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Unterlassung/üble Nachrede

 Von 
Maxi86
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 6x hilfreich)
Unterlassung/üble Nachrede

Hallo zusammen,

vorab zur Info:
Klägerin ist die Kindererzieherin unserer Tochter (3 Jahre).
Kläger ist bzw. war mit uns privat befreundet.

Wir haben gestern ein Unterlassungsschreiben erhalten, in dem wird beschrieben, wir hätten einige dinge über die Klägerin gesagt, die nicht der Wahrheit einsprechen.
Hierzu ganz klar, wir wissen das es nicht stimmt, da wir sowas weder sagen würden noch gesagt haben.
Die aussagen als ganzes sind eh lächerlich.

Wir würden behaupten das Sie Kinder in der Einrichtung schlagen würde.
Hierzu als Notiz:
In der Einrichtung gab es so einen Vorfall Tatsächlich, diesen fand ich nur sehr Komisch bearbeitet, da der Täter ohne Prozess entlassen und von der Einrichtung im Stich gelassen wurde(haben wir durch die Klägerin erfahren, sie nimmt es nicht so genau mit der Verschwiegenheitspflicht).
Da sagte ich zur Klägerin damals, ich könnte genauso gut meine Tochter schlagen und behaupten die Klägerin sei es gewesen(hoffe das war verständlich genug). Dies war damals einfach nur ein Beispiel.

Es muss irgendwas geschehen sein, da unsere Tochter nicht mehr zur Klägerin möchte und sagt immer das Sie böse sei. Daraufhin haben wir bei der Leitung angefragt ob Sie vorzeitig die Gruppe wechseln kann (von Kinderkrippe zum Kindergarten). Am gleichen Tag haben wir eine Nachricht von der Klägerin erhalten!
In der schreibt Sie:
Sie findet es traurig das wir Sie Beruflich Kaputt machen wollen und Behauptungen aufstellen, wir hätten der Leitung gesagt Sie würde Kinder schlagen und quälen dies entspricht nicht der Wahrheit.(hierzu werden wir eine schriftliche Stellungnahme einfordern von der Leitung)

Daher zwei Fragen:
besteht hier ein Anwaltszwang? Ich meine Üble Nachrede muss doch auch bewiesen werden und "von Hörensagen" ist kein Beweis oder?
und besteht jetzt nicht ein Interessenkonflikt? immerhin ist Sie die Erzieherin unserer Tochter.

Ich hoffe es war verständlich, sollten fragen sein keine scheu!

danke für eure antworten.



-- Editiert von Moderator am 15.08.2018 12:09

-- Thema wurde verschoben am 15.08.2018 12:09

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Nachrede Üble erhalten Beweis


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2088 Beiträge, 704x hilfreich)

Ich verstehe leider nicht so genau, wer denn jetzt wann was gesagt hat. Vielleicht schildern Sie den Fall noch einmal etwas strukturierter

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#2
 Von 
Cybert.
Status:
Lehrling
(1832 Beiträge, 432x hilfreich)

:forum:

Signatur:"Der Steuerspartrieb der Deutschen ist ausgeprägter als ihr Sexualtrieb." Bert Rürup
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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(26524 Beiträge, 7583x hilfreich)

Zitat:
besteht hier ein Anwaltszwang?

Nein, tut er nicht.

Es handelt sich ohnehin nicht um ein strafrechtliches Problem, sondern -bisher- um ein zivilrechtliches, da Sie eine zivilrechtliche Unterlassungsaufforderung bekommen haben. Ein Strafantrag wurde offenbar nicht gestellt (oder Sie haben noch keine Mitteilung darüber)

Zitat:
Ich meine Üble Nachrede muss doch auch bewiesen werden und "von Hörensagen" ist kein Beweis oder?

Wenn es um ein Strafverfahren ginge, müsste die Staatsanwaltschaft Ihre Schuld beweisen, ja.


Zitat:
und besteht jetzt nicht ein Interessenkonflikt? immerhin ist Sie die Erzieherin unserer Tochter.


Sie haben ja die Möglichkeit Ihre Tochter in eine andere Einrichtung zu geben. Anders kann es nicht funktionieren, wenn die Dame keinen "Zugriff" mehr auf Ihre Tochter haben soll, oder Ihre Tochter nichts mehr mit der Dame "zu tun haben möchte".

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