Hilfe & Kontakt
Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
578.053
Registrierte
Nutzer
businessandmore.de Anwalt? Hier lang

Tochter eröffnet Kundenkonten und bestellt Waren auf meinen Namen

 Von 
Mieze8
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Tochter eröffnet Kundenkonten und bestellt Waren auf meinen Namen

Ein herzliches Hallo in die Runde,
ich habe folgendes Problem, dass ich in dieser Art (leider?) noch nicht in den Beiträgen gefunden habe. Meine Tochter ist knapp 17 Jahre alt und wohnt mit mir in derselben Wohnung. Neben vielen anderen Sachen, bestellt sie einiger Zeit Waren auf meinen Namen. Sie benutzt nicht etwa Kundenkonten von mir, sondern eröffnet auf meinen Namen mit einer ihrer Mailadressen Konten bei diversen Onlineanbietern. Es ist offensichtlich auch egal, wenn ich bereits dort ein Konto habe, es funktioniert. Die Waren lässt sie sich per Rechnung an unsere Adresse liefern und da sie immer früher zu Hause ist, nimmt sie diese dann auch in Empfang, versteckt und verkauft sie dann wohl weiter, ohne die Rechnungen zu bezahlen - das könnte sie gar nicht, es handelt sich dann schon um 3-stellige Summen Dasselbe passiert dann natürlich auch mit den nach und nach eintrudelnden Mahnungen, so dass ich gar keine Möglichkeit habe zu reagieren. Hätte ich nicht zweimal bereits durch Zufall Waren gefunden bzw. Rechnungen, wüsste ich von nichts.

Dass das eine menschliche Tragödie ist, die ich neben einigen anderen Sachen seit Jahren versuche, in den Griff zu bekommen, ist klar. Aber im Moment interessiert mich das rechtliche Problem - was kann ich tun? Ich habe mich bereits beim Schufa-Update registriert, Kann man seine Lieferadresse bei den Zulieferern sperren lassen? Ich kann doch nicht alle Onlineanbieter kontaktieren.. ?! Für Anregungen und Ideen wäre ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße
Mieze8

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Problem gar Strafanzeige Tochter


15 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hamburger-1910
Status:
Bachelor
(3144 Beiträge, 3378x hilfreich)

Ich sehe nur 2 Möglichkeiten:

1) Ihre Tochter beendet diese Bestellungen sofort und offenbart alle bisherigen Bestellungen

oder

2) Strafanzeige

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29064 Beiträge, 8809x hilfreich)

Zitat:
Kann man seine Lieferadresse bei den Zulieferern sperren lassen? Ich kann doch nicht alle Onlineanbieter kontaktieren.. ?!

Selbst wenn das ginge (was nicht der Fall ist), wäre das ja wohl auch die denkbar unsinnigste Vorgehensweise in der Sitiuation. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber alleine die Tatsache, dass Sie das ernsthaft in Betracht ziehen, zeigt, dass Sie offenbar damit überfordert sind, Ihrer Tochter wirksam Grenzen zu setzen.

Zitat:
Für Anregungen und Ideen wäre ich euch sehr dankbar.

Ohne zu wissen, was Sie bisher alles ggü. Ihrer Tochter (offensichtlich erfolglos) unternommen haben, um das ganze abzustellen, kann man dazu schlecht etwas sagen. Die Bestellungen an sich werden wohl auch nicht die Wurzel des Problems sein, sondern nur der Teil des Problems der "sichtbar" ist.

Die Brachialmethode wäre eine Strafanzeige gegen die Tochter.

2x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87220 Beiträge, 34998x hilfreich)

Zitat:
Selbst wenn das ginge (was nicht der Fall ist),

Warum? Natürlich kann der Händler die Anschrift sperren wenn er das möchte, was an Gesetzen sollte ihn daran hindern?



Eine Strafanzeige ist zwar brachial aber durchaus sinnvoll.
Zum einen ist das hilfreich bei der Abwehr von zivilrechtlichen Forderungen
Zum anderen könnte das die Tochter zum aufwachen bringen.



Die Tochter ist im übrigen noch minderjährig, damit stehen die Vereträge unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Eltern.


Ich würde mir überlegen, ein Postfach einzurichten (Achtung: Schlüssel im Postamtabholen, nicht zusenden lassen)
Somit landet alle Birefpost im Postfach und die Tochter kann die Post nicht mehr abfangen.

Den ganzen Unternehmen kann man dann mit einem vorformulierten Schreiben antworten das man nicht der Vertragspartner ist, ein Idenditätsdiebstahl vorliegt und die Verträge aufgrund der minderjährigkeit im übrigen nicht genehmigt werden.
Das sollte ein Anwalt formulieren.



Und natürlich sollte man Hilfe suchen um das Problem der Tochter zu ergründen und zu lösen.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29064 Beiträge, 8809x hilfreich)

Zitat:
Warum? Natürlich kann der Händler die Anschrift sperren wenn er das möchte, was an Gesetzen sollte ihn daran hindern?

Ja, klar kann er das. Das es aufgrund eines Gesetzes nicht geht, habe ich ja auch nicht gesagt. Ich habe mich wahrscheinlich unklar ausgedrückt. Ich meinte, dass es insgesamt nicht praktikabel ist. Wenn Händler A sperrt, bestellt sie halt bei B, C, D, usw., oder bei A an eine andere Lieferanschrift. Klar könnte A auch das komplette Kundenkonto sperren (per Name, Geburtsdatum), aber gerade bei kleineren Händlern gibt die Shop-Software das oft gar nicht her. Bzw. würde eine Neuanmeldung nicht unbedingt erkannt, da die Indentifikation dort ja meist über die e-mail adresse erfolgt. Und davon kann man beliebig viele anlegen. Und eine komplette Postanschrift sperren, ist ja nun auch nicht so einfach praktikabel, wenn es sich um ein z.B. 50 Parteien-Haus handelt. Da müßte also schon ein genauer Abgleich zwischen Name und Anschrift stattfinden, und das geben allenfalls die Systeme der großen Versender her (mag auch einige kleine geben, aber die Regel ist das bei denen ja nun nicht, bei Nutzung von Shopsystemen wie XTC oder Gambio usw.)

Und selbst wenn bei A, B, C, ... gesperrt wird, kauft Töchterlein halt bei D-Z. Es ist also kaum praktikabel so vorzugehen, wenn man nicht jeden online-Händler Deutschlands kontaktieren will...

Zitat:
Eine Strafanzeige ist zwar brachial aber durchaus sinnvoll.

Sehe ich grundsätzlich auch so.

-- Editiert von !!Streetworker!! am 18.08.2015 01:13

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
Mieze8
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von !!Streetworker!! ):
Zitat:Kann man seine Lieferadresse bei den Zulieferern sperren lassen? Ich kann doch nicht alle Onlineanbieter kontaktieren.. ?!
Selbst wenn das ginge (was nicht der Fall ist), wäre das ja wohl auch die denkbar unsinnigste Vorgehensweise in der Sitiuation. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber alleine die Tatsache, dass Sie das ernsthaft in Betracht ziehen, zeigt, dass Sie offenbar damit überfordert sind, Ihrer Tochter wirksam Grenzen zu setzen.
Zitat: Für Anregungen und Ideen wäre ich euch sehr dankbar.
Ohne zu wissen, was Sie bisher alles ggü. Ihrer Tochter (offensichtlich erfolglos) unternommen haben, um das ganze abzustellen, kann man dazu schlecht etwas sagen. Die Bestellungen an sich werden wohl auch nicht die Wurzel des Problems sein, sondern nur der Teil des Problems der "sichtbar" ist.
Die Brachialmethode wäre eine Strafanzeige gegen die Tochter.

Danke für die Antworten und ja, ich bin leider überfordert - die ganze Geschichte wäre zu lang, nur soviel - Verhaltenstherapie, versuchte enge Zusammenarbeit mit der Schule, über die letzten 1,5 bis 2 Jahre mehrmals wöchentlich lange Gespräche, von denen ich annahm, dass sie helfen würden, gemeinsames Aufstellen von Plänen, Versuche, gemeinsam Lösungen der vorhandenen Probleme zu finden usw. haben gar nichts gebracht. Die Diagnose geht in Richtung einer ausgeprägten Persönlichkeitsstörung mit gänzlich fehlendem Unrechtsbewusstsein, extremem pathologischen Lügen, Manipulieren des gesamten Umfelds (Freunde, Schule, Verwandte) etc. - ich will's gar nicht weiter ausführen. Ja, dieses Bestellen ist nur EIN Symptom, aber im Moment muss ich mich irgendwie schützen, solange sie noch bei mir wohnt. Deshalb die Frage, welche Möglichkeiten ich habe, dass das meine Tochter nicht (mehr) ändert, ist mir leider klar. Strafanzeige als Option habe ich bereits erwogen, ich habe nur deshalb Bedenken, dass so eine Anzeige vom Jugendgericht als Lappalie behandelt wird und ihr somit noch mehr Oberwasser verschafft nach dem Motto "Mir kann keiner was!". Gibt es denn dazu Erfahrungen?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#6
 Von 
Mieze8
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat:Selbst wenn das ginge (was nicht der Fall ist),


Ich würde mir überlegen, ein Postfach einzurichten (Achtung: Schlüssel im Postamtabholen, nicht zusenden lassen)
Somit landet alle Birefpost im Postfach und die Tochter kann die Post nicht mehr abfangen.
Den ganzen Unternehmen kann man dann mit einem vorformulierten Schreiben antworten das man nicht der Vertragspartner ist, ein Idenditätsdiebstahl vorliegt und die Verträge aufgrund der minderjährigkeit im übrigen nicht genehmigt werden.
Das sollte ein Anwalt formulieren.



Und natürlich sollte man Hilfe suchen um das Problem der Tochter zu ergründen und zu lösen.

Die Idee mit dem Postfach werde ich aufgreifen, dankeschön! Ich bin mir dessen bewusst, dass es sich für Außenstehende SEHR abstrus anhören muss, was ich hier schildere und das ist nur ein kleiner Ausschnitt. Aber wie gesagt, im Moment geht's mir eher um Schadensbegrenzung.. wir sind ja hier im Rechtsforum und ich wollte mich auch nicht ausheulen...

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#7
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29064 Beiträge, 8809x hilfreich)

Nach dem was sie geschildert haben, würde ich in jedem Fall Anzeige erstatten. Das wird auch nicht als Lapallie behandelt. Sie dürfen halt nur nicht nur den letzten Fall (oder nur den nächsten) anzeigen, sondern alle. Und selbst wenn die Tochter dennoch "billig wegkommt", beim ersten Mal (was schon sein kann), wird es beim nächsten Mal -das es ja garantiert geben wird- schon "teurer". Ich schreibe später noch etwas mehr, .... muß jetzt erst mal zum Dienst.

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#8
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32264 Beiträge, 12686x hilfreich)

Das Problem mit dem Postfach ist, dass dadurch nur die Post abgefangen wird, die auch über die Post und nicht über einen privaten Versender kommt. Trotzdem würde ich es machen, denn die Gerichte stellen nach meiner Kenntnis immer noch nur über die Post zu. Dann hast Du wenigstens die Mahnbescheide "im Griff."

Wir haben jetzt ein Problem. Früher, als es nur ein paar nennenswerte Versandhäuser in Deutschland gab (die zwei größten sind ja jetzt pleite), gab es auch einen regen "Gedankenaustausch" und Spezialabteilungen, die so Fälle verfolgten. Ein beliebter Trick in der Richtung war z.B., auf den Namen der Nachbarin zu bestellen, den Paketboten abzufangen. Diese Adressen wurden dann gesperrt, für alle größerden Versandhäuser. Heute, dank des www gibt es ja einfach zu viele Versandhäuser, auch klitzekleine. Trotzdem würde ich mal zu "Deinem" Versandhaus Kontakt aufnehmen. Dort in der Fachabteilung das Problem besprechen. Vielleicht gibt es ja noch (zumindest unter den großen Versendern) entsprechende Maßnahmen, so dass es der Tochter zumindest schwierig wird, weiter zu machen. Früher war zumindest das große Versandhaus aus Hamburg da sehr gut organisiert. Die Fachabteilung für sowas bei dem großen Frankfurter Versandhaus hiess "zentrale Meldestelle." Keine Ahnung, ob es in Hamburg auch so heisst.

Und dann, wie sieht es denn mit dem Briefkasten zu Hause aus? Wieso hat die Tochter da Zugang? Habt Ihr immer denselben Briefträger? Könnte eine Nachbarin auch Eure Post annehmen? ach ja, noch was. Es kann sein, dass die Zustellungen nicht ins Postfach gelegt werden. Kläre das bei der Einrichtung des Postfachs ab. Ausdrücklich, dass Zustellungen nicht nach Hause kommen.

Ganz zum Schluss: bitte rede Dir kein schlechtes Gewissen ein. Klar, Eltern sind Menschen, machen nicht alles richtig. Können sie ja gar nicht. Aber nur deshalb wird ein Kind nicht auffällig. Du tust das, was in Deiner Kraft steht. Und das ist eine ganze Menge. Den Rest hast Du nicht in der Hand.

Noch etwas: wenn Du etwa 10 Fälle zusammen hast, dann kann eine Strafanzeige sinnvoll sein. Rauskommen würden Sozialstunden (nach meiner Erfahrung), was ja durchaus schmerzhaft sein kann. Und - nicht jede Anormalität ist krankhaft. Es gibt nun mal den klassischen Hochstapler, den Heiratsschwindler, den Betrüger. Leider. Denk aber jetzt mal an Dich, ganz egoistisch. Denn bisher hat ja wohl fast alles um die Tochter gekreist. Allein die neue Erfahrung (Grenzen gesetzt bekommen, und zwar nicht verbal, sondern ganz direkt hart spürend) kann hilfreich sein.

Viel Erfolg!

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#9
 Von 
guest-12325.01.2019 08:55:51
Status:
Beginner
(107 Beiträge, 43x hilfreich)

Zitat (von Mieze8):
Zitat (von Harry van Sell):Zitat:Selbst wenn das ginge (was nicht der Fall ist),


Ich würde mir überlegen, ein Postfach einzurichten (Achtung: Schlüssel im Postamtabholen, nicht zusenden lassen)
Somit landet alle Birefpost im Postfach und die Tochter kann die Post nicht mehr abfangen.
Den ganzen Unternehmen kann man dann mit einem vorformulierten Schreiben antworten das man nicht der Vertragspartner ist, ein Idenditätsdiebstahl vorliegt und die Verträge aufgrund der minderjährigkeit im übrigen nicht genehmigt werden.
Das sollte ein Anwalt formulieren.

Da würde ich mich nicht drauf verlassen, vieles wird mit Mail abgewickelt und nicht über die Schneckenpost.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#10
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32264 Beiträge, 12686x hilfreich)

Aber Mahnbescheide durchaus nicht. Und darauf kommt es an.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden


#12
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32264 Beiträge, 12686x hilfreich)

Hey, die Eltern müssen doch erst mal wissen, wo bestellt worden ist. Wie sollen sie das rausbekommen?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#13
 Von 
Mieze8
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):

Und dann, wie sieht es denn mit dem Briefkasten zu Hause aus? Wieso hat die Tochter da Zugang? Habt Ihr immer denselben Briefträger? Könnte eine Nachbarin auch Eure Post annehmen? ach ja, noch was. Es kann sein, dass die Zustellungen nicht ins Postfach gelegt werden. Kläre das bei der Einrichtung des Postfachs ab. Ausdrücklich, dass Zustellungen nicht nach Hause kommen.
Ganz zum Schluss: bitte rede Dir kein schlechtes Gewissen ein. Klar, Eltern sind Menschen, machen nicht alles richtig. Können sie ja gar nicht. Aber nur deshalb wird ein Kind nicht auffällig. Du tust das, was in Deiner Kraft steht. Und das ist eine ganze Menge. Den Rest hast Du nicht in der Hand.
Noch etwas: wenn Du etwa 10 Fälle zusammen hast, dann kann eine Strafanzeige sinnvoll sein. Rauskommen würden Sozialstunden (nach meiner Erfahrung), was ja durchaus schmerzhaft sein kann. Und - nicht jede Anormalität ist krankhaft. Es gibt nun mal den klassischen Hochstapler, den Heiratsschwindler, den Betrüger. Leider. Denk aber jetzt mal an Dich, ganz egoistisch. Denn bisher hat ja wohl fast alles um die Tochter gekreist. Allein die neue Erfahrung (Grenzen gesetzt bekommen, und zwar nicht verbal, sondern ganz direkt hart spürend) kann hilfreich sein.
Viel Erfolg!
wirdwerden

Vielen Dank für deine aufbauenden Worte und an alle für die Tipps und Hinweise. Die Tochter kommt an die Post, weil es in unserem Haus keine Briefkästen gibt, sondern die Post direkt durch einen Schlitz in der Wohnungstür in die Wohnungen geworfen werden. Man könnte natürlich den Vermieter fragen, ob es möglich ist, einen Postkasten anbringen zu lassen .. die einfachsten Dinge fallen einem unter Stress wohl nicht ein :-(. Ich werde mir das mit der Strafanzeige durch den Kopf gehen lassen, Sozialstunden abzuleisten wäre sicher nicht verkehrt. Möglicherweise auch den Vorschlag von TomRohwer, die Versandhäuser Anzeige erstatten zu lassen - aber wie du schon sagst, dazu müssten man erstmal wissen, welche das alles sind

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#14
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32264 Beiträge, 12686x hilfreich)

Gern geschehen!

Nur, glaubt hier irgendjemand wirklich, die Versandhäuser erstatten auf Zuruf Strafanzeige? Das tun die eher nicht. Warum auch? Auch eine Strafanzeige erstatten, das kostet Mitarbeiterzeit.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#15
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29064 Beiträge, 8809x hilfreich)

Zitat:
genauer gesagt: "schwebend wirksam"


Und richtiger gesagt: "schwebend unwirksam"

Zitat:
und die Verkäufer müssen die Waren zurücknehmen und ggf. das schon gezahlte Geld zurückerstatten.


Wenn die denn noch da wären.

Der Taschengeld-§ spielt hier aber ohnehin keine Rolle, da es bei dem um Geschäfte/Vertäge geht, die der Minderjähige in eigenem Namen abschliesst.

Hier handelt es sich um einen "Vertragsschluss durch Vertreter ohne Vertretungsmacht", § 177 BGB , der ebenfalls schwebend unwirksam ist. Zur Haftung aus solchen Verträgen siehe §§ 177 ff. BGB .



1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 209.319 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
87.296 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen