Versuchter schwerer Fahrraddiebstahl

7. Dezember 2020 Thema abonnieren
 Von 
Ceria
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Versuchter schwerer Fahrraddiebstahl

Hallo
mein 15 Jahre alter Sohn hat an einem alten Fahrrad gerüttelt, da er dachte es wäre nicht angeschlossen und es aus Spaß vielleicht mitnehmen wollte. Da es angeschlossen war ist er weiter gegangen. Er würde dabei beobachtet. Jetzt hat er ein Vorladung bekommen.
Hat er da mit einer Strafe zu rechnen? Das Fahrrad blieb ja an Ort und Stelle. Und ein Schloss wollte er auch nicht aufbrechen.

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32746 Beiträge, 17223x hilfreich)

Ich bin mir relativ sicher, dass die Geschichte aus dem Munde des Zeugen anders klingt... Abgesehen davon - Diebstahlsabsicht bestand ja, insofern wird es eher um die Frage "Einfacher oder schwerer Diebstahl" gehen.
Wieso wußte der Zeuge eigentlich gleich Name und Adresse des Sohns?

-- Editiert von muemmel am 07.12.2020 19:52

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#2
 Von 
Ceria
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Eine Polizeistreife hat ihn aufgegriffen. Er ist zu Fuß nach Hause gelaufen.

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#3
 Von 
Droitteur
Status:
Lehrling
(1592 Beiträge, 404x hilfreich)

(Editiert)

-- Editiert von Moderator am 08.12.2020 01:19

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#4
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8405 Beiträge, 3764x hilfreich)

Zitat:
mein 15 Jahre alter Sohn hat an einem alten Fahrrad gerüttelt, da er dachte es wäre nicht angeschlossen und es aus Spaß vielleicht mitnehmen wollte.


Mit anderen Worten: Er hätte es gestohlen!

Er kann sich also glücklich schätzen, dass es beim Versuch geblieben ist, weil das Fahrrad angeschlossen war.

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#5
 Von 
Droitteur
Status:
Lehrling
(1592 Beiträge, 404x hilfreich)

(Editiert)

-- Editiert von Moderator am 10.12.2020 15:41

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47346 Beiträge, 16769x hilfreich)

Zitat:
Ich schrieb, dass es auch, wie üblich, sein kann, dass das Fahrrad nur benutzt werden sollte.


Falls es tatsächlich nicht klar ist: Die Benutzung fremder Fahrräder ohne Erlaubnis des Eigentümers ist Diebstahl. In diesem Forum werden Beiträge gelöscht, die eine Anleitung zu Straftaten darstellen oder gar eine Aufforderung zu Straftaten sind.

Zitat:
Ich möchte betonen, dass das kein Scherz war, so was ist keineswegs selten.


Wenn er das für völlig normal hält und das regelmäßig so macht, dann hat es ja den Richtigen erwischt.

Zitat:
Und dann handelt es sich nun mal nicht um (versuchten) Diebstahl, somit schon gar nicht um (versuchten) schweren Diebstahl.


Warum sollte das kein Diebstahl sein? Versuchter schwerer Diebstahl ist es, weil das Fahrrad abgeschlossen war.

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#7
 Von 
Droitteur
Status:
Lehrling
(1592 Beiträge, 404x hilfreich)

(Editiert und User temporär gesperrt, da er zur Strafvereitelung anleiten wollte)

-- Editiert von Moderator am 10.12.2020 15:40

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#8
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47346 Beiträge, 16769x hilfreich)

Zitat:
Zum Diebstahl gehört mehr als das bloße Benutzen


Richtig, einmal damit im Kreis fahren und das Fahrrad dann wieder an den alten Ort abstellen ist kein Diebstahl. Dass er das vor hatte, kann der Junge gerne dem Weihnachtsmann erzählen. Weder die Polizei noch ein Richter wird ihm das glauben.

Zitat:
handelt es sich doch nicht um eine Anleitung oder Aufforderung zu einer Straftat, wenn ich einschätze, dass ein bestimmtes Verhalten keine bestimmte Straftat darstellt.


Die Aussage, dass es üblich (also normal) ist, dass man sich fremde Fahrräder schnappt, wenn man zu faul ist, nach Haue zu laufen gehört für mich in diese Kategorie. Da fehlt offenbar jegliches Unrechtsbewusstsein.

Zitat:
Zumal ich ja nämlich nicht einmal sagte, dass es gar keine Straftat wäre, sondern eben nur kein Diebstahl.


Sehr witzig. An welchen Straftatbestand hast Du denn so gedacht?

Zitat:
Was der Junge nun genau wollte, ist offen.


Nicht wirklich.

Zitat:
Darauf hinzuweisen, dass nach der Schilderung noch lange keine Diebstahlsabsicht vorliegen muss, ist lediglich ein minimales Gegengewicht, um das Forum ein bisschen objektiver zu halten.


Wir stehen im Forum nicht darauf, Straftaten derart zu verharmlosen.

Zitat:
ist lediglich ein minimales Gegengewicht, um das Forum ein bisschen objektiver zu halten.


Wir können gerne darüber diskutieren, ob es sich um versuchten besonders schweren Diebstahl oder nur um versuchten einfachen Diebstahl gehandelt hat. Die Abgrenzung dürfte auch davon abhängen, was genau unter "rütteln" zu verstehen ist.

Wenn er mit dem Rütteln aufgehört hat, nachdem er bemerkt hat, dass das Fahrrad abgeschlossen war, dann ist es nur versuchter einfacher Diebstahl. Wenn er aber in der Hoffnung an dem Fahrrad gerüttelt hat, dass das Schloss dadurch vielleicht aufgeht, dann ist es versuchter besonders schwerer Diebstahl ( § 243 Abs. 1 Nr. 2 StGB).

Da der Vorwurf des versuchten schweren Diebstahls wohl von der Polizei kommt und es wohl Zeugen für den Vorgang gibt, vermute ich Letzteres.


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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118813 Beiträge, 39630x hilfreich)

Zitat (von hh):
Wenn er mit dem Rütteln aufgehört hat, nachdem er bemerkt hat, dass das Fahrrad abgeschlossen war, dann ist es nur versuchter einfacher Diebstahl.

Ein guter Anwalt würde hier überlegen anzuführen das das nur ein besorgter Bürger war, der sich von der ordnungsgemäßen Sicherung des Fahrrades überzeugen wollte ...
Wie immer steht und fällt alles mit der Güte der Argumente und der Glaubwürdigkeit.



Zitat (von hh):
Die Aussage, dass es üblich (also normal) ist, dass man sich fremde Fahrräder schnappt, wenn man zu faul ist, nach Haue zu laufen gehört für mich in diese Kategorie.

Das mag ja sein, ist juristich aber inkorrekt.
Es ist zwar nicht üblich, dass man sich fremde Fahrräder schnappt, aber zu verleugnen das es was anderes als Diebstahl sein könnte ist auch falsch.



Zitat (von hh):
Falls es tatsächlich nicht klar ist: Die Benutzung fremder Fahrräder ohne Erlaubnis des Eigentümers ist Diebstahl.

Warum sollte das klar sein, wenn Gesetz und Rechtsprechung gegenteiliges besagen?

Es gibt sogar viele Fälle wo für die die Benutzung fremder Fahrräder eine Erlaubnis des Eigentümers überhaupt nicht erforderlich ist, man denke nur an Miefahrräder.

Und ob es Diebstahl ist, Zueignungsabsicht, Gewahrsamsenklave, Bruch fremden und die Begründung neuen Gewahrsam (zu verwechseln mit Besitz), Wegnahme sind da die Stichworte auf die es ankommt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16369 Beiträge, 9252x hilfreich)

Zitat:
Sehr witzig. An welchen Straftatbestand hast Du denn so gedacht?

Wahrscheinlich an einen §248b StGB - den hatte bislang noch niemand so richtig auf dem Schirm.
Der deckt gerade die temporäte Nutzung (ohne Zueignungsabsicht) ab und schließt damit die Lücke, so dass man sich gerade nicht mehr mit "ich wollte es nicht stehlen, sondern nur damit nach Hause fahren" herausreden kann.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

2x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47346 Beiträge, 16769x hilfreich)

Zitat:
Wahrscheinlich an einen §248b StGB - den hatte bislang noch niemand so richtig auf dem Schirm.


Daran mag der Fragesteller gedacht haben.

Das Fahrrad zu benutzen ohne den erkennbaren Willen, es zurückzubringen ist Diebstahl. Das müssen wir aber hoffentlich nicht ernsthaft diskutieren.

Zitat (von Harry van Sell):
Ein guter Anwalt würde hier überlegen anzuführen das das nur ein besorgter Bürger war, der sich von der ordnungsgemäßen Sicherung des Fahrrades überzeugen wollte ...


Streiche bitte das Wort "gut" in diesem Satz. Ein guter Anwalt würde das nämlich nicht machen. Ein guter Anwalt würde versuchen, den besonders schweren Diebstahl aus der Welt zu bekommen.

Zitat (von Harry van Sell):
Es gibt sogar viele Fälle wo für die die Benutzung fremder Fahrräder eine Erlaubnis des Eigentümers überhaupt nicht erforderlich ist, man denke nur an Miefahrräder.


Ach Harry, nur weil ich fälschlicherweise den Begriff Eigentümer statt Berechtigten verwendet habe ist das noch kein Grund, den Eindruck zu erwecken, es läge in dem hier diskutierten Fall kein Diebstahl vor.

Zitat (von Harry van Sell):
Und ob es Diebstahl ist, Zueignungsabsicht, Gewahrsamsenklave, Bruch fremden und die Begründung neuen Gewahrsam (zu verwechseln mit Besitz), Wegnahme sind da die Stichworte auf die es ankommt.


Völlig richtig und warum sollten diese Tatbestände hier nicht vorliegen?

-- Editiert von hh am 10.12.2020 23:33

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47346 Beiträge, 16769x hilfreich)

Zitat:
Warum sollte das klar sein, wenn Gesetz und Rechtsprechung gegenteiliges besagen?


Woraus ergibt sich das?

Da kannst Du bestimmt ein Urteil nennen, das diese Aussage stützt.
Ich kenne jedenfalls nur Urteile, bei denen die Täter wegen Diebstahls verurteilt wurden, wenn sie ein Fahrrad "mitgenommen" haben.

Ich bleibe dabei, dass Gesetz und Rechtsprechung besagen, dass es sich um Diebstahl handelt.

Um es jetzt mal sehr juristisch zu formulieren:

Das Fahrrad war für den Jungen eine fremde bewegliche Sache, da es einer Person X gehörte. Der Junge wollte den fortbestehenden Gewahrsam der Person X gegen dessen Willen brechen und neuen eigenen bilden.
Der Junge handelte im Bewusstsein dieser Tatumstände und ihres natürlichen Bedeutungsgehaltes, also mit natürlichem Vorsatz.
Der Junge hatte den Plan gefasst, das Fahrrad von nun an zur Erledigung seiner Wege zu benutzen. Er wollte den Berechtigten vom Besitz ausschließen, eigene umfassende Herrschaft über das Fahrrad begründen und dieses wirtschaftlich nutzen, d.h. sich zueignen.

So oder so ähnlich wird es dann im Urteil stehen.

Dem Jungen wird man deswegen schon nicht den Kopf abreißen, auch dann nicht, wenn auf besonders schweren Diebstahl entschieden wird. Vielmehr wird eine angemessene Anzahl von Sozialstunden verhängt werden.


-- Editiert von hh am 10.12.2020 23:53

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Droitteur
Status:
Lehrling
(1592 Beiträge, 404x hilfreich)

Ich bin wieder da; mal sehen wie lange. Da ich nun also ein Weilchen gesperrt war, durfte ich den Anwürfen, die mehr oder weniger oben gegen mich platziert wurden, nicht früher offen entgegentreten; dann eben erst jetzt.

Was da im Thread bisher geschrieben stand, war einfach auf mehreren Ebenen unvollständig - und das ist natürlich erst mal kein Problem; ist ja ein Diskussionforum, in dem man nach und nach entwickelt.

So wurde außerdem nicht berücksichtigt, dass sich der Schilderung nach der Vorsatz nicht auf die Sicherung des Fahrrades bezogen hat. Auch ein Rücktritt wurde nicht thematisiert. Und dass es sich um ein altes Fahrrad, also möglicherweise eine geringwertige Sache handelt. Dann handelt es sich auch nicht um einen schweren Diebstahl. Eine Diskussion darüber, dass der Junge möglicherweise "nur" einen weit milderen Tatbestand erfüllt hat, erst als Anleitung und Aufforderung zu Straftaten und dann als Anleitung zur Strafvereitelung zu bezeichnen, stellt in der geschehenen Form vielleicht sogar eher selbst eine strafbare Beleidigung dar.

Und ist es analog dazu auch Anleitung zur falschen Verdächtigung, wenn man einen Sachverhalt, entgegen seiner Schilderung, zwanghaft so auslegt, dass unbedingt der schlimmste denkbare Straftatbestand erfüllt sein muss?

Schlussendlich hat sich mir auch ein Missverständnis gezeigt: Da fehlt mir selbstverständlich nicht das Unrechtsbewusstsein, wenn ich von "durchaus nicht unüblich" spreche (was als "normal" interpretiert wurde..), sondern damit habe ich lediglich ausgedrückt, dass es keinesfalls eine aus den Fingern gezogene und unrealistische Geschichte wäre, sondern eben nicht selten genau so vorkommt (dass Fahrräder "nur" benutzt werden; und das erfordert nicht zwingend, dass man nach einer Kreisrunde das Fahrrad wieder zurückstellt). Natürlich wäre es trotzdem eine Straftat; und selbst nicht strafbare Dinge finde ich oft genug sehr wohl verwerflich.

Ich finde es trotzdem nachvollziehbar, wenn man mich falsch versteht (auch wenn man einfach nicht gleich vom Schlechtesten hätte ausgehen müssen; dann wäre man vielleicht auch - selbst wenn man den im Ergebnis ablehnt - darauf gekommen, dass ich auf den Unbefugten Gebrauch von Fahrzeugen hinaus wollte; und dass, wie oben gesagt, mein Beitrag sich ja nicht darauf beschränkte, den Sohn zum Unschuldslamm zu erklären, sondern der Diskussion beizutreten, ob es sich wirklich um einen schweren Diebstahl handelt, selbst wenn das Fahrrad durch ein Schloss gesichert war). Ich drücke mich ja sicher nicht immer klar aus und mache auch genug falsch - aber so stillgelegt und mit Vorwürfen belegt zu werden, ohne darauf dann adäquat noch was entgegnen zu dürfen, ist doch nicht so richtig toll.

Sollte auch dieser Beitrag hier von mir gelöscht werden, weil solche Tatbestands-Diskussionen, und seien sie auch noch so sachlich gemeint, nicht (mehr?) gewollt sind, bin ich darüber nicht böse (Gründe für die Entscheidung, das nicht zu wollen, könnte ich mir denken und sind verständlich); ich würde mir lediglich wünschen, dass es danach nicht wieder erst mit persönlichen Ansprachen weitergeht, auf die ich dann aber wieder nicht reagieren darf.

Also abschließend, nein, mir ging es nicht darum, irgendjemanden, den ich sowieso nicht kenne, vor irgendetwas zu bewahren, vor dem man ihn sowieso nicht mehr bewahren kann (schließlich läuft das Verfahren ja schon; und so klar, wie das hier von einigen beurteilt wurde, wird das ja wohl auch die Staatsanwaltschaft alles erkennen können), also insofern, hängt ihn meinetwegen höher (und wie hh oben sagt, den Kopf nimmt ihm sowieso schon keiner); sondern allein um die Aussagen in der Sache, die mir zunächst einseitig und also auch lückenhaft erschien, nebst einer Verteidigung, dass es sich bei der Konstellation "soll gar nicht geklaut werden" keineswegs um ein seltenes Phänomen handelt, gerade bei alten Fahrrädern, um nicht dazustehen, als würde ich über irgendein Nullum theoretisieren.

-- Editiert von Droitteur am 13.01.2021 13:32

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