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Verdächtigung, Verleumdung, üble Nachrede,...?

21.8.2014 Thema abonnieren Zum Thema: Sohn Mutter gar
 Von 
Pasolini
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 7x hilfreich)
Verdächtigung, Verleumdung, üble Nachrede,...?

Guten Tag,

Er hat hier schon einen Beitrag laufen der damit zusammen hängt.
Seine Ex-Freundin (Borderlinerin) hat der Frau seines Sohnes telefonisch und dies in nur einem Gespräch, Dinge erzählt, die dazu führten das sie seit einer Woche seinen Sohn vor ihm zurüchhält.
Er wollte mit seinem Sohn vor ca. einer Woche in den Urlaub fahren, daraus wurde aber nichts.
Vom Urlaub abgesehen würde morgen der übliche ausgehandelte Umgang stattfinden. (alle 2 WE)
Es besteht das gemeinsame Sorgerecht und der Umgang verlief immer reibungslos.
Er hat schon in einer Beratung/Jugendamt vorgesprochen, nun muss die Mutter seines Sohnes vorsprechen und dann geht es um eine konstruktive Einigung.
Seine Frage ist , was kann er rechtlich möglich machen das diese Angelegenheit für beide nicht ohne Folgen bleibt. Es geht ihm natürlich zuerst um das Wohl seines Sohnes, aber nebenbei muss die Frage erlaubt sein, denn hier geht es unter anderem:

1. um Verunglimpfung, Verletzung von Privatgeheimnissen,Verdächtigung, Verleumdung und übler Nachrede in Bezug auf das was seine Ex-Freundin der Mutter am Telefon erzählt hat, denn das hatte ja Folgen für sein Sohn und den Umgang gehabt. Er überlegt ob er eine Strafanzeige stellt.

2. Solange keine neuen Regelungen ausgehandelt sind, besteht doch weiterhin das bisherige Umgangsrecht. Das sollte auch Folgen haben, den Sohn aus Unvertrauen durch Infos einer fremden Frau ihm wegzusperren. Sie hat seinem Sohn erzählt er sei krank ,deßhalb klappt es mit dem Urlaub nicht...

Der Vorwurf der Mutter lautet, das sie telefonisch erfahren habe das der Vater Alkoholprobleme und psychische Probleme hat und zudem seinen Sohn instrumentalisiert.

Wie ist die Rechtslage?


Mit freundlichen Grüßen


Roy21

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-- Editiert Pasolini am 21.08.2014 10:38

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Sohn Mutter gar


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
NinaONina
Status:
Lehrling
(1506 Beiträge, 1222x hilfreich)

quote:
was kann er rechtlich möglich machen das diese Angelegenheit für beide nicht ohne Folgen bleibt


Welche "beide"? Strafbar gemacht hat sich doch nur die Ex-Freundin wegen der Verleumdung.

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#2
 Von 
Hafenlärm
Status:
Lehrling
(1505 Beiträge, 1739x hilfreich)

quote:
Seine Frage ist , was kann er rechtlich möglich machen das diese Angelegenheit für beide nicht ohne Folgen bleibt. 


Sie sollten mal den Fuß vom Gas nehmen.

Ihnen wurde doch schon im anderen Thread erklärt, dass die Angelegenheit nicht halb so wild ist.
Es kam vor einer Woche erstmalig nicht zu einem Umgangstermin, und jetzt?
Sie ärgern sich, aber dabei sollten Sie es auch belassen.

Es ist beim besten Willeb nicht erkennbar, dass die Mutter sich irgendwas hat zu Schulden kommen lassen, schon gar nicht strafrechtlich.
Und familienrechtlich ist ihr Handeln irgendwo zwischen nachvollziehbar und verantwortungsbewusst einzuordnen, nirgendwo sonst.

Und ihre andere Ex (die jetzt plötzlich Borderlinerin ist) scheint mir auch keine Schwerverbrecherin zu sein.
Es gab einen einmaligen Anruf, den Sie ja nichtmals beweisen können, mit ungewissem Inhalt.
Außerdem muss der Inhalt ja nichtmals (bewusst) wahrheitswidrig vorgetragen gewesen sein.
Die in Ihrem anderen Thread erwähnte Therapie lässt die (im genauen Wortlaut ja gar nicht bekannten) Vorwürfe nicht abwegig erscheinen.
Vielleicht ist das Verhalten dieser Frau nicht gerade nett, das interessiert die überlastete Justiz aber kein bischen.
Insbesondere hat die Strafjustiz kein Interesse daran, Ihre Familienprobleme gerichtlich zu klären.

Sie sprechen nun von der ungeheuren Ungerechtig und dem "Wegsperren" des Sohnes.
Der Sohn ist aber bei seiner Mutter genau so gut aufgehoben wie die letzten 5 Jahre auch.
Um den muss mans ich nun wirklich keine Sorgen machen.

Ich vermute auch, dass es gar nicht um den Sohn geht.
Es geht um ihr Ego, dass offenbar ein wenig angekratzt ist.
Trennung der Partnerin, neue Hochzeit der Exfrau, Rivalität zum neuen Ehemann.
Vor allem bei der "Feindschaft" zum neuen Ehemann projezieren Sie meiner Meinung etwas zu viel rein.
Aufpassen sollten Sie, dass Sie diese Streitigkeiten eben nicht mit in die Umgangsfrage mit reindrücken.
Dem Sohn hilft das ganz sicher nicht.

Aber um Ihre Frage nach der Rechtslage zu beantworten:
Theoretisch kann man die Erziehungsunfähigkeit der Mutter feststellen lassen.
Theoretisch kann man ein Ordnungsgeld vollstrecken lassen.
Theoretisch kann man von der Expartnerin Unterlassung fordern.
Theoretisch kann man den Fall strafrechtlich würdigen lassen.

Praktisch hilft Ihnen das kein bischen, kostet nur einen Haufen Kohle und weitet den Konflikt aus, den man meiner Meinung nach einfach ausstehen sollte.

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#3
 Von 
Pasolini
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 7x hilfreich)

naja, die mutter behält den sohn ein obwohl die umgangsregelung weiter gilt, sagt auch die beraterin.
das hat er ihr auch geschrieben und sich darin auf die beraterin berufen.

sie hatten eine abmachung wegen des urlaubs. der sohn hat sich schon gefreut und vor der mutter geschwärmt das es bald los geht.
was sie macht ist nicht zum wohle des kindes, da eine unterbrechung stattfindet.

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#4
 Von 
Pasolini
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 7x hilfreich)

da irren sie größtenteils.

wie oben erwähnt ist er in Therapie, das sind Gesprächssitzungen.
sein kind ist nicht in Therapie, er hat Trennungsprobleme weil er ihn vermisst und der abstand zwischen den WE ihm zu lang erscheint. er hat es ihm selbst gesagt. er hat oft bei ihm angerufen, auch geweint, nach ihm verlangt, seine ex bestätigt das auch das er gerne bei ihm ist...
als er damals nach halle zog war das eine riesen umstellung für ihn und da fing das auch an, neue wohnung, neuer partner, erstes mal in den kindergarten dann kam die schwester und der papa in einer anderen stadt und sie sehen sich seltener. seine ex wollte ihn dann auch 2-3 monate in halle behalten das er sich an halle gewöhnt. er war dagegen und er hat sich auch durchgesetzt, das war auch richtig den umgang nicht zu unterbrechen. das sagen ja auch alle. sie sind seit anfang 2010 getrennt nur hatte er ja auch noch eine freundin nach ihr, die borderlinerin eben,da war vor etwa 1-2 monaten das aus, weil es ihn fertig gemacht hat. es gibt genügend Borderlineopfer. Borderliner sind unheimlich clever und hinterlassen eine verwüstung. Ok. das seine ex skeptisch ist versteht er . nur ist der umgang immer reibungslos verlaufen in der vergangenheit. sein sohn wurde ihm sogar anvertraut als er etwas schwerer krank war uns sie keine zeit fand. man sollte nicht sofort wenn man eine therapie macht oder früher an We mehr getrunken hat im aktuellen von einen schlechten umgang mit dem eigenen kind ausgehen. da schwingt viel vergangenheit mit. das stimmt schon so. ich hätte gern mal rechtsgrundlagen...keine eigenen befindlichkeiten. bitte in zukunft sachliche und seriösere kommentare


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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32994 Beiträge, 12853x hilfreich)

Der Tatbestand der genannten Bestimmungen ist doch gar nicht erfüllt. Allerdings könnte sich die Mutter aus der Garatenstllung heraus strafbar machen, wenn sie das Kind an jemanden raus gibt, welcher dem Kind schadet. Und das hat gar nichts mit Umgangsrecht zu tun. Da haben wir dann nämlich einen Straftatbestand.

wirdwerden

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