Unterstellung des Verursachsens eines bereits vorhandener Schaden am KFZ

7. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
trompete123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterstellung des Verursachsens eines bereits vorhandener Schaden am KFZ

Hallo zusammen,

zuerst - gerne den Thread verschieben, da ich nicht richtig weiß, wohin ich ihn einordnen sollte.

Es geht um Folgendes:
Ich habe ein Auto beim Einparken leicht berührt (meine Heckstoßstange an seine Frontstoßstange). Durch das minimale Berühren kann ich, auch wenn ich kein offizieller KFZ-Sachverständiger bin, sagen, dass dadurch niemals ein Schaden entstehen könnte.

Dort wo sich unsere Autos berührt haben, gibt es weder Kratzer noch sonstige Stellen, die auf eine Beschädigung hinweisen könnten. Da es sich um ein älteres KFZ handelt, kann auch keine Sensorik beschädigt worden sein (ist zufällig das gleiche Auto wie meins und ich bin Mechaniker).

Allerdings stimmt es, dass sein Auto einen Schaden hat. Und zwar ist sein Kennzeichen sehr eingedellt und rechts mittig an der Fronstoßstange ist ebenfalls eine Delle und der Lack geplatzt. Außerdem ist seine Stoßstange etwas nach hinten versetzt (etwas schwer zu erklären, aber dort wo Radlauf und Stoßstange sich treffen, ist es nicht bündig, die Stoßstange steht etwa 1-2cm über) - jedenfalls alles Schäden, die offensichtlich schon vorher vorhanden waren.

Ich gehe davon aus, dass dieser vorhandene Schaden (eventuell selbst verursacht?) über mich abgewickelt werden soll. Das finde ich unfair. Daher meine Frage, wie ich gegen diese, ja Falschbehauptung/Unterstellung vorgehen kann. Mir geht es nicht um das versicherungstechnische. Das wird sich von alleine klären. Mir geht es darum, mich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren. Was wären hier die ersten Schritte, was ist möglich?

Vielen Dank für eure Hilfe!
LG

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6896 Beiträge, 1458x hilfreich)

Versicherungen merken schnell, wenn man etwas abwickeln will, was nicht rechtens ist. Lassen Sie das ganze also die Versicherung machen. Ein Bauchgefühl reicht im übrigen nicht aus.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
trompete123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort. Ja, ich lasse die Versicherungen machen.

Und wenn sich herausstellt, dass ich keine Schuld habe - es scheint mir als bestehe seitens des Gegners betrügerisches Potenzial. Er will mir einen Schaden anhängen, den ich nicht begangen habe. Das fühlt sich nach Betrug an. Wie kann ich rechtlich dagegen vorgehen? Und was wären mögliche Folgen?


0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
DeusExMachina
Status:
Lehrling
(1352 Beiträge, 270x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Versicherungen merken schnell, wenn man etwas abwickeln will, was nicht rechtens ist
Allerdings verstehe ich auch die Intention des TE. Bei Bagatellschäden bis in den höheren, dreistelligen EUR-Bereich kommen aufwändige Nachforscherungen rglm. gar nicht in Betracht, da sie zügig die Kosten der eigentlichen Sache übersteigen. Und Gerichtsverfahren sind für Haftpflichtversicherer tatsächlich ein rotes Tuch.

Zitat (von trompete123):
Das fühlt sich nach Betrug an. Wie kann ich rechtlich dagegen vorgehen?
Hauptgeschädigter wäre hier ja der Kfz-Versicherer, man selbst ist durch Selbstbehalt und mittelbar ggf. Anpassung der SF-Klasse betroffen. Man könnte seinen Verdacht natürlich zur Anzeige bringen, sollte dies aber unbedingt im Voraus mit dem Versicherer absprechen.

Signatur:

Wahrheit ist Verhandlungssache.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118551 Beiträge, 39593x hilfreich)

Zitat (von trompete123):
Daher meine Frage, wie ich gegen diese, ja Falschbehauptung/Unterstellung vorgehen kann.

Eigentlich ist das ganz einfach, das hier
Zitat (von trompete123):
alles Schäden, die offensichtlich schon vorher vorhanden waren.

beweisen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

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