem Gesamtschaden in Höhe von 11.500€ habe. Vorgeworfen wird mir das ich August letzten Jahres 5 O2 Handy Verträge über denn Namen meiner Ex Freundin (ohne ihrer Zustimmung) abgeschlossen habe und diese Geräte anschließend verkauft habe. Da ihre Aussage mit meiner Aussage nicht ganz übereinstimmt. Es ist korrekt das ich die Geräte/Verträge bestellt hatte, allerdings nach meiner Aussage mit ihrer Zustimmung mit der Voraussetzung das ich ihr die Raten monatlich pünktlich gebe, was wir mündlich vereinbart hatten. Der Grund weshalb ich die Geräte über ihren Namen und nicht über meinen Namen bestellt hatte, war weil es bei mir abgelehnt wurde (negative Schufa).
Da ich leider bereits zweifach vorbestraft bin wegen Warenkreditbetruges (2020 Strafbefehl zu 40 Tagessätzen mit je 40€ und März letzten Jahres eine Verhandlung mit ebenfalls einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen zu je 40€), würde ich gerne fragen ob mir jemand sagen kann ob mich eher eine erneute Geldstrafe, Freiheitsstrafe auf Bewährung oder wirklich direkt Gefängnis erwarten könnte?
Schwerer Betrug und zudem Vorbestraft welches Strafmaß?
19. Juli 2024
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Frage vom 19. Juli 2024 | 18:59
Von
Status: Frischling (4 Beiträge, 0x hilfreich)
Schwerer Betrug und zudem Vorbestraft welches Strafmaß?
#1
Antwort vom 19. Juli 2024 | 19:03
Von
Status: Unbeschreiblich (128653 Beiträge, 41089x hilfreich)
^Zitat :ob mir jemand sagen kann ob mich eher eine erneute Geldstrafe, Freiheitsstrafe auf Bewährung oder wirklich direkt Gefängnis erwarten könnte?
Aufgrund der unbekannten Faktoren / Unwägbarkeiten ist das in Ermangelung hellseherischer Fähigkeiten nicht seriös zu beantworten.
Zitat :und diese Geräte anschließend verkauft habe
Und?
Zitat :allerdings nach meiner Aussage mit ihrer Zustimmung
Beweisbar wie konkret?
Zitat :mit der Voraussetzung das ich ihr die Raten monatlich pünktlich gebe
Und?
#2
Antwort vom 19. Juli 2024 | 19:21
Von
Status: Unbeschreiblich (34263 Beiträge, 17735x hilfreich)
ob mich eher eine erneute Geldstrafe, Freiheitsstrafe auf Bewährung oder wirklich direkt Gefängnis erwarten könnte? Geldstrafen sind bei schwerem Betrug gar nicht vorgesehen. Mein Tipp: Ein bis zwei Jahre Freiheitsstrafe, möglicherweise trotz der Vorstrafen zur Bewährung ausgesetzt.
-- Editiert von User am 19. Juli 2024 19:21
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#3
Antwort vom 19. Juli 2024 | 19:37
Von
Status: Schüler (217 Beiträge, 38x hilfreich)
Warum macht man sowas ........... menno
#4
Antwort vom 23. Juli 2024 | 09:19
Von
Status: Unbeschreiblich (49851 Beiträge, 17473x hilfreich)
Zitat :allerdings nach meiner Aussage mit ihrer Zustimmung mit der Voraussetzung das ich ihr die Raten monatlich pünktlich gebe, was wir mündlich vereinbart hatten.
Dann könnte für Deine Freundin noch Beihilfe zum schweren Betrug im Raum stehen.
#5
Antwort vom 23. Juli 2024 | 11:01
Von
Status: Unbeschreiblich (41800 Beiträge, 14613x hilfreich)
.... oder auch Mittäterschaft. Eben Arbeitsteilung.
wirdwerden
#6
Antwort vom 29. Juli 2024 | 12:26
Von
Status: Lehrling (1781 Beiträge, 699x hilfreich)
Die Gründe dafür kennst Du vermutlich selbst, und sie werden Dir nicht gefallen.Zitat:Da ihre Aussage mit meiner Aussage nicht ganz übereinstimmt.
Finde den Fehler:
undZitat:das ich ihr die Raten monatlich pünktlich gebe, was wir mündlich vereinbart hatten
Zitat:weil es bei mir abgelehnt wurde (negative Schufa).
Das klingt ja schon im Vorfeld so, dass Du wusstest/ahntest, die Raten nicht bezahlen zu können.
Nachtigall, ich hör Dir trappsen!Zitat:bereits zweifach vorbestraft bin wegen Warenkreditbetruges
Mir stellt sich hier eine ganz einfache Frage: Die Geräte scheinen ja alle angekommen zu sein. In den Paketen liegt meist auch Material bei, wie die Raten oder was auch immer zu begleichen sind. Wieso hast Du nicht einfach die Raten bezahlt? Oder lag es vielleicht daran, dass am Ende doch kein Geld da war und deswegen
worden sind? - Anders formuliert: Wenn man angeblich Geld hatte, um die Geräte zu finanzieren, wieso holt man sich so viele Geräte und verkauft diese dann? - Die Antwort: Um Geld zu bekommen, wäre hier sehr ungünstig. Folglich, und so wird vermutlich auch vor Gericht argumentiert, war nie das Geld da, um die Geräte zu bezahlen, das wusstet ihr/du im Vorfeld und das nennt sich halt Betrug und zwar in mehreren schweren Fällen.Zitat:diese Geräte anschließend verkauft
-- Editiert von User am 29. Juli 2024 12:27
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