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Verleumdung Nur wenn bei Beamter ein Verdacht ausgesprochen wird?

 Von 
Kotischka
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Verleumdung Nur wenn bei Beamter ein Verdacht ausgesprochen wird?

Guten Tag,
Person A hat das Haus an eine Familie vermietet, wo ein kleines Kind - seiner Meinung nach - unbeobachtet bleibt und benachteiligt wird. Sanitär und Hygiene meinte er, sehr schlecht, Tierkot und Essensreste haben sich angeblich vermischt direkt auf Böden usw. es wurde oft gesehen, dass das Kind allein draussen läuft unter Regen und Wasser,

Diese Beobachtung und Meinung und Vermutung und seine persönliche Meinung hat Person A telefonisch und ausschließlich an Beamter gegeben.

Beamter hat die Familie besucht und Daten inkl. Name weiter gegeben!
Am nächsten Tag wurde Person A bei Polizei wegen Verleumdung angezeigt.
Feagen:
1. Telefonisch bei Beamter Vermutung aussprechen und bitten die Sache zu überprüfen- auch wenn es nur 1 gesehen habe und nur ein Vermutung ist- ist es ein Straftat?

Danke im Voraus für alle Antworten,




-- Editiert von Moderator am 07.07.2020 18:42

-- Thema wurde verschoben am 07.07.2020 18:42

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Person Sache Straftat


10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84571 Beiträge, 34542x hilfreich)

Zitat (von Kotischka):
ist es ein Straftat?

Sofern tatsächlich nur Vermutungen und ein Verdacht geäußert wird, wäre das keine Straftat.



Zitat (von Kotischka):
Tierkot und Essensreste haben sich angeblich vermischt direkt auf Böden usw.

Das ist ja nun weder eine Vermutung oder ein Verdacht, sondern ein sehr konkreter Vorwurf.
Das kann dann durchaus problematisch werden.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Zuckerberg
Status:
Schüler
(482 Beiträge, 622x hilfreich)

Das Problem ist doch ein anderes. Die betroffene Familie wird sagen, dass diese Angaben in keinster Weise zutreffen. Und die Familie wird sagen, dass der A bewusst falsche Behauptungen aufstellt. Dann muss man sich erstmal darüber streiten, ob die Angaben nun zutreffend waren oder nicht.

Der A sollte aber weiterhin beruhigt schlafen können. Solche Strafverfahren werden in aller Regel sehr "schnell" eingestellt. Damit hat sich die Sache dann erledigt und man muss sich nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen.

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#3
 Von 
Kotischka
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
ein sehr konkreter Vorwurf.

...wer trägt Beweislast dann? A. hat es gesehen, andere auch. Zum Zeitpunkt Beamten Besichtigung könnte einiges sich ändern.

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#4
 Von 
Kotischka
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Zuckerberg):
Der A sollte aber weiterhin beruhigt schlafen können. Solche Strafverfahren werden in aller Regel sehr "schnell" eingestellt.

Danke. Nun weitere Frage: soll A. Sich bei Polizei außern und somit einiges bestätigen oder lieber davon abgesehen, damit nur Notizen vom Telefonat bleiben, die in sich nichig?

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#5
 Von 
nyr
Status:
Schüler
(350 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von Kotischka):
A. hat es gesehen, andere auch.
Würden die anderen das bezeugen? Dann würde ich es allein schon dem Kind zuliebe weiter verfolgen.

Ich persönlich - aber ich weiß nicht ob das rechtlich das Beste wäre - würde das Selbe bei der Polizei aussagen - und auch dort, als Vermutung bzw als persönliche Beobachtungen.

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#6
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17756 Beiträge, 7899x hilfreich)

Was für ein Beamter war das denn? Das Jugendamt, welches ja zuständig ist für solche Meldungen, geht in der Regel vorsichtiger mit persönlichen Daten um. Das ist ja angewiesen auf solche Meldungen bei Kindeswohlgefährdung.

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#7
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(16246 Beiträge, 2480x hilfreich)

Zitat (von Kotischka):
Am nächsten Tag wurde Person A bei Polizei wegen Verleumdung angezeigt.
Das weiß die Person A jetzt von wem?
Hat A schon etwas Schriftliches bekommen? Wenn ja, von wem? Was genau steht dort drin?
Zitat (von Kotischka):
soll A. Sich bei Polizei außern
Nur, wenn A dazu aufgefordert wird von der Polizei. Das würde zu lesen sein.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#8
 Von 
Kotischka
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das weiß die Person A jetzt von wem?
Hat A schon etwas Schriftliches bekommen? Wenn ja

A wurde angerufen mit Angebot kommen und sich Aùsern.
Schokierend ist Umgang mit persönlichen Daten. Es war nur ein Telefonat mit Bitte Umstände zu überprüfen,
Nun jetzt ist die Mutter und ganze Familie extrem wütend , Zerrüttete Mietverhältnis, Fristlose Kündigung und Klageandrohung: alles wegen Info und Daten, dass Beamter unbewilligt weiter gegeben hat.

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#9
 Von 
Kotischka
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von altona01):
Das Jugendamt, welches ja zuständig ist für solche Meldungen, geht in der Regel vorsichtiger mit persönlichen Daten um. Das ist ja angewiesen auf solche Meldungen

Ja, Jugendamt.
Der A war sicher, dass er jedenfalls anonym bleibt!
Schlimme Folgen

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#10
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31789 Beiträge, 12570x hilfreich)

Es ist immer schwierig, Anonymität zu wahren. Denn letztlich haben die Betroffenen ja einen Anspruch auf Akteneinsicht. Und Akten sind vollständig zu führen. Nur, einen Verdacht zu melden, der sich ja auf Beobachtungen, konkrete Vorfälle bezieht, das ist doch kein Problem für denjenigen, der die Hinweise gibt.

wirdwerden

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