Verleumdung wegen negativen Eintrag?

23. September 2014 Thema abonnieren
 Von 
michi1978
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 72x hilfreich)
Verleumdung wegen negativen Eintrag?

Hallo,

ich habe einen (ehemaligen) Kunden in einem Online-Portal negativ bewertet und wahrheitsgetreu geschrieben, dass er nicht zahlt. Dies scheint ihn jedoch beeindruckt zu haben, weshalb er mir nun zugesagt hat, die offene Rechnung begleichen zu wollen. Er drohte mir aber im selben Atemzug mit einer Klage wegen Verleumdung, wenn ich diesen Eintrag nicht lösche.

Bin ich verpflichtet, diesen Eintrag zu löschen, obwohl er zum Zeitpunkt der Erstellung der Wahrheit entsprach?

LG,

Michi

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
meri
Status:
Master
(4821 Beiträge, 1823x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade> . Er drohte mir aber im selben Atemzug mit einer Klage wegen Verleumdung <hr size=1 noshade>


Was sagt denn der § 187 StGB ?

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
michi1978
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 72x hilfreich)

"Was sagt denn der § 187 StGB ?"

Leider nichts, was für meine Frage relevant ist!

0x Hilfreiche Antwort


#4
 Von 
iceman123mitglied
Status:
Praktikant
(504 Beiträge, 343x hilfreich)


quote:
Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Ich finde schon: alleine das tatbestandsmerkmal wider besseres Wissen ist bei dir doch überhaupt nicht erfüllt.

Außerdem kann und darf die Wahrheit immer gesagt/geschrieben werden ...man sollte es dann aber auch beweisen können.

Gruß
Ice

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
michi1978
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 72x hilfreich)

Na ja, natürlich entsprach der Eintrag zum Zeitpunkt der Erstellung der Wahrheit (die ich auch beweisen kann), aber die Frage ist, ob ich verpflichtet bin, den Eintrag zu aktualisieren, sobald er nicht mehr der Wahrheit entspricht. Und das tut er ja nicht mehr, wenn der geschuldete Betrag bezahlt wurde...

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Osmos
Status:
Lehrling
(1746 Beiträge, 620x hilfreich)

quote:
ob ich verpflichtet bin, den Eintrag zu aktualisieren, sobald er nicht mehr der Wahrheit entspricht. Und das tut er ja nicht mehr, wenn der geschuldete Betrag bezahlt wurde...

Dann aktualisiere halt in etwa folgendermaßen:

Update /Datum/: Die offene Forderung wurde nach /x/ Wochen beglichen.



-- Editiert Osmos am 23.09.2014 15:01

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 273.121 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
110.287 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen