Strafermittlung gegen mich wegen Brand in der Küche wegen angeblicher Fahrlässigkeit

25. September 2023 Thema abonnieren
 Von 
sandflow
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Strafermittlung gegen mich wegen Brand in der Küche wegen angeblicher Fahrlässigkeit

Mein Anwalt sagte mir, daß nur der Vermieter Einsicht in diese Akte habe. Er allerdings nicht. Er würde die Einsicht erst bekommen, wenn Der Vorgang abgeschlossen sei. Ich wundere mich nun wirklich, wie er mich verteidigen wollte, wenn er nicht mal vorher Akteneinsicht bekommt.
Mittlerweile ist die Ermittlung eingestellt worden. Und er hat mir nie zugesandt, was er geschrieben hat zu meiner Verteidigung.
Kann mir jemand bitte dazu Auskunft geben? Vielen Dank im voraus

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38124 Beiträge, 13926x hilfreich)

Na ja, der Vermieter bekommt auch nicht ohne weiteres Akteneinsicht, wohl aber seine Versicherung. Ob ein Rechtsanwalt vor Abschluss der Ermittlungen Akteneinsicht bekommt, das entscheidet die Staatsanwaltschaft individuell. Einerseits soll das Ermittlungsergebnis nicht gefährdet werden, andererseits soll der Beschuldigte sich auch verteidigen können.

Es kann natürlich sein, dass die Staatsanwaltschaft ganz ohne Einschreiten des Anwalts eben das Verfahren eingestellt hat. Wenn das Verfahren abgeschlossen ist, dann kannst Du auch nach Antrag in den Räumen der Staatsanwaltschaft (Geschäftsstelle) selbst direkt Einsicht nehmen.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
DeusExMachina
Status:
Lehrling
(1350 Beiträge, 269x hilfreich)

Zitat (von sandflow):
Und er hat mir nie zugesandt, was er geschrieben hat zu meiner Verteidigung.
Das wiederum könnte damit erklärbar sein, dass bislang "nichts zur Verteidigung" geschrieben wurde. Denn üblicherweise wird so etwas zunächst einmal (so zumindest meine Erwartungshaltung) mit dem Mandanten durchgesprochen.

Zitat (von sandflow):
Er würde die Einsicht erst bekommen, wenn Der Vorgang abgeschlossen sei.
Gemeint ist damit der Abschluss der Ermittlungen (nicht des Verfahrens).

Signatur:

Wahrheit ist Verhandlungssache.

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#3
 Von 
sandflow
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

[b][/b]Denn üblicherweise wird so etwas zunächst einmal (so zumindest meine Erwartungshaltung) mit dem Mandanten durchgesprochen.

Leider war das hier nicht der Fall!

-- Editiert von User am 30. September 2023 12:51

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38124 Beiträge, 13926x hilfreich)

Was sollte durchgesprochen werden, wenn es keine Veränderung gab und nichts durchzusprechen war?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
DeusExMachina
Status:
Lehrling
(1350 Beiträge, 269x hilfreich)

Zitat (von sandflow):
Leider war das hier nicht der Fall!
Da hat die Vorrednerin schon recht. Man sollte meinen Kommentar bitte so verstehen, dass der Umstand, dass mit dem Mandanten "nichts zu dessen Verteidigung" durchgesprochen wurde (Verteidigungsschrift u.a.) als positives Indiz dafür zu werten ist, dass es - mangels Akteneinsicht vor Einstellung - auch zu keinem Vortrag mehr gekommen ist (der einem hätte vorgelegt werden sollen). Bitte nicht andersherum verstehen i.S.V. der Verteidiger hätte einem etwas vorenthalten, denn nach den bisherigen Schilderungen gab es hier wohl zunächst nichts weiter zu tun.

Signatur:

Wahrheit ist Verhandlungssache.

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