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Üble Nachrede?? Verleumdung??

 Von 
ayla1
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Üble Nachrede?? Verleumdung??

Hallo, ich bin neu hier und habe keinerlei juristische Bildung oder Ahnung.

Daher hoffe ich hier auf Unterstützung.

Eine Nachbarin von mir verbreitet seit 2 Jahren immer wieder Gerüchte über mich. Während sie 2011 noch relativ harmlose Gerüchte über mich in meinem Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft verbreitete (ich hätte mich nach massivem Alkoholkonsum in ihrem Auto übergeben) erzählt sie mittlerweile haarsträubende Geschichten, nämlich, dass ich ein Alkoholproblem hätte, bzw. Alkoholikerin wäre und meine Kinder (beide unter 6 Jahren) des Öfteren alleine lassen würde. Auch behauptet sie ich würde von meinem Mann geschlagen, was ein Grund für meine Alkoholabhängigkeit sei. Neue Nachbarn warnt sie davor sich aufgrund meiner "Probleme" mit mir einzulassen. Diese Aussagen der Nachbarin wurden mir bereits von mehreren Seiten bestätigt. Die Personen wären auch bereit gerichtlich oder vor der Polizei diese Aussagen zu bestätigen.
Als ich diese Nachbarin 2011 auf die noch "harmlosen Verleumdungen" angesprochen habe hat sie damals alles abgestritten.

Mittlerweile habe ich Angst in einem Lokal ein Glas Wein zu bestellen, da ich nicht weiß ob mich jemand sehen könnte der von diesen falschen Gerüchten gehört haben könnte und sich so in dem Irrglauben ich sei alkoholabhängig, bestätigt sehe.
Meine Frage jetzt wie kann ich gegen diese Frau vorgehen?? Hätte ich überhaupt eine Chance auf Recht? Um welchen Tatbestand würde es sich handeln und welche Folgen könnte dies für die Nachbarin haben??

Danke

Ayla



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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Frage Recht Tatbestand Frau


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24794 Beiträge, 15907x hilfreich)

Strafrechtlich dürfte das eindeutig üble Nachrede sein. Man könnte somit Strafanzeige erstatten, davor würde ich aber die Nachbarn dazu bewegen, ihre Aussagen kurz schriftlich zu fixieren "Mir hat Frau XYZ erzählst, dass ABC".

Zivilrechtlich kann man sie (ggf. mit Hilfe eines Anwalts) auf Unterlassung verklagen. Mit Unterlassung einher geht eine Strafandrohung, wenn sie diese Lügen weiterhin erzählt.

Menschlich kann man sie einfach nur auslachen und diejenigen, die ihr glauben ebenso. "Wenn ihr dieser verrückten glaubt, dann tut ihr mir leid. Wenn ihr euch ein Urteil bilden wollt, dann lernt mich kennen und ihr seht, dass es kein Problem gibt."
Leider hilft ja letzteres nicht davor, dass es mal in den falschen Hals einer Person gerät, die beispielsweise dem Jugendamt Bescheid gibt o.ä. Insofern helfen wohl nur Variante 1 und 2, denn von selbst hört so etwas nicht auf, erst Recht nicht, wenn es sich steigert.

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#2
 Von 
zwitschervogel
Status:
Schüler
(300 Beiträge, 147x hilfreich)

Wobei ich "diese Verrückte" nicht sagen würde.

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"--
Ich bin ein kleiner harmloser Zwitschervogel"

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#3
 Von 
ayla1
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die schnelle Antwort, hat mir schon sehr weitergeholfen. Werde ggf. weiter berichten...

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