Vorladung zur Zeugenaussage, 2 Beklagte unbekannt, Fall in Hamburg, noch nie da gewesen

27. Juni 2019 Thema abonnieren
 Von 
go518451-90
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Vorladung zur Zeugenaussage, 2 Beklagte unbekannt, Fall in Hamburg, noch nie da gewesen

Hallo habe heute eine Ladung zur Zeugenaussage erhalten. Amtsgericht Hamburg-St. Georg - Strafabteilung. Es geht um Diebstahl. Die beiden männlichen Beklagten kenne ich nicht, noch nie gehört. Auch war ich noch nie in meinem Leben in Hamburg. Die einfache Fahrt sind knapp 800 km, für eine Sache wozu ich keinen Bezug habe. Weder Polizei noch Jemand anderes hat den angeblichen Zeugen Jemals angesprochen.
Kontaktaufnahme nur telefonisch möglich oder per Fax (wer hat heute noch Fax) oder teures Postporto.
Unfassbar was hier bei den Gerichten so abläuft.

der angebliche Zeuge hat auch einen Job wo er nicht mal grad so nicht auf Arbeit erscheinen kann, LKW Fahrer.

Vielen Dank für die schlauen Antworten, aber bitte nur ernstgemeinte.

-- Editiert von go518451-90 am 27.06.2019 17:35




6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(34483 Beiträge, 17813x hilfreich)

Vielen Dank für die schlauen Antworten, aber bitte nur ernstgemeinte. Sie haben keinerlei Frage gestellt.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#2
 Von 
go496816-32
Status:
Beginner
(109 Beiträge, 20x hilfreich)

Zitat (von go518451-90):
Kontaktaufnahme nur telefonisch möglich oder per Fax (wer hat heute noch Fax) oder teures Postporto.
Unfassbar was hier bei den Gerichten so abläuft.

Ja das sind wirklich unüberwindbare Hürden, die einem da in den Weg geräumt werden, krass.

Zitat (von go518451-90):
Die einfache Fahrt sind knapp 800 km, für eine Sache wozu ich keinen Bezug habe.
Ist Ihnen eigentlich klar, wie viel Zeugenentschädigung es dafür gibt? Finanziell lohnt sich das durchaus.

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30197 Beiträge, 9556x hilfreich)

Zitat:
Kontaktaufnahme nur telefonisch möglich oder per Fax (wer hat heute noch Fax) oder teures Postporto.
Unfassbar was hier bei den Gerichten so abläuft.


Ja, echt irre. 70 Cent Briefporto. Oder Telefon. Wer hat heutzutage keine Flatrate? Faxe kann man übrigens via freemailer kostenlos per Internet verschicken.

Im übrigen ist keine Frage erkennbar. Wer ordnungsgemäß als Zeuge geladen ist, muss zur Verhandlung erscheinen, wenn er nicht ein Ordnungsgeld zahlen und polizeiliche Vorführung oder schlimmstenfalls Verhaftung riskieren will.

Irgendwie muss das Gericht ja auf die Idee gekommen sein, dass der Zeuge zu der in Rede stehenden Tat irgendwelche Angaben machen kann. Dass er die Angeklagten kennt oder schon mal in Hamburg war ist dafür nicht zwingend notwendig.

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(42863 Beiträge, 14794x hilfreich)

Der Tatort muss ja nicht Hamburg sein.

wirdwerden

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#5
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14953 Beiträge, 4574x hilfreich)

Hallo,

wer ist denn "der angebliche Zeuge"? :neck:

Stefan

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#6
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7419 Beiträge, 3103x hilfreich)

Zitat (von go518451-90):
teures Postporto

Wir können ja eine Crowdfunding-Aktion starten....

Signatur:

"Valar Morghulis"

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