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Strafbefehl wegen Diebstahl und Körperverletzung

 Von 
bluenight
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Strafbefehl wegen Diebstahl und Körperverletzung

Ich bitte um Rat bei folgendem Problem:
Ich wurde in einem Elektrikergeschäft von den Inhabern angegriffen und 15-20 Minuten dort festgehalten. Ich wollte meine Rechnung anbezahlen, aber dafür eine Quittung erhalten.
Ich habe Anzeige (gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung) gegen das Ehepaar gestellt, die aber eingestellt wurde. Dagegen wurde von dem Ehepaar Anzeige (Diebstahl und Körperverletzung) gegen mich gestellt, die nicht eingestellt wurde. Jetzt warte ich auf einen Strafbefehl für eine Sache, die ich nicht getan habe. Man wirft mir vor, ich wollte mit Geld und Quittung den Laden verlassen, was nicht stimmt. Und es kann sein, - je nach Höhe des Strafbefehls - daß ich dann vorbestraft bin dafür, daß ich meine Rechnung anbezahlen wollte.
Meine Fragen:
Habe ich eine Chance, mich zu wehren (ich habe keine Zeugen)?
Soll ich mit dieser Geschichte an die Presse gehen?
Wo kann ich Rat und Hilfe in dieser Sache bekommen?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Anzeige Freiheitsberaubung K&#246rperverletzung Körperverletzung


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9879 Beiträge, 1397x hilfreich)

Guten Tag,

gegen den Strafbefehl haben Sie das Rechtsmittel des Widerspruchs. Wenden Sie sich in einem Erstberatungsgespräch an einen Anwalt Ihrer Wahl.


Mit freundlichen Grüßen,

- J. Roenner -


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#2
 Von 
Bewährungshelfer
Status:
Lehrling
(1938 Beiträge, 350x hilfreich)

Joh, ohne Rechtsanwalt wohl kaum eine Chance...

-----------------
"Gruß
Jens Wilke
Bewährungshelfer"

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#3
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8311 Beiträge, 1451x hilfreich)

Vorbestraft sind Sie, wenn der Strafbefehl über 90 Tagessätze hat. Gegen den können sie Einspruch einlegen. Dann gibts eine Hauptverhandlung, in der alles möglich ist, es kann also auch mehr werden.
Presse ist immer eine tolle Drohung. Sie machen sich keine Vorstellung, wie egal dem Staatsanwalt das wäre und wie viele derartige Eingaben die Zeitungen bekommen. Kramen Sie mal in der Erinnerung, wann Sie das letzte Mal so etwas in er Zeitung gelesen haben. Im Zweifel noch nie.

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#4
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8311 Beiträge, 1451x hilfreich)

Vorbestraft sind Sie, wenn der Strafbefehl über 90 Tagessätze hat. Gegen den können sie Einspruch einlegen. Dann gibts eine Hauptverhandlung, in der alles möglich ist, es kann also auch mehr werden.
Presse ist immer eine tolle Drohung. Sie machen sich keine Vorstellung, wie egal dem Staatsanwalt das wäre und wie viele derartige Eingaben die Zeitungen bekommen. Kramen Sie mal in der Erinnerung, wann Sie das letzte Mal so etwas in er Zeitung gelesen haben. Im Zweifel noch nie.

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