Vorwurf gefährliche Körperverletzung

11. November 2014 Thema abonnieren
 Von 
Florian1129
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 27x hilfreich)
Vorwurf gefährliche Körperverletzung

Hallo ich hoffe hier auf ein paar Antworten
Zu meiner Frage denn die Situation macht mich momentan kaputt ich kann nicht mal mehr schlafen.
Zum Sachverhalt/Tathergang
A traf sich am 26 Oktober um 19 Uhr mit B auf einem Lidl Parkplatz. A und B saßen in Auto von A. A wollte ihr mitteilen das A sich von B distanzieren will bzw nichts mehr mit B zu tun haben will. A und B diskutierten und A forderte B 3 mal auf bitte auszusteigen dem kam B nicht nach. A stieg daraufhin aus ging zur beifahrerseite nahm B an den Handgelenken und zog B aus dem Auto. Daraufhin packte B den A an den Oberarmen ( A erlitt dabei Hämatome und Kratzspuren von B's künstlichen Fingernägeln) Handy von B viel dabei auch zu Boden. B gab A einen Schubser wobei A dem B einen gegenschubser gab dabei stürtze B in eine Grünfläche. Daraufhin stiegen A und B in unsere Autos und fuhren weg. Ca 1 stunde später rief mich Vater von B an das B mich wegen Körperverletzung angezeigt haben worauf ich eine Gegenanzeige machte. A hätte die Sache eig auf sich berruhen lassen. Jetzt behauptet B aber ich hätte B nach ihrem Sturz in die Grünfläche mit dem Fuß in das Gesäß getreten. Und ich daraufhin Handy von B zu Boden geschmissen habe.
So A hat aber seit 14.10 also 2 wochen vor der Tat nachweislich durch Behandlungsberichte einen Bänderriss im linken Fuß (Sprungelenk). A trägt eine Aircast Schiene, trug zum Tatzeitpunkt diese Gummischuhe (Grogs) weil A mit dieser Schiene am Fuß in garkeine anderen Schuhe hineinpasse.
A kann mit meinem Bänderriss garniemand treten da A sowieso höllische Schmerzen habe. Und dieser Schuh bei einem Tritt sowieso weggeflogen wäre. Was wird A erwarten ? A wurde 2008 mal wegen betruges zu 100 Tagessätzen verurteilt.
A ist 28 Jahre alt und Soldat.
Zeugen für die Tat gab es nicht es war nur A und B anwesend. Einstellung ?Geldstrafe ? Bewährung ? Gefängnis

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
NinaONina
Status:
Lehrling
(1504 Beiträge, 1226x hilfreich)

Als Ersttäter und bei einem eher "kleinen" Fall wird es wohl maximal eine Geldstrafe geben.

Wem nun wer im Streitfall was glaubt und wie A und B aussagen, weiß auch keiner.

quote:
A trägt eine Aircast Schiene


Ansonsten gäbe es wohl auch nicht den Vorwurf der *gefährlichen* KV, oder?

quote:
A kann mit meinem Bänderriss garniemand treten


Ja, solche Stilblüten kommen heraus, wenn man nicht überall "ich" durch "A" ersetzt. ;)

Ob das der Fall ist oder nicht, wird wohl nur ein Arzt sagen können.

quote:
Und dieser Schuh bei einem Tritt sowieso weggeflogen wäre.


Wer sagt denn, daß er das nicht ist und A ihn danach wieder angezogen hat?
Ich will damit nur sagen, mit solchen Argumenten beweist man nicht, daß B lügt.

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#2
 Von 
Florian1129
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 27x hilfreich)

Nein die gefährliche KV stützt sich auf den
Beschuhten fuß... Bzw B hatte keine Kenntnis über das tragen einer Aircast Schiene.

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#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33073 Beiträge, 17330x hilfreich)

Als Ersttäter und bei einem eher "kleinen" Fall wird es wohl maximal eine Geldstrafe geben. Eine mutige Prognose - immer hin sieht der Gesetzgeber für gefährliche KV nur Haftstrafen vor. Diese können eventuell , sofern sie 6 Monate nicht überschreiten, in eine Geldstrafe umgewandelt werden (§ 47 StGB ). Zumindest eine Bewährungsstrafe ist hier wohl drin, Gefängnis ohne Bewährung wohl nicht - die Vorstrafe ist immerhin schon älter und vor allem nicht einschlägig..

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Florian1129
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 27x hilfreich)

Also ob es wirklich gefährliche KV ist
Weiß ich nicht mal genau, ich nehme es nur an.
Da eben die angebliche Sache mit dem Schuh.
Ihre Behauptungen entsprechen nicht der Wahrheit ich habe sie keinesfalls getreten.
War auch heute bei nem Anwalt der will Akteneinsicht nehmen.. Seine Prognose bzw Einschätzung ist das man das Ermittlungsverfahren eingestellt bekommt.

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1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33073 Beiträge, 17330x hilfreich)

Seine Prognose bzw Einschätzung ist das man das Ermittlungsverfahren eingestellt bekommt. Grundsätzlich macht es ja Sinn, in solchen Fällen einen Anwalt zu beauftragen. Aber auf dessen Prognose würde ich micht nicht verlassen. Hätten Sie ihm ein Mandat erteilt, wenn er gesagt hätte, das man da vermutlich nichts machen kann? Eher nicht, nehme ich an... Übrigens bleiben Sie in dem Fall (also bei einer Verfahrenseinstellung) auf den Anwaltskosten sitzen.

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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#6
 Von 
Moderator9
Status:
Praktikant
(682 Beiträge, 465x hilfreich)

Haben Sie irgendwie Langeweile oder waren posten Sie das jetzt zum zweitenmal? Hier ist jetzt zu - Sie können in Ihrem alten Thread weiterschreiben. Und falls Sie noch einen neuen Thread zu diesem Thema aufmachen, ist Ihr Account futsch.

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